Bachelorarbeit, 2018
37 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Ausgangslage
2. Problemstellung
3. Zielsetzung
4. Forschungsfrage
5. Aufbau der Arbeit
II. Theoretischer Teil
6. Controlling
6.1 Controlling Begriff
6.2 Funktionen des Controllings
6.3 Abgrenzung strategisches- und operatives Controlling
6.4 Operatives Controlling
6.5 Definition operatives Controlling
6.6 Aufgaben des operativen Controllings
6.7 Problematik des Controllings
7. Budgetierung
7.1 Definition Budget und Budgetierung
7.2 Funktionen des Budgets
7.2.1 Prognosefunktion
7.2.2 Mess- und Kontrollfunktion
7.2.3 Koordinations- und Motivationswirkung
7.2.4 Bewertungsfunktion
7.3 Erfolgssicherung durch Budgetierung
8. Budgetierungsprozess
8.1 Budgetphilosophien
8.2 Ablauf der Budgetierung
8.3 Formulierung der Teilbudgets
8.3.1 Leistungsbudget
8.3.2 Aktivitäten-Budget
8.3.3 Investitionsbudget
8.3.4 Finanzbudget
9. Kritische Betrachtung der Budgetierung
9.1 Budgetprobleme und Budgetmissbrauch
9.2 Alternativen zur herkömmlichen Budgetierung
III. Praktischer Teil
10. Die Budgetierung in der Hotellerie
10.1 Notwendigkeit und Funktion der Budgetierung in der Hotellerie
10.2 Der Budgetierungsprozess in der Hotellerie
10.2.1 Ablauf
10.2.2 Budgetierungszeitraum
10.2.3 Budgetierungsphilosophie
10.2.4 Teilbudgets in der Hotellerie
IV. Schluss
11. Fazit
12. Kritische Reflexion der Arbeit
13. Implikationen für Theorie und Praxis
14. Ausblick
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das operative Controlling sowie den Budgetierungsprozess theoretisch fundiert zu erarbeiten und deren praktische Anwendungsmöglichkeiten sowie Auswirkungen auf den Erfolg und die Stabilität in der Hotellerie zu analysieren.
10.1 Notwendigkeit und Funktion der Budgetierung in der Hotellerie
In der Vergangenheit konnten kleine und mittlere Hotelbetriebe auch ohne Budgetierung durch begabte Unternehmer erfolgreich geführt werden (Schätzting, 2004). Das sich schnell wandelnde Tourismusgeschäft sowie die Hotellerie erfordern jedoch ein immer flexibler werdendes Management, um angemessen auf die sich schnell ändernden Bedingungen reagieren zu können (Kolbeck & Rauscher, 2012). Zudem kann es sich in der heutigen Zeit niemand mehr leisten, vom erzielten Gewinn oder Verlust am Jahresende überrascht zu werden. Deswegen muss auch in der Hotellerie nun durch eine systematische Budgetierung, welche dabei hilft Kosten, Erträge und Gewinne zu prognostizieren, versucht werden, die Auswirkungen betrieblicher Entscheidungen vorauszuplanen und damit kontrollierbar zu machen (Schätzting, 2004). Beim Erstellen dieser Prognosen hilft die Budgetierung. Sie zwingt den Unternehmer geradezu zur Erstellung einer Marktanalyse, wodurch das Nachfrage- und Angebotsverhalten eingeschätzt und somit in Kalkulationen berücksichtigt werden kann. Zu beachten ist dabei, dass die verwendeten Werte regelmäßig durch Forecasting an die derzeitige Situation angepasst werden. Dies ist wichtig, um die Soll-Werte aktuell zu halten. Diese Soll-Werte können dann den erzielten Ist-Werten gegenübergestellt werden und bei auftretenden Abweichungen kann sofort mit Gegenmaßnahmen begonnen werden (Gugg & Hank-Haase, 2005).
Neben den genannten internen Aufgaben hat die Budgetierung vor allem aber auch im Tourismus einen externen Nutzen. Es dient hier als Informationsbasis für externe Interessenten und gibt Auskunft über Geschäftsverläufe sowie über realisierte beziehungsweise zu erwartende Periodengewinne (Schumacher & Wiesinger, 2016).
1. Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung des Controllings, die Problemstellung in der Hotellerie und definiert die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit.
6. Controlling: Vermittelt Grundlagen über Begriffe, Funktionen und die Abgrenzung von strategischem und operativem Controlling sowie eine kritische Betrachtung der Controller-Rolle.
7. Budgetierung: Erläutert das Wesen der Budgetierung, deren Funktionen (Prognose, Kontrolle, Koordination) und die Bedeutung für die Erfolgssicherung im Unternehmen.
8. Budgetierungsprozess: Analysiert verschiedene Budgetphilosophien, den Phasenablauf der Budgetierung sowie die Strukturierung und Formulierung einzelner Teilbudgets.
9. Kritische Betrachtung der Budgetierung: Setzt sich kritisch mit Problemen wie Budgetmissbrauch, Kurzfrist-Orientierung und Alternativen wie Better- und Beyond-Budgeting auseinander.
10. Die Budgetierung in der Hotellerie: Überträgt die theoretischen Controlling- und Budgetierungskonzepte auf die spezifischen Anforderungen der Hotelbranche inklusive praxisnaher Beispiele für Teilbudgets.
Operatives Controlling, Budgetierung, Hotellerie, Leistungsbudget, Finanzbudget, Investitionsbudget, Soll-Ist-Vergleich, Hotelcontrolling, Unternehmenserfolg, Budgetprozess, Kennzahlen, Unternehmensstabilität, Tourismusmanagement, Planung, Abweichungsanalyse.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Aufarbeitung des operativen Controllings und der Budgetierung sowie deren praktischer Anwendung in der Hotellerie zur Sicherung des Unternehmenserfolgs.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Funktionen des Controllings, den systematischen Budgetierungsprozess, die Formulierung von Teilbudgets sowie die kritische Reflexion von Budgetierungsansätzen.
Die Forschungsfrage lautet: „Ist es möglich, die klassischen Methoden des Controllings und der Budgetierung in der Hotellerie anzuwenden und kann dadurch der Unternehmenserfolg sowie die Unternehmensstabilität verbessert werden“.
Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche sowie der Veranschaulichung der Konzepte anhand eines praxisrelevanten Beispiels (Leistungsbudget eines Hotelbetriebs).
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Controlling-Grundlagen und Budgetierung sowie einen praktischen Teil, der diese Konzepte spezifisch auf die Hotellerie anwendet.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Operatives Controlling, Budgetierung, Hotellerie, Leistungsbudget, Finanzbudget und Unternehmenserfolg.
Durch die zunehmende Dynamik im Tourismusgeschäft und den wachsenden Wettbewerbsdruck können sich Hotelbetriebe keine unvorhersehbaren Ergebnisse am Jahresende leisten; eine systematische Planung ist daher zur Sicherung der Existenz unerlässlich.
Das Leistungsbudget fungiert als Kern-Instrument des operativen Controllings und stellt die zahlungswirksamen Erträge und Aufwendungen innerhalb einer Budgetperiode dar, was als Basis für den Soll-Ist-Vergleich dient.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Anwendung klassischer Controlling-Methoden in der Hotellerie möglich ist und durch die daraus resultierende systematische Budgetierung der Unternehmenserfolg langfristig gesichert werden kann.
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