Bachelorarbeit, 2017
68 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Aktueller Bezug der Arbeit
1.2 Aufgabenstellung und Herangehensweise
2 Shareholder Value & Faktenbuch zu Bayer und Fresenius
2.1 Shareholder Value - Theorie und Werttreiber -
2.2 Cash Flow – Definition & Management -
2.3 Faktenbuch Bayer und Fresenius – Übersicht und Berechnungen -
3 Wertorientiertes Controlling
3.1 Allgemeine Definition und Kritik an den traditionellen Kennzahlen
3.2 Kapitaleffizienz – Return on Capital Employed, Return on Invested Capital und Return on Operating Assets -
3.3 Economic Value Added & Market Value Added
3.4 Cash Flow Return on Investment & Cash Value Added
4 Instrumente und Unternehmenssteuerung - Bayer & Fresenius –
4.1 Bayer AG - Wertorientierte Instrumente & Unternehmenssteuerung -
4.2 Fresenius SE & Co. KGaA - Wertorientierte Instrumente & Unternehmenssteuerung -
5 Ergebnisse und Ausblick
5.1 Ergebnis
5.2 Schlussfolgerung und Ausblick
Die Arbeit analysiert die Anwendung wesentlicher Instrumente des unternehmenswertorientierten Controllings in den Konzernen Bayer AG und Fresenius SE & Co. KGaA. Ziel ist es, zu klären, wie die wertorientierte Unternehmensführung in der Praxis umgesetzt wird, die Beweggründe hierfür zu untersuchen und anhand bereinigter Kennzahlen eine Vergleichbarkeit zwischen den beiden Unternehmen herzustellen.
3.1 Allgemeine Definition und Kritik an den traditionellen Kennzahlen
Laut Schierenbeck ist das wertorientierte Controlling eng mit dem wertorientierten Management (oder auch Value Management) verbunden. Coenenberg führt weiterhin aus, dass mit diesem Konzept auch Schlagwörter wie „Value Based Planning“ in Verbindung gebracht werden, jedoch das wertorientierte Controlling keinesfalls als Substitut des Shareholder Value verstanden werden kann. Gewiss darf das wertorientierte Controlling (Value Controlling) nicht mit einer reinen Profitorientierung gleichgesetzt werden, denn das Value Controlling hat das Ziel, die Rendite in das Verhältnis zum Risiko zu setzten. Dabei findet in der Praxis eine Orientierung am Wettbewerb bzw. an vergleichbaren Unternehmen statt (diese werden auch als Peer Group bezeichnet). Die klassischen Koordinations- und Unterstützungsaufgaben bleiben jedoch Teil des Controllings. Zur Messung der Wertorientierung werden vom Controlling verschiedene Kennzahlen berechnet und über einen Zeitraum (kurz- und längerfristig verglichen). Daher lassen sich die Kennzahlen auch zum Messen des kurz- und langfristigen Erfolgs sowie Wertgrößen, welche auf den Bilanzen bzw. auf dem Cash-Flow beruhen, ableiten. Die primären Ziele der Instrumente sind eine Steigerung des Unternehmenswertes zu messen und zu steuern, sowie die Maximierung der Anlegerrendite bzw. Aktionärsrendite (bei börsennotierten Unternehmen). Zur Systematisierung eine Übersicht der wesentlichen wertorientierten Kennzahlen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung ein, beschreibt den aktuellen Bezug zur wertorientierten Unternehmensführung und erläutert die methodische Vorgehensweise des Vergleichs zwischen Bayer und Fresenius.
2 Shareholder Value & Faktenbuch zu Bayer und Fresenius: Dieses Kapitel vermittelt die theoretischen Grundlagen des Shareholder Values, definiert Cash-Flow-Kennzahlen und stellt ein Faktenbuch für die Analyse der beiden Unternehmen bereit.
3 Wertorientiertes Controlling: Hier werden Definitionen und Kritik an traditionellen Kennzahlen sowie spezifische wertorientierte Instrumente wie ROCE, ROIC, EVA und CVA beschrieben und methodisch hergeleitet.
4 Instrumente und Unternehmenssteuerung - Bayer & Fresenius –: Dieses Kapitel analysiert die konkrete praktische Anwendung der Instrumente zur Wertsteigerung und Unternehmenssteuerung bei der Bayer AG und der Fresenius SE & Co. KGaA zwischen 2012 und 2016.
5 Ergebnisse und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Ergebnisse des Vergleichs zusammen, gibt eine Einschätzung zur Wertentwicklung der beiden Konzerne und schlägt ein neues Instrument zur internen Wertsteuerung vor.
Shareholder Value, Wertorientiertes Controlling, Unternehmenswert, Cash Flow, Bayer AG, Fresenius SE & Co. KGaA, ROCE, ROIC, EVA, MVA, Unternehmenssteuerung, Kapitalkosten, Investiertes Kapital, Kapitalrentabilität, Werttreiber.
Die Arbeit behandelt die Instrumente des unternehmenswertorientierten Controllings und untersucht, wie zwei große deutsche Konzerne, Bayer und Fresenius, diese in der Praxis zur Unternehmenssteuerung einsetzen.
Die zentralen Themen umfassen die theoretische Herleitung des Shareholder-Value-Ansatzes, die Definition und Kritik betriebswirtschaftlicher Kennzahlen sowie die praktische Anwendung von Steuerungsgrößen wie EVA, ROCE und CVA.
Das Hauptziel ist die Analyse der wertorientierten Unternehmensführung bei Bayer und Fresenius sowie die Beantwortung der Frage, wie diese Konzerne den Unternehmenswert messen und steuern, um Mehrwerte zu generieren.
Die Methode umfasst eine theoretische Literaturanalyse kombiniert mit einem empirischen Praxisbezug, bei dem veröffentlichte Geschäftsberichtsdaten mittels definierter Formeln bereinigt und vergleichbar gemacht werden.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Berechnung und kritischen Würdigung wertorientierter Kennzahlen sowie einer vergleichenden Darstellung der Unternehmenssteuerung bei Bayer und Fresenius über einen Zeitraum von fünf Jahren.
Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Shareholder Value, Unternehmenswert, Cash Flow, wertorientiertes Controlling sowie spezifische Kennzahlen wie ROCE, ROIC und EVA.
Der Autor hält den Cash Flow Return on Investment in Verbindung mit dem Cash Value Added für die aussagekräftigste Kennzahl, da sie den operativen Kassenbestand ins Verhältnis zum zinstragenden Capital Employed setzt.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass beide Unternehmen aktuell keine optimalen Instrumente zur wertorientierten Steuerung einsetzen und schlägt zur internen Steuerung eine um den Umsatz bereinigte Cash-Flow-Kennzahl vor.
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