Doktorarbeit / Dissertation, 2017
126 Seiten
1. Einleitung
1.1 Zentrale Frage der Arbeit
1.2 Theoretische und methodische Grundlagen
a. Marketingmanagement
b. Personal und Personalmanagement
1.3 Forschungsstand Employer Branding
1.4 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Diskurs-Grundlage: Definition des Begriffs Employer Branding
2.1 Was ist Employer Branding?
2.2 Nutzen und Wirkungsfelder von Employer Branding
2.3 Strategie und Prozess des Employer Branding
3 Einflussfaktoren der Gegenwart und Zukunft auf das Employer Branding
3.1 Employer – als Arbeitgeber Arbeitnehmer finden und binden
a. Die demografische Ausgangslage in Deutschland
b. Industrie 4.0 und Produktion 4.0
3.2 Branding – Beeinflussen von Entscheidungen durch Marken
a. Zielgruppenkommunikation und der Generationsbegriff
b. Wertewandel und Individualisierung
c. Dialogkommunikation und Dialogmarketing – neue Technologien, verändertes Kommunikationsverhalten und die Auswirkungen auf das Marketing
4. Folgen für das Employer Branding
4.1 Arbeitswelt der Zukunft
a. Netzwerkökonomie
b. Flexible Arbeitskonzepte und Änderungen in der Personalpolitik
4.2 Erfolgreiches Employer Branding - Kontrolle und Kontrollverlust
a. Controlling im Social Media-Bereich
b. Controlling im Employer Branding
c. Verlust der Kontrolle
5. Lösungsansätze für Employer Branding
5.1 Dynamisierung der (potenziellen) Mitarbeiter
5.2 Steuerungs- und Controllingelemente im Employer Branding
a. Agiles und interaktives Markenmanagement, Employer Branding- und Controlling-Konzepte
b. Entwurf eines Agilen Employer Branding-Controllingsystems
c. Mögliche Barrieren bei der Einführung eines Employer Branding-Controllingsystems
6. Zusammenfassung und Schluss
Die Arbeit untersucht, inwieweit es unter den Bedingungen der fortschreitenden Digitalisierung noch möglich ist, den Erfolg von Employer Branding – insbesondere in sozialen Netzwerken – zu kontrollieren, und entwickelt auf dieser Basis Lösungsansätze für ein adäquates Controlling-System.
Die demografische Ausgangslage in Deutschland
Um Aussagen über das Employer Branding der Zukunft treffen zu können, ist neben der Analyse der Arbeitsbedingungen die Betrachtung des Arbeitskräftepotenzials der kommenden Jahre in Deutschland essentiell. Dies soll auf Grundlage der Bevölkerungsvorausrechnungen des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden (Destatis) im folgenden Kapitel erfolgen.
Deutschland stehen laut aktueller Bevölkerungsvorausrechnung starke demografische Änderungen bevor. Die aktuellen Szenarien beruhen dabei auf der im Jahr 2015 vom Statistischen Bundesamt Wiesbaden veröffentlichten 13. Koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung. Diese Bevölkerungsvorausberechnung wurde nachträglich auf Basis der Daten vom 31.12.2015 aktualisiert und in einer neuen Variante im Jahr 2017 veröffentlicht (Variante 2-A). Aktuellere Daten liegen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Arbeit nicht vor.
„Bevölkerungsvorausberechnungen zeigen, wie sich die Bevölkerungszahl und der Altersaufbau der Bevölkerung unter bestimmten Annahmen zur Entwicklung wesentlicher Komponenten der Bevölkerungsbewegung - Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und Wanderungen - innerhalb eines festgelegten Zeithorizonts verändern.“
1. Einleitung: Einführung in das Thema Employer Branding, dessen Relevanz in einer digitalisierten Arbeitswelt und Formulierung der zentralen Forschungsfrage zur Messbarkeit des Erfolgs in sozialen Netzwerken.
2 Diskurs-Grundlage: Definition des Begriffs Employer Branding: Klärung der Begrifflichkeiten, des Nutzens sowie der Strategie- und Prozessschritte im Employer Branding unter Einbeziehung des Markenmanagements.
3 Einflussfaktoren der Gegenwart und Zukunft auf das Employer Branding: Detaillierte Analyse von demografischen Entwicklungen, Industrie 4.0 sowie gesellschaftlichen Trends wie Wertewandel und Digitalisierung als Treiber für das Employer Branding.
4. Folgen für das Employer Branding: Untersuchung der Auswirkungen veränderter Arbeitswelten und der Digitalisierung, insbesondere unter dem Aspekt des Kontrollverlusts in der Kommunikation.
5. Lösungsansätze für Employer Branding: Diskussion von Lösungsansätzen, insbesondere durch Agilität, Dynamisierung der Mitarbeiter und Einführung spezifischer Steuerungs- und Controllingelemente.
6. Zusammenfassung und Schluss: Synthese der Ergebnisse und Beantwortung der Ausgangsfrage zur Kontrollierbarkeit und Messbarkeit von Employer Branding.
Employer Branding, Employer Brand, Personalmanagement, Markenführung, Controlling, Digitalisierung, Industrie 4.0, Social Media, Demografie, Wertewandel, Individualisierung, Personalarbeit, Recruiting, Arbeitsmarkt, Agiles Controlling
Die Dissertation befasst sich mit der Herausforderung, den Erfolg von Employer Branding-Maßnahmen in einer digitalisierten, durch soziale Medien geprägten Umwelt zu kontrollieren und steuerbar zu machen.
Die zentralen Themen sind das strategische Employer Branding, die Auswirkungen der Digitalisierung (Industrie 4.0) auf die Arbeitswelt, der demografische Wandel sowie die Methoden des Controllings in sozialen Medien.
Die Forschungsfrage lautet: Kann man den Erfolg von Employer Branding, vor allem in sozialen Medien, überhaupt noch messbar machen, um ein adäquates Controlling in Unternehmen zu gewährleisten?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Herleitung eines theoretischen Modells, das durch die Analyse aktueller Markttrends und Controlling-Konzepte ergänzt wird.
Der Hauptteil analysiert die Einflussfaktoren der Gegenwart und Zukunft, beleuchtet die Folgen für das Employer Branding und entwickelt konkrete Lösungsansätze für ein agiles Controllingsystem.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Employer Branding, Controlling, Industrie 4.0, soziale Medien und demografischer Wandel charakterisiert.
Durch die Digitalisierung und soziale Medien entstehen neue Netzwerkstrukturen und ein Kontrollverlust, die ein starres, rein zahlenbasiertes Controlling unmöglich und unpraktikabel machen.
Die Autorin plädiert für ein agiles, individuell anpassbares Controllingsystem, das aktionsgebundene Messungen priorisiert und den Menschen sowie die Kommunikation stärker in den Fokus rückt.
Die Arbeit kritisiert die stereotype Sicht auf die "Generation Y" und betont, dass die Zielgruppenanalyse wesentlich differenzierter sein muss und nicht nur eine Alterskohorte allein das Employer Branding bestimmen darf.
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