Bachelorarbeit, 2018
47 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1. Methodologie
1.2. Beweggründe (Motivation)
2. Allgemeine Informationen über den „BREXIT“
2.1 Wirtschaftliche Situation in Großbritannien
3. Artikel 50 EU
3.1. Voraussichtliche Abkommen
3.1.1. Austrittsabkommen
3.1.2. Wirtschaftsabkommen
4. BREXIT-Zeitplan
5. BREXIT Positionen und Entwicklungen der EU-Mitgliedsstaaten
5.1. Politische Haltung der wichtigsten EU-Mitgliedsstaaten
5.2. Politische Folgen des Brexits
6. Soziale und wirtschaftliche Auswirkungen eines Austritts Großbritanniens gegliedert in 6 Ausstiegsszenarien
6.1. Szenario 1: Modell Norwegen: EFTA Mitgliedschaft und Teilnahme am europäischen Wirtschaftsraum
6.1.1. Auswirkung auf die österreichische Wirtschaft
6.2. Szenario 2: Modell Schweiz: Bilaterale und sektorielle Abkommen mit der EU
6.2.1.Auswirkung auf die österreichische Wirtschaft
6.3. Szenario 3: Das Türkei-Modell Freihandelsabkommen und Zollunion mit der Europäischen Union
6.4. Szenario 4: Modell-Kanada (Freihandelsabkommen mit der EU)
6.5. Szenario 5: Modell-Großbritannien neu (seitens der Briten)
6.6. Szenario 6: Austritt aus der Europäischen Union mit keinen Neuregelungen wirtschaftlicher Beziehungen
6.6.1. Veränderung des Warenverkehrs
6.6.2. Auswirkung auf EU-Bürger
6.6.3. Auswirkungen auf österreichische Wirtschaft
6.6.4. Änderungen der Personenfreizügigkeit
6.6.5. Änderungen des freien Kapitalverkehrs
6.6.6. Änderungen des EU-Wettbewerbrechts
7. Grafische Darstellung aller 6 Modelle
8. Conclusio
Diese Arbeit analysiert die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union, wobei der Fokus insbesondere auf der Veränderung der vier Grundfreiheiten liegt. Ziel ist es, durch die Untersuchung von sechs unterschiedlichen Austrittsszenarien eine fundierte und realistische Einschätzung der Folgen für die Wirtschaft und die Bürger in der EU und insbesondere in Österreich zu geben.
2.1. Wirtschaftliche Situation in Großbritannien
Großbritannien ist mit einer Wirtschaftsleistung von 2,565 Billionen US Dollar im Jahr 2017 die zweitgrößte Volkswirtschaft in der Europäischen Union. Großbritannien hat 66,03 Millionen Einwohner, das sind 12,8% der gesamten Europäischen Union. Das BIP pro Kopf hat sich im Verhältnis von 2016 (40.049 US-Dollar pro Person) zu 2017 (38.846 US-Dollar pro Person) um fast 3,1% verringert (aufgrund der Abwertung des Britischen Pfundes). Die Anteile der Wirtschaftssektoren in Großbritannien teilen sich auf in: 79,8% Dienstleistungssektor, 19,5% Industrie und 0,7% Landwirtschaft.
Aufgrund des schwachen Pfunds gibt es einen effektiven Exportrückgang um 8,8% auf 460,45 Milliarden US-Dollar (8,8% Rückgang aufgrund der Angabe in Dollar). Die wichtigsten Exportländer für Großbritannien sind die USA mit 14,6%, gefolgt von Deutschland mit 10,1% und der Schweiz mit 7%. Die wichtigsten Importländer Großbritanniens sind Deutschland mit 14,8%, gefolgt von China 9,8% und den USA mit 9,2%. (Prozentanteil am gesamten Import) Die Arbeitslosenrate Oktober 2015 verglichen mit Oktober 2016 hat sich um 0,4% auf 5,2% reduziert.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des britischen EU-Austritts ein und definiert den Fokus der Arbeit auf die vier Grundfreiheiten sowie die methodische Vorgehensweise.
