Diplomarbeit, 2005
114 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Vorteile beim Einsatz von Kältespeichern
1.2 Nachteile beim Einsatz von Kältespeichern
1.3 Verschiedene Typen von Kältespeichern
1.4 Überblick über verschiedenen Speicherarten
1.5 Spezifische Speicherkapazität
2 Grundlage zur Dimensionierung von Eisspeicheranlagen
2.1 Grundlegende Gleichungen
2.2 Bilanzierung
3 Verwendete Formeln und Formelzeichen
3.1 Formelzeichen
3.2 Formeln
4 Allgemeine Kühllastprofile
4.1 Rechteck mit Peak
4.2 Beliebiges Kühllastprofil mit Δt_E = Δt_B
5 Anlagenkonzept der Vollspeicherung
6 Entladeleistung
6.1 Randbedingungen
6.2 Ermittlung des Wärmeübergangskoeffizienten zwischen Eis und Wasser
6.2.1 Ermittlung der Strömungsgeschwindigkeit w im Eisspeicher
6.2.2 Ermittlung der Nusselt – Zahl für längsumströmte Rohre
6.3 Dimensionslose Kenngröße für die Entladeleistung
6.4 Spezifische Entladeleistung bei Eisspeichern mit interner Schmelze
6.5 Übersicht über die spezifischen Entladeleistungen
6.6 Grenzbetrachtung der spezifische Entladeleistung
6.7 Bedingung für die Spezifische Entladeleistung
6.8 Grenzkurve
6.9 Folgerung für die Auslegung
6.10 Ermittlung der Entladekurve
7 Bezug zur Diplomarbeit von Herrn Peter Hofmann
7.1 Randbedingungen
7.2 Auslegungsverhältnis r_AL als Funktion der Gleichmäßigkeit γ
7.3 Zusammenfassung und Fazit
7.4 Volllastentladezeit t_VE als Funktion des Zeitverhältnisses τ
7.5 Zusammenfassung und Fazit
8 Erläuterung der Auslegungsmethodik
8.1 Ausgangsgrößen
8.2 Auslegung
8.3 Berechnung der Kältemaschinenleistung und Eisspeicherkapazität
8.4 Überprüfung der Entladeleistung
9 Auslegungsschieber
10 Auslegungsbeispiele
11 Spezielle Lastprofile
11.1 Dreiecksprofil
11.2 Trapezprofil
11.3 Rechteckprofil
11.4 Parabelprofil
11.5 Sinusprofil
12 Zusammenfassung und Fazit
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer universell einsetzbaren Auslegungsmethodik für Eisspeicheranlagen, die auf dimensionslosen Kennzahlen basiert. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Kältemaschinenleistung und Eisspeicherkapazität ohne komplexe Computerprogramme präzise bestimmt werden können.
1 Einleitung
In der technischen Gebäudeausrüstung gibt es kaum eine Anwendung, die durch konstante Größen gekennzeichnet ist. Nahezu jeder Prozess unterliegt Schwankungen, die durch unterschiedliche Maßnahmen ausgeregelt werden. Die Kühllast eines Gebäudes stellt solch eine nicht konstante Größe dar. Die Schwankung wird einerseits durch den Arbeits- und Prozessablauf im Gebäude und andererseits durch die nicht konstanten äußeren Lasten, also durch Änderung der Sonneneinstrahlung und der Temperatur hervorgerufen. In der Regel wird die Kühlleistung einer Kältemaschine der Kühllast durch verschiedene Regelungsarten angepasst. Eine weitere Möglichkeit ist die Speicherung von Kälte in bedarfsschwachen Zeiten.
Ohne Kältespeicher muss die Kältemaschine auf die größte Kühllastspitze ausgelegt werden. Ein Kältespeicher wird in den Zeiten, in denen die Kühllast geringer als die installierte Kälteleistung ist, geladen und in Zeiten hoher Kühllast entladen. Er unterstützt die Kälteanlage und kann auch ausgeprägte Kühllastspitzen abdecken.
