Bachelorarbeit, 2017
98 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
2. Theoretischer Teil
2.1 Definition des Mediums Zeitung und Internet
2.1.1 Definition "Medium"
2.1.2 Definition des Mediums "Zeitung"
2.1.3 Definition des Mediums "Internet"
2.1.4 Technisches Potential des Internets
2.2 Die gedruckte Zeitung heute
2.3 Die Online-Zeitung
2.3.1 Aufbau von Online-Zeitungen
2.3.2 Orientierung in Online-Zeitungen
2.3.3 Das Fundament der Online-Zeitung: Hypertext
2.3.4 Probleme bei der Kohärenz und Orientierung in Hypertextstrukturen
2.3.5 Bilder in Online-Zeitungen
2.4 Nachrichtenauswahl
2.4.1 Die Nachrichtenwert-Theorie
2.4.2 Vom Gatekeeper zum Gatewatcher
2.4.3 Der Faktor Klickanreiz
2.5 Zusammenfassung des Forschungsstandes
3. Untersuchungseinleitende Fragestellung und Hypothesen
4. Empirischer Teil
4.1 Konzeption der empirischen Studie
4.1.1 Verwendete Methode
4.1.2 Beschreibung des Datenerhebungsinstruments
4.1.3 Beschreibung der Stichprobe
4.1.4 Durchführung der empirischen Erhebung
4.1.5 Methode der Datenauswertung
4.2 Beschreibung des Untersuchungsgegenstands:
4.2.1 Aufbau der Print-Ausgabe
4.2.2 Aufbau des Online-Auftritts
4.3 Analyse der Daten aus den Print-Ausgaben
4.4 Analyse der Daten aus dem Online-Auftritt
4.4.1 Verlinkungen der Online-Artikel
4.4.2 Webspezifische Formen der Berichterstattung
4.5 Analyse der in den Online-Auftritt übernommenen Print-Artikel
4.5.1 Veränderungen der übernommenen Print-Artikel
5. Ergebnis
5.1 Beantwortung der Hypothesen
5.2 Beantwortung der Fragestellung
6. Fazit
Die Arbeit vergleicht die Printausgabe und den Online-Auftritt der Zeitung „Kölner Stadt-Anzeiger“ anhand der Berichterstattung zur Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Eigenständigkeit des Online-Mediums zu analysieren. Dabei wird untersucht, ob die Website lediglich eine Kopie darstellt oder eine innovative Nachrichtenplattform ist, die das technische Potenzial des Internets nutzt.
2.1.2 Definition des Mediums "Zeitung"
"Zeitung im engeren Sinne ist jede in gewissen Zeitabständen erscheinende, einem individuell nicht bestimmten Personenkreis zugängliche Veröffentlichung mit vielseitigem, zeitgemäßem, allgemein interessierendem Inhalt" (Brunhuber 1907: 15).
Diese Definition wurde von Robert Brunhuber im Jahr 1907 aufgestellt und umfasst die folgenden vier Merkmale: Publizität, also allgemeine und öffentliche Zugänglichkeit, Aktualität, also zeitnahe Berichterstattung, Periodizität, also regelmäßiges Erscheinen, und Universalität, also inhaltliche Vielfalt (vgl. Neuberger 2003:20).
Brunhubers Definition sieht laut Neuberger "... den Druck nur [als] eine vorübergehende Erscheinungsform, die mit dem spezifischen Wesen der Zeitung nichts zu tun hat" (Neuberger 2003:21).
Das ist im Hinblick auf die neu aufgekommenen elektronischen Massenmedien ein wichtiger Punkt, da diese ebenfalls das Potential haben, diese vier Merkmale zu erfüllen, und die gedruckte Zeitung dabei "in jeder Hinsicht übertreffen [können]" (Neuberger 2003: 20).
Die gedruckte Zeitung als technisches Einzelmedium hat laut Neuberger aber auch einzigartige Eigenschaften. Sie ist ein leistungsfähiges, weil zeitüberwindendes Speichermedium, dessen Rezeption weder zeitlich noch räumlich gebunden ist. Das technische Potenzial der Zeitung ermöglicht die Vermittlung verbaler und non-verbaler Zeichen in visuell-statischer Form, das heißt auf der Zeitung abgedruckte Texte, Fotos, Grafiken, oder ähnliche Gestaltungselemente (vgl. Neuberger 2003: 22).