2. Allgemeine Informationen über den „BREXIT“: Hier werden Grundlagen zum Begriff BREXIT, die historischen Hintergründe des Referendums und die aktuelle wirtschaftliche Lage Großbritanniens erläutert.
3. Artikel 50 EU: Dieses Kapitel erklärt die rechtlichen Grundlagen für einen EU-Austritt gemäß Artikel 50 EU-Vertrag und beleuchtet die voraussichtlichen Austritts- und Wirtschaftsabkommen.
4. BREXIT-Zeitplan: Ein chronologischer Überblick über die wichtigsten Eckdaten und Ereignisse vom Referendumsentschluss bis zur geplanten Umsetzung des Austritts.
5. BREXIT Positionen und Entwicklungen der EU-Mitgliedsstaaten: Dieser Abschnitt analysiert die politischen Haltungen der wichtigsten EU-Staaten sowie die langfristigen politischen Folgen des Austritts für die Union.
6. Soziale und wirtschaftliche Auswirkungen eines Austritts Großbritanniens gegliedert in 6 Ausstiegsszenarien: Das Herzstück der Arbeit vergleicht sechs verschiedene Modelle der künftigen Beziehung zwischen der EU und Großbritannien, von einer engen EFTA-Mitgliedschaft bis hin zu einem harten Bruch.
7. Grafische Darstellung aller 6 Modelle: Eine übersichtliche grafische Gegenüberstellung der untersuchten Szenarien hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen und rechtlichen Ausgestaltung.
8. Conclusio: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die ökonomischen sowie politischen Auswirkungen des BREXITs kritisch.
Brexit, Europäische Union, Großbritannien, Grundfreiheiten, Austrittsszenarien, Wirtschaftsabkommen, Binnenmarkt, Handelsbeziehungen, Artikel 50, Personenfreizügigkeit, Dienstleistungsfreiheit, Integration, Außenwirtschaft, Österreichische Wirtschaft, Referendum.
Die Arbeit befasst sich mit der politischen und wirtschaftlichen Analyse des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union, unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen auf die EU-Bürger und die Wirtschaft.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen nach Artikel 50 EU-Vertrag, die vier Binnenmarktfreiheiten, verschiedene Integrationsmodelle und die Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft.
Das Ziel ist es, eine realistische Einschätzung über die potenziellen Auswirkungen des BREXITs auf die Grundfreiheiten und das Leben der EU-Bürger durch eine Analyse von sechs verschiedenen Szenarien zu geben.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Literaturrecherche sowie der Analyse von Statistiken und Berichten internationaler Organisationen, unterstützt durch die Erstellung von Szenariomodellen.
Im Hauptteil werden rechtliche Modalitäten, der Zeitplan, politische Positionen der EU-Staaten sowie eine detaillierte Gegenüberstellung von sechs Ausstiegsszenarien, von einer engen Anbindung bis zum Totalaustritt, analysiert.
Wichtige Begriffe sind Brexit, Europäische Union, Grundfreiheiten, Austrittsszenarien, Binnenmarkt und Wirtschaftsabkommen.
Das Norwegen-Modell dient als Beispiel für eine Form der Integration, die den Marktzugang erhält, aber einen hohen Preis bei der Mitsprache und den Finanzbeiträgen fordert, was von vielen Ökonomen als realistisches Szenario eingestuft wird.
Sie sorgt dafür, dass bei Kündigung eines Teils der sektoriellen Abkommen alle Abkommen nichtig werden. Sie schützt die EU vor "Rosinenpicken" und dient als mahnendes Beispiel für die Verhandlungen mit Großbritannien.
Die Grenzsituation ist ein zentraler und schwieriger Verhandlungspunkt im Austrittsabkommen, da sie die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nordirland und der Republik Irland direkt betrifft und potenzielle Konfliktpotenziale birgt.
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