Bachelorarbeit, 2018
47 Seiten, Note: 2
1 EINLEITUNG
2 TECHNISCHE ANALYSE
2.2 Effiziente Markthypothese
2.3 Technische Handelsstrategien
2.3.1 Allgemein
2.3.2 Chartmuster
2.3.3 Moving Average
2.3.4 Filter
2.3.5 Oszillatoren
3 TESTMETHODEN UND KENNZAHLEN
3.1 Hypothesentest
3.2 Bootstrapping-Methode
3.3 Autokorrelation
3.5 Sharpe-Ratio
4 PROFITABILITÄT DER TECHNISCHEN HANDELSSTRATEGIEN
4.1 Profitabilität der Handelsstrategien in Aktienmärkten
4.2 Währungsmarkt
5 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Profitabilität technischer Handelsstrategien auf verschiedenen Finanzmärkten. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, ob durch die Anwendung technischer Indikatoren und Systeme systematisch Überrenditen gegenüber einer "Buy and Hold"-Strategie erzielt werden können, unter Berücksichtigung der Markteffizienzhypothese.
2.3.1 Allgemein
In den Folgekapiteln werden die gängigsten Methoden der Generierung von technischen Handelssignalen vorgestellt. Indikatoren, Oszillatoren und Chartmuster erzeugen durch historische Kurs- und Zeitinformationen Werte, welche als Handelssignale wahrgenommen und gehandelt werden können. Die meisten technischen Handelsstrategien sind hauptsächlich solche, die dem aktuellen Kurs nachlaufen und daher meist später in die Richtung des Kursverlaufes drehen. Dies ist vor allem damit zu begründen, dass beim technischen Handel grundsätzlich historische Kurse verwendet werden, um Handelsentscheidungen zu treffen.
Eine Methode, um Kursschwankungen in die Zukunft zu projizieren, ist die Verwendung eines Handelssystems, die das GARCH-Model verwendet. In dieser Bachelorarbeit werden wir hauptsächlich nur nachlaufende Handelssysteme vorstellen, da in den meisten empirischen Untersuchungen einfache Handelssysteme verwendet wurden.
Die Verwendung einfacher Handelssysteme hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Der Vorteil ist, dass diese vielen Marktteilnehmern/innen bekannt sind. Liefern diese bereits signifikante Ergebnisse zur Profitabilität, kann darauf geschlossen werden, dass der technische Handel generell profitabel ist. Denn die Bekanntheit eines technischen Handelssystems kann die Profitabilität eines Handelssystems zum Schlechten wenden. Profitable technische Handelssysteme neigen mit steigendem Bekanntheitsgrad dazu, sich in unprofitable Handelssysteme zu verwandeln. Man nennt dies auch den Zerfall einer Handelsstrategie (Vgl. Timmermann/Granger, 2004, S. 22).
1 EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des technischen Handels ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Profitabilität solcher Systeme kritisch zu hinterfragen.
2 TECHNISCHE ANALYSE: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Handelstechniken wie Chartmuster, Moving Averages und Oszillatoren sowie deren theoretisches Gegenargument, die effiziente Markthypothese.
3 TESTMETHODEN UND KENNZAHLEN: Hier werden statistische Methoden zur Validierung von Handelsstrategien vorgestellt, wobei besonders auf den Hypothesentest, die Bootstrapping-Methode und das Sharpe-Ratio eingegangen wird.
4 PROFITABILITÄT DER TECHNISCHEN HANDELSSTRATEGIEN: In diesem Hauptteil werden empirische Studien analysiert, die technische Handelsstrategien auf ihre Profitabilität in Aktien- und Währungsmärkten untersuchen.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach technische Strategien zwar oft signifikante Ergebnisse liefern, diese aber mit zunehmender Markteffizienz und durch Transaktionskosten abnehmen können.
Technische Handelsstrategien, Effiziente Markthypothese, Chartanalyse, Momentum-Strategie, Bootstrapping-Methode, