Bachelorarbeit, 2017
80 Seiten, Note: 1,3
1. Überblick
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Einführung in die Thematik
2.1 Entstehung der Arbeitgeberbewertungsportale
2.2 Generationenkontext
2.3 Generation Y im Detail
3. Wettbewerbsanalyse
3.1 Ziel der Analyse
3.2 Aktuelle Wettbewerber
3.2.1 Kununu.com
3.2.2 Glassdoor.de
3.2.3 MeinChef.de
3.2.4 Jobvoting.de
3.3 Wie sich die Plattformen finanzieren
3.4 Aktuelle Probleme & Risiken von kununu & Co.
3.5 Quantitative Marktpositionsanalyse
3.6 Warum der Fokus der Thesis auf Kununu.com liegt
4. Unternehmensparameteranalyse
4.1 Ziel und Zweck der Untersuchung
4.2 Grundlagen zur Erhebung
4.3 Güte der Erhebung
4.4 Auswahl der Unternehmen
4.5 Definition der Parameter
4.6 Auswertung der Ergebnisse
4.6.1 Sektorenspezifische Auswertung
4.6.2 Sektorübergreifende Auswertung
4.7 Interpretation der Ergebnisse
4.8 Fehleranalyse
5. Case-Study
5.1 Ziel der Studie
5.2 Grundlagen zur Erhebung
5.2.1 Aufbau Umfrage Szenario 1
5.2.2 Aufbau Umfrage Szenario 2
5.3 Definition der Grundgesamtheit
5.4 Güte der Erhebung
5.5 Zusammensetzung der Stichprobe
5.6 Relevanzanalyse
5.7 Unternehmensparameteranalyse
5.8 Interpretation
5.9 Fehleranalyse
6. Handlungsempfehlung inkl. Ausblick
6.1 Plattformempfehlung
6.2 Gestaltungsempfehlung der Onlinepräsenz
6.3 Eine hohe Anzahl an Bewertungen erreichen
6.4 Positive Mitarbeiterbewertungen erzielen
6.5 Positive Bewerberbewertungen erzielen
6.5.1 Vor dem Bewerbungsprozess
6.5.2 Während dem Bewerbungsprozess
6.5.3 Nach dem Bewerbungsprozess
7. Zukunftsausblick
8. Fazit
Diese Arbeit untersucht die Relevanz von Online-Arbeitgeberbewertungsportalen für die Entscheidungsfindung von Karrieresuchenden im technischen Sektor. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu entwickeln, um durch eine positive Online-Präsenz die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und qualifizierte Bewerber gezielt anzusprechen.
1.1 Problemstellung
In Zeiten, in denen die Internetnutzung der deutschen Bevölkerung im Alter von 10 - 64 Jahren übergreifend bei über 90% liegt, ist die Relevanz des Web 2.0, die aktuelle Evolutionsstufe des neuen, interaktiven World Wide Webs, nicht mehr anzuzweifeln. Auch Unternehmen sind deshalb geradezu gezwungen, alles daran zu setzen, im Internet möglichst aktiv zu sein und attraktiv zu erscheinen. Besondere Wichtigkeit hat dieser Aspekt auch durch die seit einigen Jahren in Deutschland eingeführten Onlinearbeitgeberbewertungsportale wie bspw. JobVoting, kununu oder glassdoor erlangt: Diese stellen jedem Nutzer Daten und Bewertungen von tausenden Unternehmen kostenlos und schnell zur freien Verfügung und bieten dem Unternehmen die optimale Plattform sich bestmöglich zu präsentieren. Auch bei der aktiven Suche nach aktuellen Stellenangeboten nutzt bereits knapp jeder zehnte Nutzer die innovativen Arbeitgeberbewertungsportale. Handlungsbedarf entsteht hierbei für die Unternehmen zu entscheiden, ob eine Präsenz auf den speziellen Portalen angestrebt werden soll. Folge dieser Onlinepräsenz kann eine Steigerung der Unternehmensattraktivität, aber auch eine Verringerung des Ansehens im Onlinebereich sein. Zudem sind die Internetauftritte auf den jeweiligen Plattformen mit Kosten verbunden, die sich für das jeweilige Unternehmen auch aus finanzieller Sicht langfristig refinanzieren müssen, um einen nachhaltigen Mehrwert darzustellen. Insgesamt muss daher definiert werden, wie groß sich die Relevanz besagter Bewertungsplattformen heutzutage im deutschsprachigen Raum darstellt und wie wichtig es daher für Unternehmen ist, sich eine positive Präsenz auf diesen Plattformen aufzubauen, um Karriereinteressierte aufmerksam zu machen. Der Begriff ‚Karriereinteressierte‘ umfasst dabei sowohl Angestellte und Arbeitssuchende, als auch Studenten und Auszubildende, die kurz vor dem Berufseinstieg stehen.
