Bachelorarbeit, 2016
40 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit befasst sich mit der aktuellen Publikationspraxis in der Psychologie und analysiert diese im Hinblick auf ihre Übereinstimmung mit dem Ideal der wissenschaftlichen Autonomie. Dabei werden bibliometrische Methoden und das Konzept des Journal Impact Factor als zentrale Elemente des Publikationsprozesses untersucht.
Die Einleitung führt in die Thematik der Publikationspraxis in der Psychologie ein und stellt die Relevanz des Themas für die Wissenschaft dar. Im weiteren Verlauf werden die grundlegenden Charakteristika eines autonomen wissenschaftlichen Subsystems sowie die bibliometrischen Methoden als Forschungswerkzeuge vorgestellt. Das Kapitel über den Journal Impact Factor analysiert die Kritik an diesem einflussreichen Kriterium und diskutiert dessen Auswirkungen auf die Publikationsstrategie von Wissenschaftlern. Das Kapitel zum Peer Review beleuchtet die Bedeutung dieser Institution für die Qualitätssicherung im wissenschaftlichen Publikationsprozess und analysiert die diversen Perspektiven auf dieses System.
Wissenschaftliche Autonomie, Publikationspraxis, Psychologie, Bibliometrie, Journal Impact Factor, Peer Review, Qualitätssicherung, Wissenschaftliche Norm, Forschungsmethoden.
Kritisiert werden die Hypertrophie (Übermaß) an Artikeln, geringe Replikationsquoten und ein hoher Anpassungsdruck auf Forscher durch die herrschende Publikationslogik.
Der JIF ist eine bibliometrische Kennzahl, die den durchschnittlichen Einfluss einer Fachzeitschrift basierend auf Zitationen misst, aber oft als Qualitätsmaßstab für einzelne Artikel missbraucht wird.
Es dient der institutionellen Qualitätssicherung, indem Experten die wissenschaftliche Güte von Manuskripten vor der Veröffentlichung prüfen.
Ja, insbesondere in der anwendungsorientierten Psychologie droht die Autonomie durch gesellschaftliche Ansprüche und ökonomische Interdependenzen verloren zu gehen.
Bibliometrie ist die quantitative Untersuchung von Publikationen und deren Zitationen zur Messung von wissenschaftlichem Einfluss und Output.
Der zentrale Telos der Wissenschaft ist die reine Erkenntnisgewinnung, die jedoch durch dysfunktionale Publikationssysteme gefährdet wird.
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