Diplomarbeit, 2005
87 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Forderungsverzicht als Instrument zur Abwendung der Überschuldung im Rahmen der außergerichtlichen Sanierung von Krisenunternehmen. Ziel ist es, die rechtlichen Grundlagen, die Entscheidungsprozesse und die Auswirkungen des Forderungsverzichts auf die Sanierung eines Unternehmens zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und die Relevanz des Themas beschreibt. Anschließend werden die Grundlagen der Unternehmenssanierung, die Überschuldungsprüfung und die verschiedenen Sanierungsoptionen erläutert. Im dritten Kapitel werden Möglichkeiten der Unternehmenssanierung unter dem Gesichtspunkt der Überschuldung beleuchtet, wobei insbesondere auf die außergerichtlichen Sanierungsmaßnahmen eingegangen wird. Im Kern der Arbeit steht das vierte Kapitel, das sich mit dem Forderungsverzicht als Sanierungsinstrument befasst. Es werden die zivilrechtlichen Grundlagen und Formen des Forderungsverzichts, die Entscheidungsprozesse der Gläubiger und des Krisenunternehmens sowie die handels- und steuerrechtlichen Auswirkungen des Forderungsverzichts behandelt.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen der Unternehmenssanierung, insbesondere der außergerichtlichen Sanierung von Krisenunternehmen. Wichtige Schlüsselbegriffe sind: Forderungsverzicht, Überschuldung, Sanierung, Insolvenz, Krisenmanagement, Gläubigerinteressen, Sanierungskonzepte, Handelsrecht, Steuerrecht.
Ein Forderungsverzicht ist ein Instrument, bei dem Gläubiger auf ihre Ansprüche verzichten, um die Überschuldung eines Unternehmens abzuwenden und dessen Fortbestand zu sichern.
Beim unbedingten Verzicht erlischt die Forderung endgültig. Bei einer Besserungsabrede kann der Gläubiger seine Forderung wieder geltend machen, wenn die Sanierung erfolgreich war.
Ein isolierter Forderungsverzicht kann negative steuerliche Auswirkungen haben, während ein Rangrücktritt bilanziell ähnlich wirkt, ohne die Forderung rechtlich sofort zu vernichten.
Die Entscheidung basiert auf einem Sanierungskonzept, das prüft, ob das Unternehmen durch geeignete Maßnahmen wieder profitabel und zahlungsfähig gemacht werden kann.
Gläubiger vergleichen den Fortführungswert mit dem Liquidationswert; sie verzichten meist nur, wenn die Quote bei einer Fortführung höher ist als bei einer Insolvenz.
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