Die Zeitung speichert also Informationen, indem diese auf ihr gedruckt werden. Der Leser kann durch den Erwerb der Zeitung selbst entscheiden, wann und wo er die Informationen aufnimmt und er braucht keine weiteren Hilfsmittel, um die Informationen aufnehmen zu können, da die Zeitung als sekundäres Medium technische Mittel nur zur Produktion braucht.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel der Medienlandschaft durch das Internet und stellt die Forschungsfrage nach dem Vergleich der gedruckten Ausgabe und des Online-Auftritts des „Kölner Stadt-Anzeigers“.
2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert die medientheoretischen Grundlagen, definiert Zeitung und Internet und diskutiert Konzepte wie Hypertextualität, Nachrichtenauswahl und Gatekeeping.
3. Untersuchungseinleitende Fragestellung und Hypothesen: Hier werden die Forschungsfragen präzisiert und konkrete Hypothesen über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Medienformate aufgestellt.
4. Empirischer Teil: Der Teil beschreibt die Konzeption der Studie, die Datenerhebungsmethodik und die Analyse der Print- sowie Online-Berichterstattung zur NRW-Landtagswahl 2017.
5. Ergebnis: Die gesammelten Daten werden ausgewertet, um die Hypothesen zu überprüfen und die zentrale Fragestellung über die Eigenständigkeit des Online-Auftritts zu beantworten.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, bewertet den Erfolg der Untersuchung und schlägt Themen für zukünftige Forschungsarbeiten vor.
Print-Zeitung, Online-Zeitung, Online-Journalismus, Empirische Untersuchung, Kölner Stadt-Anzeiger, Landtagswahl 2017, Hypertext, Nachrichtenwert-Theorie, Gatewatching, Klickanreiz, Clickbait, Medienwandel, Internet, Berichterstattung, Digitalisierung.
Die Arbeit untersucht, inwieweit sich die Printausgabe und der Online-Auftritt des „Kölner Stadt-Anzeigers“ in ihrer Berichterstattung über die Landtagswahl 2017 unterscheiden und ob das Online-Angebot eine eigenständige Nachrichtenplattform darstellt.
Die zentralen Felder umfassen den Vergleich von Print- und Online-Strukturen, die Nachrichtenauswahl unter Berücksichtigung von Klickanreizen, die Interaktivität des Online-Mediums sowie die technische und inhaltliche Umsetzung der Wahlberichterstattung.
Die Arbeit zielt darauf ab zu klären, ob der Online-Auftritt „ksta.de“ lediglich eine digitale Kopie der gedruckten Zeitung ist oder eine eigenständige, durch das technische Potenzial des Internets geprägte Plattform.
Es wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, die eine systematische Inhaltsanalyse von Print-Ausgaben und eine Beobachtung des Online-Auftritts mittels Screenshots und Datenkategorisierung über einen definierten Zeitraum kombiniert.
Im Hauptteil werden nach der theoretischen Fundierung der Untersuchungsgegenstand beschrieben, die Methode der Datenerhebung dargelegt und die Analyse der Print-Artikel sowie der Online-Beiträge im Hinblick auf Aufbau, Struktur, Verlinkungen und inhaltliche Veränderungen ausgewertet.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Online-Journalismus, Nachrichtenwert-Theorie, Hypertextualität, Gatewatching, Klickanreiz und Medienwandel charakterisieren.
Die Analyse zeigt, dass bei der Online-Übernahme von Print-Artikeln meist Informationsmodule weggelassen oder integriert werden und die Artikel konsequent durch Verlinkungen, Videos oder interaktive Elemente ergänzt werden, um den webspezifischen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Untersuchung ergab, dass Online-Überschriften im Vergleich zur Print-Ausgabe häufiger auf Klickanreize hin optimiert werden, wobei sie oft komplexer formuliert sind oder durch Cliffhanger und bewusste Wissenslücken neugierig machen sollen.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Online-Auftritt des „Kölner Stadt-Anzeigers“ eine eigenständige Nachrichtenplattform ist, die das technische Potenzial des Internets für eine interaktive und zusammenhängende Berichterstattung nutzt, wenngleich die Print-Zeitung durch ihre visuelle Komplexität weiterhin eine Daseinsberechtigung behält.
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