Bachelorarbeit, 2018
109 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Ableitung des theoretischen Bezugsrahmens
2.1 Aktueller Forschungsstand
2.2 Standardmodell der Persönlichkeitsforschung
2.2.1 Exkurs: Geschichtliche Entstehung des Fünf-Faktoren-Modells
2.2.2 Das Fünf-Faktoren-Modell (The BIG Five)
2.2.2.1 Extraversion
2.2.2.2 Gewissenhaftigkeit
2.2.2.3 Neurotizismus/Emotionalität
2.2.2.4 Verträglichkeit
2.2.2.5 Offenheit für Erfahrungen
2.3 Arbeitssucht
2.4 Betriebliche Zusatzleistungen
2.4.1 Entgelt bzw. finanzielle Förderung
2.4.2 Gewährung von Zeit
2.4.3 Versicherungen/Sicherheit
2.4.4 Grundversorgung im Unternehmen
2.4.5 Vergünstigungen für das Privatleben
2.4.6 Mobilität (privat und dienstlich)
2.4.7 Gesundheit
2.4.8 Cafeteria-Modell
2.4.9 Beispiele aus der unternehmerischen Praxis
3 Methoden
3.1 Herleitung der Hypothesen
3.1.1 Hypothese 1: Extraversion – Weiterbildung
3.1.2 Hypothese 2: Gewissenhaftigkeit – Fitnessstudio
3.1.3 Hypothese 3: Emotionalität – Leistungsprämien
3.1.4 Hypothese 4: Verträglichkeit – ehrenamtliche Tätigkeiten
3.1.5 Hypothese 5: Offenheit – Mitarbeiterevents
3.1.6 Hypothese 6: Arbeitssucht – Home-Office
3.2 Datenerhebung
3.3 Bestehende Testverfahren
3.3.1 Fragebogen: Skala zur Erfassung von Arbeitssucht (SZEA)
3.3.2 Fragebogen: Fünf Dimensionen der Persönlichkeit (5DDP)
3.4 Zusammenstellung der betrieblichen Zusatzleistungen
3.5 Fragebogenkonstruktion
3.6 Statistische Verfahren
3.6.1 Hypothese 1: Extraversion – Weiterbildung
3.6.2 Hypothese 2: Gewissenhaftigkeit – Fitnessstudio
3.6.3 Hypothese 3: Emotionalität – Leistungsprämien
3.6.4 Hypothese 4: Verträglichkeit – ehrenamtliche Tätigkeiten
3.6.5 Hypothese 5: Offenheit – Mitarbeiterevents
3.6.6 Hypothese 6: Arbeitssucht – Home-Office
4 Datenaufbereitung
4.1 Rohdaten
4.2 Benennung der Variablen
4.3 Definition der Skalen und Werte
4.4 Manuelle Nachtragungen
4.5 Bereinigung der Variable Einkommen
4.6 Berechnungen der Summenwerte
4.7 Vereinheitlichung der Werte
4.8 Löschung von Datensätzen
5 Auswertung und Ergebnisse
5.1 Deskriptive Darstellung der Daten
5.2 Überprüfung der Hypothesen
5.2.1 Hypothese 1: Extraversion – Weiterbildung
5.2.2 Hypothese 2: Gewissenhaftigkeit – Fitnessstudio
5.2.3 Hypothese 3: Emotionalität – Leistungsprämien
5.2.4 Hypothese 4: Verträglichkeit – ehrenamtliche Tätigkeiten
5.2.5 Hypothese 5: Offenheit – Mitarbeiterevents
5.2.6 Hypothese 6: Arbeitssucht – Home-Office
6 Diskussion
6.1 Durchführung
6.2 Plattform Testentwicklung
6.3 Testverfahren
6.4 Hypothesen
6.4.1 Hypothese 1: Extraversion – Weiterbildung
6.4.2 Hypothese 2: Gewissenhaftigkeit – Fitnessstudio
6.4.3 Hypothese 3: Emotionalität – Leistungsprämien
6.4.4 Hypothese 4: Verträglichkeit – ehrenamtliche Tätigkeiten
6.4.5 Hypothese 5: Offenheit – Mitarbeiterevents
6.4.6 Hypothese 6: Arbeitssucht – Home-Office
6.5 Weitere Auffälligkeiten
7 Praktische Nützlichkeit
8 Fazit
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Priorisierung betrieblicher Zusatzleistungen und spezifischen Persönlichkeitseigenschaften von Arbeitnehmern im Kontext der Arbeitssucht, mit dem Ziel, Erkenntnisse für ein zielgerichtetes Personalmanagement zu gewinnen.
