Fachbuch, 2018
86 Seiten
1 Einleitung
2 Grundlagen des Employer Branding
2.1 Corporate Branding
2.2 Employer Branding
2.3 Funktionen des Employer Branding
2.3.1 Arbeitgebersicht
2.3.2 Arbeitnehmersicht
2.4 Erfolgskritische Faktoren
3 Generation Y
3.1 Definition
3.2 Spezifische Generationenmerkmale
3.3 Die Generation Y im Arbeitsleben
4 Grundlagen der Empirie
4.1 Interview- und Analyseverfahren nextexpertizer
4.1.1 Ablauf eines Interviews
4.1.2 Auswertung eines Interviews
4.2 Studiendesign
5 Analyse der Ergebnisse
5.1 Beschreibung des Bedeutungsraums
5.2 Identifikation verschiedener Präferenztypen
5.3 Employer Branding Maßnahmen für die Präferenztypen
6 Handlungsempfehlungen
7 Schlussbetrachtung
Diese Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, qualifizierten Nachwuchs für Unternehmen zu gewinnen und zu binden, indem sie die spezifischen Bedürfnisse der Generation Y durch eine differenzierte Analyse untersucht und darauf aufbauend konkrete Handlungsempfehlungen für das Employer Branding ableitet.
4.1.1 Ablauf eines Interviews
Die erste Phase des Interviews basiert auf dem Prinzip des assoziativen Paarvergleichs. Dem Befragten werden zwei Elemente (beispielhafte Begriffe aus dem zu untersuchenden Themenbereich) gegenübergestellt, welche er daraufhin als eher ähnlich oder eher verschieden bestimmt. In Abbildung 3 handelt es sich um die Elemente „was mir persönlich wichtig ist“ und „Bürotätigkeit“.
In der zweiten Phase des Interviews beschreibt der Befragte die Ähnlichkeit oder den Unterschied in seinen eigenen Worten, hierbei bildet der Befragte quasi seine eigene Fragebogendimension in Form gegensätzlicher Konstruktpole. In Abbildung 3 hat sich der Befragte für „Verschieden“ entschieden, weswegen er in Abbildung 4 ein Gegensatzpaar bildet, das aus seiner Sicht den relevanten Unterschied zwischen den beiden Elementen beschreibt. In diesem Fall stehen „Flexible Arbeitszeiten“ für „was mir persönlich wichtig ist“ und der „9-to-5 Job“ für die Bürotätigkeit.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und den "War for Talents", der eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Generation Y für das Employer Branding erforderlich macht.
2 Grundlagen des Employer Branding: Dieses Kapitel definiert Employer Branding als strategisches Instrument der Unternehmensführung und arbeitet erfolgskritische Faktoren heraus.
3 Generation Y: Hier wird die Zielgruppe definiert, ihre soziologischen Merkmale diskutiert und ihr Bild in der modernen Arbeitswelt kritisch hinterfragt.
4 Grundlagen der Empirie: Das Kapitel erläutert die nextexpertizer-Methode sowie das Studiendesign auf Basis der Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“.
5 Analyse der Ergebnisse: Die Ergebnisse der empirischen Studie werden ausgewertet, um den Bedeutungsraum sowie sieben spezifische Präferenztypen innerhalb der Generation Y zu identifizieren.
6 Handlungsempfehlungen: Aufbauend auf den Analyseergebnissen werden konkrete Maßnahmen für ein zielgruppenorientiertes Employer Branding entwickelt.
7 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und ordnet sie in den Kontext zukünftiger Herausforderungen der Unternehmensführung ein.
Employer Branding, Generation Y, Arbeitgebermarke, Mitarbeiterbindung, Employer Value Proposition, nextexpertizer, Präferenztypen, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Wertewelten, Arbeitswelt, Nachwuchssicherung, Recruiting, Mitarbeiterführung, Arbeitszufriedenheit.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch Employer Branding eine attraktive Arbeitgebermarke für die Generation Y schaffen können, indem sie über pauschale Stereotypen hinausgehen und individuelle Bedürfnisse berücksichtigen.
Die zentralen Felder sind Employer Branding Strategien, die Analyse der Generation Y, die psychologische Erhebung von Präferenzen und die Ableitung konkreter, zielgruppenspezifischer Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement.
Das primäre Ziel ist es, ein effektives Maßnahmenpaket für das Employer Branding zu entwickeln, das auf den tatsächlichen, heterogenen Bedürfnissen der Generation Y basiert.
Die Arbeit nutzt das explorative Analyseverfahren „nextexpertizer“, das auf der Repertory-Grid-Technik beruht, um intuitive und unterbewusste Entscheidungskriterien der Befragten zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Erläuterung der empirischen Methodik, die Identifikation von sieben spezifischen Präferenztypen und die Ableitung entsprechender Employer Branding Maßnahmen.
Wichtige Begriffe sind Employer Branding, Generation Y, Arbeitgebermarke, nextexpertizer, Präferenztypen, Unternehmenskultur und Mitarbeiterbindung.
Die Analyse zeigt, dass die Generation Y entgegen öffentlicher Stereotypen sehr unterschiedliche Wertvorstellungen besitzt; während einige nach Selbstverwirklichung streben, legen andere großen Wert auf Sicherheit und traditionelle Arbeitsstrukturen.
Die Unternehmenskultur ist ein entscheidender Faktor, da die Präferenztypen sehr individuell darauf reagieren; ein attraktiver Arbeitgeber muss daher seine Kultur passend zu den Werten der angestrebten Zielgruppe gestalten.
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