Diplomarbeit, 2004
234 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die Bedeutung des horizontalen Interaktionspotentials für die Qualitätswahrnehmung im Tourismus zu untersuchen. Sie analysiert, wie die Interaktion zwischen Urlaubern den individuellen Urlaubserfolg und die wahrgenommene Qualität beeinflusst.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand und die Zielsetzung der Arbeit vorstellt. Sie erläutert die Relevanz des Themas und skizziert den Aufbau der Arbeit.
Kapitel 2 behandelt die theoretischen Grundlagen, die für die Untersuchung des Horizontalen Interaktionspotentials relevant sind. Es werden zentrale Konzepte wie Servicequalität, Kundenzufriedenheit und verschiedene Einflussfaktoren auf die wahrgenommene Qualität beleuchtet. Das Konzept des Horizontalen Interaktionspotentials wird ausführlich diskutiert.
Kapitel 3 widmet sich der empirischen Untersuchung. Es werden das Design der Untersuchung, die Stichprobenbeschreibung, die Datenerhebung und -auswertung sowie die Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen die verschiedenen Facetten des Interaktionsverhaltens von Urlaubern und deren Auswirkungen auf die Qualitätswahrnehmung.
Kapitel 4 diskutiert die Ergebnisse der Untersuchung im Detail. Es werden die wichtigsten Erkenntnisse aus der empirischen Studie herausgearbeitet und in den Kontext der theoretischen Grundlagen eingebettet. Die Ergebnisse werden interpretiert und kritisch reflektiert.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Servicequalität, Kundenzufriedenheit, horizontales Interaktionspotential, Tourismus, Qualitätswahrnehmung, Urlaub, Urlaubernationalitäten, Urlaubsbegleitung, Interaktionsverhalten, empirische Untersuchung.
Es beschreibt die Interaktion und gegenseitige Beeinflussung von Urlaubern untereinander (Urlauber-Urlauber-Interaktion) im Gegensatz zum vertikalen Kontakt zwischen Dienstleister und Kunde.
Das Verhalten, die Erscheinung oder die bloße Anwesenheit anderer Gäste (z.B. beim "Liegestuhlkrieg" oder am Buffet) kann die eigene Zufriedenheit und die wahrgenommene Servicequalität maßgeblich steigern oder senken.
Da Urlauber Dienstleistungen oft kollektiv konsumieren, ist das "Kollektiv" eine Erfolgskomponente. Ein besseres Verständnis dieser Interaktionen bietet ungenutzte Differenzierungspotentiale im Wettbewerb.
Die Arbeit untersucht empirisch, wie die Nationalität und die Begleitung von Urlaubern das Interaktionsgeschehen und die gegenseitige Wahrnehmung beeinflussen.
Während die vertikale Interaktion (Anbieter-Kunde) gut erforscht ist, wurde der horizontale Aspekt in der Fachliteratur bisher stark vernachlässigt. Diese Arbeit liefert dazu eine empirische Analyse.
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