2.4.8 Cafeteria-Modell
Viele betriebliche Zusatzleistungen, die mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind, werden nicht mehr auf ihre Attraktivität überprüft. Auch ist es schwierig, auf die individuellen Bedürfnisse aller Mitarbeiter einzugehen oder sie wenigstens zum Teil zu berücksichtigen. Die Möglichkeiten der Zusatzleistungen sind letztendlich grenzenlos, weshalb Unternehmen die Verantwortung bei der Auswahl entsprechender Zusatzleistungen gerne abgeben. Heutzutage wird von Mitarbeitern ein hohes Maß an Selbstorganisation und -management erwartet, sodass einige Unternehmen bereits dazu übergehen, den Mitarbeitern eine individuelle Auswahl an Nebenleistungen anzubieten, indem sie ein sogenanntes Cafeteria-Systeme eingeführt haben – eine Wahlfreiheit innerhalb eines vorgegebenen finanziellen und inhaltlichen Rahmens (vgl. Ullenboom, 2010, S. 10). Dabei können die Mitarbeiter, ähnlich wie in einer Cafeteria, zwischen mehreren Menüs wählen und sich somit für die Zusatzleistungen entscheiden, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Aufgrund der Berücksichtigung von personenbezogenen Ansprüchen eignet sich das Modell hervorragend zur Motivationssteigerung. Die Flexibilität erlangt das System besonders durch die Möglichkeit, dass Mitarbeiter ihre Nebenleistungen periodisch anpassen und sie stets auf ihre sich verändernden Lebensumstände abstimmen können (vgl. Gutmann, 2014, S. 149 - 150). Alle freiwilligen Sozialleistungen können bei den Leistungsangeboten miteingeschlossen werden, darüber hinaus kann der Rahmen für die Möglichkeiten der Arbeitszeit-, Entgeltoptionen und Weiterbildung erweitert werden. Dabei kann das Cafeteria-System bestimmte freiwillige Sozialleistungen als Basisabsicherung anbieten, die Bestandteil eines jeden Pakets sind. Genauso können Pakete für definierte Mitarbeitertypen vorgegeben werden, die sich z.B. an alleinerziehenden Müttern oder einem Karrieretyp orientieren (vgl. Kolb, Burkart & Zundel, 2010, S. 370 - 371).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen der New Economy ein und beleuchtet die Bedeutung von Unternehmenskultur und Persönlichkeitswissen für den Erfolg.
2 Ableitung des theoretischen Bezugsrahmens: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen der Persönlichkeitsforschung, insbesondere das Fünf-Faktoren-Modell, sowie die Definitionen von Arbeitssucht und betrieblichen Zusatzleistungen.
3 Methoden: In diesem Teil werden die Hypothesen hergeleitet und das Design der quantitativen Datenerhebung mittels Online-Fragebögen (SZEA, 5DDP) detailliert beschrieben.
4 Datenaufbereitung: Hier werden die Schritte zur Bereinigung, Strukturierung und statistischen Vorbereitung der gesammelten Rohdaten erläutert.
5 Auswertung und Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptive Statistik der Stichprobe sowie die empirische Überprüfung der sechs aufgestellten Hypothesen.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, methodische Limitationen analysiert und die Gültigkeit der Hypothesen diskutiert.
7 Praktische Nützlichkeit: Das Kapitel überträgt die Forschungsergebnisse in praktische Handlungsempfehlungen für Personalmarketing und Mitarbeiterführung.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Betriebliche Zusatzleistungen, Persönlichkeitseigenschaften, Fünf-Faktoren-Modell, Big Five, Arbeitssucht, Mitarbeiterbindung, Personalmanagement, Cafeteria-Modell, Arbeitspsychologie, quantitative Forschung, Unternehmenskultur, Home-Office, Motivation, Recruiting, Leistungsprämien.
Die Arbeit untersucht, ob es quantitative Zusammenhänge zwischen den Persönlichkeitseigenschaften von Arbeitnehmern und deren bevorzugten betrieblichen Zusatzleistungen gibt.
Die zentralen Themen sind die Persönlichkeitspsychologie (basierend auf den Big Five), die psychologischen Aspekte von Arbeitssucht und das Feld der betrieblichen Zusatzleistungen (Benefits).
Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, ob bestimmte Persönlichkeitstypen systematisch andere Prioritäten bei Zusatzleistungen setzen und ob sich hieraus Erkenntnisse für ein effizientes Personalmanagement ableiten lassen.
Die Autorin/der Autor führt eine quantitative Querschnittstudie durch, bei der mittels standardisierter Online-Fragebögen (5DDP zur Persönlichkeitsmessung und SZEA für Arbeitssucht) Daten erhoben und statistisch analysiert werden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung der Persönlichkeitsdimensionen, die Definition von Benefits, die Herleitung von sechs Hypothesen, die Beschreibung der Datenerhebung sowie die statistische Auswertung der Ergebnisse.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Big Five, Arbeitssucht, betriebliche Zusatzleistungen, Mitarbeiterbindung und Personalmarketing charakterisiert.
Die Arbeit untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen einer überdurchschnittlichen Arbeitssucht-Ausprägung und der Bereitstellung von Home-Office besteht, da hier die Gefahr mangelnder Führungskontrolle vermutet wird.
Die Ergebnisse bieten Personalmanagern Ansätze, um Recruiting und Mitarbeiterbindung passgenauer zu gestalten, indem Benefits gezielter auf die Persönlichkeitsstruktur der Belegschaft ausgerichtet werden.
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