Bachelorarbeit, 2018
98 Seiten, Note: 1,9
1 Einführung in die Thematik
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Vorgehensweise
2 Grundlegendes zur Anlageberatung
2.1 Klassische Anlageberatung
2.2 Ablauf einer Anlageberatung
2.3 Anlagevermittlung und Vermögensverwaltung
3 Technologischer Wandel und Digitalisierung
3.1 Branchenübergreifende Entwicklung
3.2 Entwicklung in der Finanzindustrie
3.3 Definition: FinTech
4 Digitale Vermögensverwaltung - Robo Advisor
4.1 Grundlagen des Robo Advisor
4.1.1 Funktionsweise
4.1.2 Self-Service Robo Advisor
4.1.3 Half-Service Robo Advisor
4.1.4 Full-Service Robo Advisor
4.2 Aktuelle Situation in Deutschland
4.3 Aktuelle Situation International
5 Konkurrenz oder Koexistenz zur klassischen Anlageberatung
5.1 Umfrage zur Bachelorarbeit
5.1.1 Erkenntnisziele
5.1.2 Aufbau der Umfrage
5.1.3 Datenauswertung
5.1.4 Datenanalyse
5.2 Kundenvor- und Kundennachteile von Robo Advisory
5.2.1 Kundenvorteile von Robo Advisory
5.2.2 Kundennachteile von Robo Advisory
5.3 Konkurrenz- oder Koexistenzpotential mit der klassischen Vermögensverwaltung
6 Robo Advisor und Banken
6.1 Robo Advisor als FinTech
6.2 Chancen auf dem deutschen Bankenmarkt
6.3 Risiken auf dem deutschen Bankenmarkt
6.4 Implementierung in Banken
Die Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der digitalen Vermögensverwaltung (Robo Advisor) auf das Bankengeschäft in Deutschland. Dabei wird insbesondere bewertet, ob diese Technologie eine Konkurrenz zur klassischen Anlageberatung darstellt oder Potenzial für eine Koexistenz bietet.
4.1.2 Self-Service Robo Advisor
Der Self-Service Robo Advisor bezeichnet die Gruppe von Robo Advisors, die den geringsten Umfang an Dienstleistungen erbringen. Sie treten als reine Tippgeber auf und liefern interessierten Anlegern Vorschläge, die jedoch selbstständig umgesetzt werden müssen. Vertragliche Verbindungen zur Vermögensverwaltung oder Anlageberatung existieren bei diesem Konzept nicht. Die Empfehlungen sind dabei abhängig von den eingegebenen Daten des Kunden.
Als Ergebnis erhält der Kunde eine strukturierte und systematische Hilfe für seine Anlageentscheidung sowie eine dazu passende Produktauswahl. Die finale Entscheidung zur Umsetzung sowie die Transaktion im Wertpapierdepot muss der Kunde selbst über sein Depot vornehmen. Bei Veränderungen am Kapitalmarkt oder möglichen Anpassungen der Portfoliostrukturierung greift der Self-Service Robo Advisor nicht ein und informiert den Kunden auch nicht.
Die Verantwortung und die Delegationsgewalt bleiben durchgehend in den Händen des Anlegers. Aus diesem Grund ist die Zielgruppe der finanzaffine Selbstentscheider, der sich selbstständig über Finanzprodukte informiert und seine Anlageentscheidungen nicht an einen Vermögensverwalter delegieren möchte. Dadurch besitzt er weiterhin die Entscheidungsmacht, ist jedoch auch für die ständige Überwachung und mögliche Anpassung seines Portfolios verantwortlich.
Diese Informationsdienste werden häufig kostenlos angeboten und sind unter anderem auch auf speziellen Webseiten oder auf Webseiten von Banken erhältlich. Für Zusatzfunktionen, wie z. B. spezielle Analyseprogramme oder Benachrichtigungen für eine Anpassung der Depotgewichtung, werden zusätzliche Gebühren erhoben, sie sind nicht im Konzept des Self-Service Robo Advisor enthalten. Im Falle der Umsetzung gelten die herkömmlichen Onlinebrokeragekosten der Depotverwahrstelle.
1 Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung im Kontext der Digitalisierung der Finanzbranche und definiert die Zielsetzung sowie die Forschungsfrage der Arbeit.
2 Grundlegendes zur Anlageberatung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der klassischen Anlageberatung, Vermittlung und Vermögensverwaltung dargelegt sowie rechtliche Rahmenbedingungen erläutert.
3 Technologischer Wandel und Digitalisierung: Es wird der technologische Fortschritt in der Finanzindustrie untersucht, der Begriff FinTech definiert und die Einordnung in verschiedene Segmente vorgenommen.
4 Digitale Vermögensverwaltung - Robo Advisor: Dieses Kapitel beschreibt die Funktionsweise und verschiedene Ausprägungen von Robo Advisors sowie deren aktuelle Marktsituation in Deutschland und international.
5 Konkurrenz oder Koexistenz zur klassischen Anlageberatung: Hier erfolgt eine Auswertung der durchgeführten Umfrage, um das veränderte Kundenverhalten und das Konkurrenzpotenzial zur klassischen Anlageberatung zu bewerten.
6 Robo Advisor und Banken: Das Kapitel analysiert die Chancen und Risiken von Robo Advisory für deutsche Banken und gibt Handlungsempfehlungen für die Implementierung in das eigene Geschäftsmodell.
Finanzbranche, Digitalisierung, Robo Advisor, Anlageberatung, Vermögensverwaltung, FinTech, Kundenverhalten, Online-Banking, MIFID II, Bankenmarkt, Anlegerschutz, Algorithmen, Kosten, Konkurrenz, Koexistenz.
Die Arbeit analysiert, inwieweit die digitale Vermögensverwaltung (Robo Advisory) eine Konkurrenz für klassische Bankdienstleistungen darstellt und welche Auswirkungen diese technologische Neuerung auf das deutsche Bankgeschäft hat.
Die zentralen Themen umfassen die Digitalisierung der Finanzbranche, die Funktionsweise von Robo Advisors, die Analyse des veränderten Kundenverhaltens durch eine Umfrage sowie die strategischen Optionen für Banken.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: In welchem Maß kann die Dienstleistung der Robo Advisor als Konkurrenz zur klassischen Vermögensverwaltung betrachtet werden?
Neben einer theoretischen Analyse der Literatur und regulatorischer Grundlagen wurde eine empirische Umfrage durchgeführt, um die Affinität und das Verhalten von Kunden gegenüber digitalen Beratungs- und Verwaltungsformen zu untersuchen.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von FinTech, der detaillierten Beschreibung der verschiedenen Robo-Advisor-Modelle (Self-, Half- und Full-Service) sowie der Auswertung der Kundenumfrage und der Analyse von Chancen und Risiken für etablierte Banken.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Robo Advisor, digitale Vermögensverwaltung, FinTech, Anlageberatung, Disruption, Kundenzufriedenheit, Kosteneffizienz und regulatorische Anforderungen.
Die Typen (Self-, Half-, Full-Service) unterscheiden sich grundlegend in ihrem Leistungsumfang, der Übernahme der Delegationsgewalt vom Kunden auf das System sowie den anfallenden Kosten, was für eine Bewertung des Konkurrenzpotenzials essenziell ist.
Die Kundensicht ist entscheidend, da das Konkurrenzpotenzial davon abhängt, ob Kunden bereit sind, persönliche Beratung durch kostengünstigere, automatisierte digitale Prozesse zu ersetzen, was laut Umfrage bei vielen Anlegern der Fall ist.
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