1. Überblick: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung, die Zielsetzung und die methodische Vorgehensweise der Arbeit ein.
2. Einführung in die Thematik: Es werden der Ursprung von Arbeitgeberbewertungsportalen und der Kontext der betroffenen Generationen, insbesondere der Generation Y, erläutert.
3. Wettbewerbsanalyse: Dieses Kapitel vergleicht die wichtigsten Wettbewerber auf dem Markt für Bewertungsportale und analysiert deren Marktposition sowie Geschäftsmodelle.
4. Unternehmensparameteranalyse: Hier werden zentrale Arbeitgebermerkmale definiert und deren Relevanz aus Sicht der Arbeitnehmer sektorspezifisch untersucht.
5. Case-Study: Eine eigene empirische Umfrage liefert Daten zur Relevanz der Portale und validiert die zuvor analysierten Unternehmensparameter durch ein Szenario-basiertes Design.
6. Handlungsempfehlung inkl. Ausblick: Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Maßnahmen zur Optimierung der Online-Präsenz und zum Gewinn von Mitarbeiter- sowie Bewerberbewertungen abgeleitet.
7. Zukunftsausblick: Dieses Kapitel skizziert zukünftige Entwicklungen, wie die zunehmende Plattformverschmelzung und die Rolle neuer Akteure wie StepStone.
8. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und einer Bestätigung der hohen Relevanz von Bewertungsportalen für das Employer Branding.
Arbeitgeberbewertungsportale, Employer Branding, Kununu, Glassdoor, Karriereinteressierte, Onlinepräsenz, Mitarbeiterbewertungen, Bewerbungsprozess, Candidate Journey, Unternehmensparameter, Generation Y, Recruiting, Online-Marketing, Arbeitsbedingungen, Marktpositionsanalyse
Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Online-Bewertungsplattformen für Arbeitgeber im deutschsprachigen Raum und wie diese Plattformen die Wahrnehmung von Unternehmen beeinflussen.
Die zentralen Themen sind der Wettbewerb unter Bewertungsportalen, die Identifizierung wichtiger Arbeitgebermerkmale für Jobsuchende und die Gestaltung eines positiven Online-Auftritts.
Das Ziel ist es, den Einfluss dieser Portale auf die Arbeitgeberwahl zu quantifizieren und Unternehmen Empfehlungen zu geben, wie sie ihre Arbeitgebermarke online erfolgreich etablieren können.
Die Autorin kombiniert eine Wettbewerbsanalyse, eine quantitative Untersuchung der Unternehmensparameter und eine eigene empirische Fallstudie (Case-Study) mit 106 Teilnehmern.
Der Hauptteil gliedert sich in die Marktanalyse, die Identifikation von fünf entscheidenden Unternehmensfaktoren (Incentives, Arbeitsbedingungen, etc.) und die praktische Erhebung von Daten zur Nutzerrelevanz.
Die Arbeit befasst sich intensiv mit Begriffen wie Arbeitgeberbewertungsportale, Employer Branding, Candidate Journey, Onlinepräsenz und Generation Y.
Die Generation Y stellt eine große Gruppe der Nutzer dar und zeichnet sich durch spezifische Werte aus, bei denen Sinnhaftigkeit, Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsatmosphäre oft stärker gewichtet werden als bei älteren Generationen.
Die Untersuchung zeigt, dass "Arbeitsbedingungen" der mit Abstand wichtigste Faktor für Arbeitnehmer sind, während das "Unternehmensimage" im direkten Vergleich eine untergeordnete Rolle spielt.
Anstatt sie zu ignorieren oder zu löschen, sollten Unternehmen kritisch prüfen, ob Probleme vorliegen, und konstruktiv in Form von öffentlichen Stellungnahmen reagieren, um die eigene Reaktionsfähigkeit zu beweisen.
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