1 Einleitung: Beschreibt die Notwendigkeit von Kältespeichern in der technischen Gebäudeausrüstung zur Bewältigung von Kühllastschwankungen.
2 Grundlage zur Dimensionierung von Eisspeicheranlagen: Erläutert die Bilanzierung und Zielgrößen (Kältemaschinenleistung und Eisspeicherkapazität) für die Dimensionierung.
3 Verwendete Formeln und Formelzeichen: Definiert die mathematischen Symbole und die zentralen Formeln, die für die methodische Auslegung verwendet werden.
4 Allgemeine Kühllastprofile: Analysiert verschiedene Lastverläufe, insbesondere rechteckige Profile mit Lastspitzen.
5 Anlagenkonzept der Vollspeicherung: Behandelt das spezifische Konzept, bei dem der Speicher die gesamte Kühllast abdeckt.
6 Entladeleistung: Untersucht kritisch die Entladefähigkeit des Speichers unter verschiedenen Randbedingungen und Strömungsmodellen.
7 Bezug zur Diplomarbeit von Herrn Peter Hofmann: Setzt die vorliegende Arbeit in den Kontext früherer Forschungen zu dimensionslosen Kennzahlen.
8 Erläuterung der Auslegungsmethodik: Detailliert den praktischen Ablauf der Auslegung unter Verwendung der entwickelten Kennzahlen.
9 Auslegungsschieber: Stellt ein Hilfsmittel vor, das eine schnelle Berechnung ohne komplexe Software ermöglicht.
10 Auslegungsbeispiele: Demonstriert die Methodik an sieben verschiedenen, praxisnahen Lastprofilen.
11 Spezielle Lastprofile: Untersucht mathematisch abstrakte Lastprofile (Dreieck, Trapez, Rechteck, Parabel, Sinus).
12 Zusammenfassung und Fazit: Fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit und die Anwendbarkeit der neuen Methodik zusammen.
Eisspeicher, Kältespeicherung, Auslegungsmethodik, Kühllast, Dimensionierung, Kältemaschinenleistung, dimensionslose Kennzahlen, Teilspeicherung, Vollspeicherung, Entladeleistung, Lastprofil, TGA, thermische Energiespeicherung, Anlagentechnik.
Es geht um die Entwicklung einer universellen Auslegungsmethodik für Eisspeicheranlagen unter Verwendung von dimensionslosen Kennzahlen, um Planungen ohne komplexe Software durchzuführen.
Die zentralen Themen sind die thermische Kältespeicherung, die Modellierung von Kühllastprofilen und die mathematische Beschreibung des Entladeverhaltens von Eisspeichern.
Das Ziel ist es, ein praktikables, dimensionsloses Berechnungsverfahren bereitzustellen, das flexibel auf nahezu alle Anwendungsfälle der Kältespeicherung anwendbar ist.
Die Arbeit nutzt mathematische Modellierung und bilanzbasierte Berechnungen sowie den Vergleich mit Referenzprofilen und Herstellerdaten, um eine dimensionslose Auslegungstheorie aufzustellen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Dimensionierung, die Analyse der Entladeleistung, den Bezug zu Vorarbeiten und die praktische Anwendung der Methode anhand von verschiedenen Lastbeispielen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Eisspeicher, Kühllastprofil, Auslegungsmethodik, Kältemaschinenleistung, Entladeleistung und dimensionslose Kennzahlen.
Sie ermöglichen eine allgemeingültige Berechnung der Anlage, da sie die spezifischen Gebäude- und Betriebsparameter in einer skalierten Form vergleichbar machen.
Die Unterscheidung ist für die Dimensionierung der Kältemaschinenleistung und das Lade-Entlade-Management entscheidend, da bei der Teilspeicherung die Maschine tagsüber die Last unterstützt.
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