Fachbuch, 2018
49 Seiten
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die Publikation analysiert die Auswirkungen des Brexit auf die Rechtsform der Limited und untersucht die damit verbundenen Herausforderungen für das deutsche Gesellschaftsrecht. Sie beleuchtet die Entwicklung des deutschen und englischen Gesellschaftsrechts sowie die Bedeutung des Europarechts in diesem Kontext.
Die Einleitung stellt die Thematik des Brexit und seine Relevanz für das Gesellschaftsrecht dar. Sie erläutert die Zielsetzung und den Aufbau der Publikation.
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das deutsche Gesellschaftsrecht, insbesondere die Rechtsform der GmbH. Es behandelt die Entwicklung des GmbH-Rechts und die Bedeutung des MoMiG.
Hier werden die Besonderheiten des englischen Rechtssystems und das Recht der Limited, insbesondere die Rechtsform "private limited company limited by shares", vorgestellt.
Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle des Europarechts im Gesellschaftsrecht und die Entwicklung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).
Dieses Kapitel analysiert die Probleme, die sich nach dem Brexit für Limiteds ergeben, und stellt mögliche Lösungsansätze vor.
Die zentralen Themen der Publikation sind der Brexit, die Limited, das deutsche und englische Gesellschaftsrecht, das Europarecht, Rechtsprobleme und Lösungsmöglichkeiten. Wichtige Schlüsselbegriffe sind außerdem GmbH, MoMiG, Companies Act, EuGH, Rechtsform, Rechtsvergleichung, Rechtsentwicklung, und die Auswirkungen des Brexit auf das Gesellschaftsrecht.
Durch den Austritt Großbritanniens aus der EU verlieren Limited-Unternehmen mit Verwaltungssitz in Deutschland den Schutz der Niederlassungsfreiheit, was zu Haftungsrisiken für Gesellschafter führen kann.
Das MoMiG (Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen) von 2008 sollte die GmbH wettbewerbsfähiger machen, unter anderem durch die Einführung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt).
Die Limited war beliebt, weil sie im Gegensatz zur deutschen GmbH kein hohes Mindeststammkapital erforderte und eine schnelle Gründung ermöglichte.
Die Rechtsprechung des EuGH zur Niederlassungsfreiheit ermöglichte es erst, dass ausländische Rechtsformen wie die Limited ihren Hauptsitz ungehindert in andere EU-Staaten verlegen konnten.
Mögliche Lösungen sind die Umwandlung in eine deutsche Rechtsform (z.B. GmbH oder UG) oder eine grenzüberschreitende Verschmelzung, um die beschränkte Haftung zu sichern.
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