Bachelorarbeit, 2015
35 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Perspektive des Nachrichtenmagazins Der Spiegel auf das Thema Kriegsgefangenschaft in der frühen Bundesrepublik Deutschland. Sie analysiert die Berichterstattung des SPIEGEL im Zeitraum von 1947 bis 1955 und beleuchtet dabei die Schwerpunkte der Berichterstattung sowie die Darstellung der Situation der Kriegsgefangenen.
Die Einleitung führt in die Themenwahl und die Fragestellungen der Arbeit ein. Sie beleuchtet die Bedeutung des Themas Kriegsgefangenschaft in der frühen Nachkriegszeit und die Rolle des SPIEGEL als Nachrichtenmagazin. Anschließend werden die wichtigsten Schwerpunkte der Analyse vorgestellt, darunter die Darstellung von Einzelschicksalen, die Bedingungen in Gefangenenlagern, die psychischen und physischen Folgen der Kriegsgefangenschaft und die Integration der Heimkehrer in die Gesellschaft.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Perspektive des SPIEGEL auf Kriegsgefangenschaft. Es wird die Rolle des Nachrichtenmagazins als Instrument der demokratischen Umerziehung und seine Absicht, der Öffentlichkeit ein kritisches Bild der Wirklichkeit zu vermitteln, beleuchtet.
Im dritten Kapitel wird das Lagerleben der Kriegsgefangenen in alliierter Haft dargestellt. Der Fokus liegt auf den Bedingungen in den Gefangenenlagern im Westen (USA, England und Frankreich) und im Osten (Sowjetunion und Polen).
Das vierte Kapitel beleuchtet die Heimkehr aus Kriegsgefangenschaft und die Herausforderungen, denen die ehemaligen Kriegsgefangenen in der frühen Nachkriegszeit gegenüberstanden. Es werden sowohl die Integration in die Gesellschaft als auch die psychischen und physischen Folgen der Gefangenschaft behandelt.
Kriegsgefangenschaft, Der Spiegel, Nachrichtenmagazin, Nachkriegszeit, Gefangenenlager, Heimkehr, Integration, psychische Folgen, physische Folgen, öffentliche Meinung, demokratische Umerziehung
Das Nachrichtenmagazin nutzte oft Einzelschicksale, um die Härte der Gefangenschaft zu verdeutlichen. Es fungierte als Instrument der demokratischen Umerziehung und bot eine kritische Analyse jenseits tagesaktueller Meldungen.
Während die meisten Gefangenen aus westlicher Haft (USA, England, Frankreich) bis 1948 repatriiert waren, blieben viele Deutsche in der Sowjetunion und Polen deutlich länger in Haft, oft unter weitaus härteren Bedingungen.
Die Reise von Bundeskanzler Konrad Adenauer war ein Wendepunkt, da sie die Rückführung der letzten 10.000 deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion ermöglichte.
Viele Heimkehrer litten unter massiven physischen und psychischen Schäden (z. B. Dystrophie, Traumata), was ihre Integration in die aufstrebende Wirtschaftswunder-Gesellschaft erschwerte.
Fast jeder Haushalt war direkt oder indirekt betroffen. Die Ungewissheit über Vermisste und die emotionalen Berichte über die Heimkehr hielten das Thema über Jahre in den Medien wach.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

