Fachbuch, 2018
84 Seiten
Zusammenfassung
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Bullying
2.2 Cyberbullying
2.3 Maßnahmen gegen Cyberbullying
2.4 Forschungsstand
2.5 Fragestellung
3 Methode
4 Ergebnisse
4.1 Ergebnisse zur Forschungsfrage 1
4.2 Ergebnisse zur Forschungsfrage 2
4.3 Ergebnisse zur Forschungsfrage 3
4.4 Ergebnisse zur Forschungsfrage 4
4.5 Ergebnisse zur Forschungsfrage 5
5 Diskussion
5.1 Einschränkungen und methodische Schwächen
5.2 Ausblick und Implikationen für zukünftige Forschung
Diese Arbeit untersucht die Effektivität von Interventions- und Präventionsprogrammen gegen Cyberbullying an Schulen und analysiert dabei die Rolle von Lehrkräften sowie der Schülerschaft, um Handlungsoptionen für Schulen in diesem Bereich zu identifizieren.
2.1.1 Definition Bullying
Auch wenn die beiden Begriffe Bullying und Mobbing häufig synonym verwendet werden, hat sich in Deutschland der Begriff Mobbing eher zur Beschreibung von dauerhaften und zielgerichteten Belästigungen am Arbeitsplatz etabliert, während Bullying sich auf die Schule als sozialen Lebensraum von Kindern und Jugendlichen bezieht (Scheithauer, Hayer & Bull, 2007). Da der Fokus dieser Arbeit auf den Schulkontext bezogen ist, werden die Begriffe Bullying, traditionelles Bullying oder Face-to-Face Bullying für Schul-Mobbing verwendet. Die Verwendung des Begriffes Bully für die tatbegehende Person hat mehrere Vorteile: zum einen schließt der Begriff alle Geschlechter mit ein, und zum anderen bezieht sich ein Bully ausschließlich auf Bullying in der Schule und schließt damit das Mobben unter Erwachsenen (z.B. am Arbeitsplatz oder im Gefängnis) sowie andere Gewalttaten aus.
Das Konzept Bullying und dessen empirische Forschung fußt auf der Arbeit des norwegisch-schwedischen Gewaltforschers Dan Olweus. Seit 1970 forscht er zum Thema Bullying an Schulen und definiert den Begriff als „A student is being bullied or victimized when he or she is exposed, repeatedly and over time, to negative actions on the part of one or more other students“ (Olweus, 1994). Zu dieser allgemein gehaltenen Definition fügte er eine weitere Bestimmung der genannten negativen Handlungen hinzu. Demnach umfassen diese nicht nur verbale oder körperliche Handlungen, sondern auch Handlungen ohne Gebrauch von Worten oder Körperkontakt, wie zum Beispiel Gesten oder den Ausschluss einer Person aus einer Gruppe (Olweus, 2006, S. 22-23). Andere Definitionen in der Fachliteratur treten in ihrer Bedeutung zurück oder beinhalten im Kern die Elemente der Definition von Olweus, welche in der Bullying-Forschungslandschaft am häufigsten zitiert und verwendet wird (Teuschel & Heuschen, 2013, S. 11).
1 Einleitung: Hinführung zum Thema Cyberbullying unter Berücksichtigung technologischer Entwicklungen sowie Herleitung der Forschungsbedarfe.
2 Theoretischer Hintergrund: Definitionen und Konzepte von traditionellem Bullying sowie dessen Übertragbarkeit und Abgrenzung zum Cyberbullying.
3 Methode: Beschreibung des systematischen Literaturreviews inklusive Suchstrategien und Auswahlkriterien für die einbezogenen 20 Studien.
4 Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der Resultate aus den 20 Studien, unterteilt nach den fünf formulierten Forschungsfragen.
5 Diskussion: Synthese der Ergebnisse, kritische Würdigung methodischer Einschränkungen und Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Cyberbullying, Bullying, Interventionsprogramme, Prävention, Schule, Lehrkräfte, Schülerschaft, Peer-Group, Schulklima, Medienkompetenz, Literaturreview, Viktimisierung, Interventionsforschung, Schulkinder, Online-Aggression
Die Arbeit analysiert die Effektivität von verschiedenen Interventions- und Präventionsprogrammen, die darauf abzielen, Cyberbullying an Schulen zu reduzieren.
Die Arbeit behandelt die Definition und Abgrenzung von Bullying und Cyberbullying, die Rolle von Schulen als Interventionsort sowie die Bedeutung von Lehrkräften und Mitschülern.
Das Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben und zu klären, welche Programme zur Reduktion von Cyberbullying wirksam sind und welche Rolle die aktive Einbindung von Schülern dabei spielt.
Es handelt sich um ein systematisches Literaturreview, in dem 20 empirische Studien analysiert und hinsichtlich ihrer Ergebnisse ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden die Ergebnisse der ausgewählten Studien in Bezug auf fünf Forschungsfragen detailliert dargelegt, insbesondere hinsichtlich der Effektivität von Programmen, des Spillover-Effekts auf traditionelles Bullying und der Rolle des Schulpersonals.
Zentrale Begriffe sind Cyberbullying, Intervention, Prävention, Schule, Peer-Group und Schulklima.
Cyberbullying ist durch eine permanente Verfügbarkeit der Opfer, Anonymität der Täter sowie die räumliche und zeitliche Entgrenzung der Schikanen gekennzeichnet, was die schulisches Interventionsmöglichkeiten erschwert.
Peer-geleitete Ansätze, wie der Einsatz von Peer-Leadern oder Mentoren, erwiesen sich in mehreren Studien als effektiv, da Jugendliche Informationen von Gleichaltrigen oft eher akzeptieren als von Erwachsenen.
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