Bachelorarbeit, 2017
40 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsziel und -methodik
1.3 Aufbau und Struktur
2 Kreislaufwirtschaft
2.1 Entwicklung und Konzept der Kreislaufwirtschaft
2.2 Kreislaufwirtschaftsgesetz
2.3 Ressourcen- und Klimaschutz
2.4 Logistische Prozesse
3 RFID-Technologie
3.1 Entwicklung, Bestandteile und Technik
3.1.1 Geschichtliche Entwicklung
3.1.2 Komponenten eines RFID-Systems
3.1.3 Funktionsweise
3.2 Bauformen
3.3 Frequenz und Reichweite
3.4 Logistische Funktionen
4 Mit RFID zur innovativen Kreislaufwirtschaft
4.1 Nutzenpotenziale von RFID in der Entsorgungswirtschaft
4.2 Herausforderungen und Risiken
4.2.1 Herausforderungen
4.2.2 Risiken
4.2.3 SWOT-Analyse
4.3 RFID Anwendungsbereiche
4.3.1 Siedlungsabfall
4.3.2 Altfahrzeuge
4.3.3 Elektroaltgeräte
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht das Potenzial der RFID-Technologie zur Optimierung logistischer Einheiten innerhalb der Kreislaufwirtschaft. Es wird evaluiert, inwieweit RFID-Systeme dazu beitragen können, Stoffkreisläufe effizienter zu gestalten, Produkte rückverfolgbar zu machen und die Entsorgungslogistik durch automatisierte Datenerfassung zu unterstützen.
3.1.1 Geschichtliche Entwicklung
Der Begriff RFID steht für Radio Frequency Identification. RFID ist ein automatisches Identifikationsverfahren (Auto-ID), welches in vielen Dienstleistungsbereichen, in der Beschaffungs- und Distributionslogistik, in Produktionsbetrieben und in Materialflusssystemen eine große Verbreitung gefunden hat. Dabei handelt es sich um die kontaktlose Übertragung von Daten zwischen einem Datenträger und einem zugehörigen Lesegerät. Hierbei geht es um Informationen zur Identifikation von Personen, Tieren, Gütern und Waren. Bisher waren die herkömmlichen Identifikationssysteme in einigen Bereichen beschränkt realisierbar, jedoch ermöglicht der Einsatz von RFID viele neue Anwendungen (Finkenzeller, 2015, S. 1).
Die RFID-Technologie wurde erstmals Ende des Zweiten Weltkrieges im Luftkrieg verwendet. Um heimkehrende Flieger von feindlichen Fliegern zu unterscheiden, suchten Ingenieure nach neuen technischen Möglichkeiten. Die bereits entwickelte Radartechnik bot eine wichtige Grundlage. Die Kombination von Radar und Datentausch ermöglichte eine Unterscheidung zwischen eigenen und feindlichen Kräften. Somit war das erste Einsatzgebiet der RFID-Technologie die Freund-Feind-Erkennung. Erst Jahrzehnt später wurden weitere Anwendungsgebiete erschlossen. Die erste Arbeit zu RFID-Technologie war der Beitrag ‚Communication by Means of Reflected Power‘ von Harry Stockmann aus dem Jahre 1948 (Roberts, 2006, S. 18).
In den 1950er Jahren kam es zur theoretischen Erforschung der RFID-Technologie. Hierbei wurde eine Vielzahl an wissenschaftlichen Arbeiten publiziert. In den 1960er Jahren entwickelten verschieden Entwickler und Forscher Prototypensysteme. In Folge dessen wurden die ersten Vorläufer in den Markt geführt. Hierbei handelte es sich um elektronische Warensicherungssysteme (engl. Electronic Article Surveillance, EAS). Diese Systeme wurden in Einzelhandelsgeschäften eingesetzt, indem sie an Gegenständen und Kleidungen befestigt wurden. Dies erwies sich als eine effektive Anti-Diebstahl-Maßnahme und ist wohl die erste und am weitesten verbreitete Nutzung von RFID (Roberts, 2006, S. 19).
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Problemstellung der Ressourcenknappheit und führt die RFID-Technologie als innovativen Lösungsansatz zur Optimierung der Kreislaufwirtschaft ein.
2 Kreislaufwirtschaft: Das Kapitel beschreibt das Konzept der Kreislaufwirtschaft, den rechtlichen Rahmen durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz sowie die Bedeutung logistischer Prozesse in diesem System.
3 RFID-Technologie: Hier werden die Grundlagen, die technische Entwicklung, die Komponenten, verschiedene Bauformen sowie die logistischen Funktionen der RFID-Technologie detailliert erläutert.
4 Mit RFID zur innovativen Kreislaufwirtschaft: Dieser Hauptteil analysiert die konkreten Potenziale, Herausforderungen und Risiken beim Einsatz von RFID in der Entsorgungswirtschaft und betrachtet spezifische Anwendungsgebiete.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der RFID-Technologie als Schlüsseltechnologie.
RFID-Technologie, Kreislaufwirtschaft, Entsorgungslogistik, Sekundärrohstoffe, Ressourcenmanagement, Abfallhierarchie, Automatisierte Identifizierung, Transponder, Stoffkreisläufe, Nachhaltigkeit, Datensicherheit, Recyclingprozesse, Wertschöpfungskette, Elektroaltgeräte, Prozessoptimierung
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Anwendung der RFID-Technologie innerhalb der Kreislaufwirtschaft, um logistische Abläufe zu verbessern und Stoffkreisläufe effizienter zu gestalten.
Die zentralen Themen umfassen die Grundlagen der Kreislaufwirtschaft, die Funktionsweise und Technik von RFID-Systemen sowie die spezifischen Nutzenpotenziale und Herausforderungen beim Einsatz dieser Technik in Entsorgungsprozessen.
Das primäre Ziel ist es, das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten von RFID in der Kreislaufwirtschaft strukturiert darzustellen und zu evaluieren, ob diese Technologie logistische Einheiten optimieren kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, die über Fachdatenbanken (z.B. EBSCOhost) sowie Bibliothekskataloge und Google Scholar durchgeführt wurde, um sowohl deutsche als auch englischsprachige Fachliteratur auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Kreislaufwirtschaft, eine detaillierte technische Einführung in die RFID-Technik sowie eine umfassende Analyse der Anwendungsgebiete, Potenziale und Risiken für die Entsorgungswirtschaft.
Die wichtigsten Begriffe sind RFID-Technologie, Kreislaufwirtschaft, Entsorgungslogistik, Recycling, Transponder und Prozessoptimierung.
Intelligente Produkte beziehen sich auf das "Item-Tagging", bei dem Gegenstände mit RFID-Transpondern ausgestattet werden, um den Produkt- und Informationsstrom zu verknüpfen und so eine transparente Entsorgungsphase zu ermöglichen.
Zu den genannten Risiken gehören datenschutzrechtliche Bedenken bei der Identifizierung von Gegenständen oder Personen sowie mögliche Qualitätsverschlechterungen beim Recycling, wenn Transponder-Inhaltsstoffe als Fremdstoffe in Rezyklate gelangen.
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