Diplomarbeit, 2003
53 Seiten, Note: 1,2 (Sehr gut)
Die Arbeit analysiert die Stilbeständigkeit und Stilwandlung im künstlerischen Schaffen des 20. Jahrhunderts. Die Untersuchung befasst sich mit den Faktoren, die zu konstanten oder variierenden künstlerischen Stilen führen, und beleuchtet die Auswirkungen von gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen auf die Kunstproduktion. Darüber hinaus werden die Motive und Intentionen von Künstlern in Bezug auf ihre Stilpräferenzen analysiert.
Die Arbeit beleuchtet die Themen Stilbeständigkeit und Stilwandlung im künstlerischen Schaffen des 20. Jahrhunderts. Zentrale Begriffe sind dabei „Stil“, „Stilwandel“, „Stiltreue“, „Äußere Einwirkungen“, „Massenmedien“, „Globalisierung“, „Kunst und Technik“, „Postmoderne“, „Pluralismus“, „Kunst im totalitären Staat“, „Stildiktat“ und „Künstlerische Intentionen“. Die Analyse befasst sich mit exemplarischen Künstlern wie A. R. Penck, Balthus, Henry Darger, Gerhard Richter und Sigmar Polke.
Stilbeständige Künstler halten lebenslang an einem künstlerischen Ausdruck fest, während stilwandlerische Künstler bewusste Stilbrüche begehen. Die Gründe hierfür können individuelle Überlebensstrategien oder Reaktionen auf externe gesellschaftliche Einflüsse sein.
Die Arbeit analysiert die Werke von A.R. Penck, Balthus und Henry Darger als Vertreter einer konsequenten Stiltreue im 20. Jahrhundert.
Technische Revolutionen und Massenmedien beschleunigen den Zeitgeist. Künstler reagieren darauf entweder durch Rückzug in einen festen Stil oder durch ständige Erneuerung, um im globalisierten Kunstmarkt präsent zu bleiben.
In totalitären Systemen herrscht oft ein "Stildiktat". Künstler müssen sich entweder anpassen, um zu überleben, oder sie entwickeln Strategien der Privat-Mystifizierung, um ihre künstlerische Freiheit im Geheimen zu bewahren.
Gerhard Richter und Sigmar Polke werden als zentrale Beispiele für den bewussten Stilbruch in der Postmoderne untersucht, wobei der Wandel als Zeichen von Erneuerung und Pluralismus gilt.
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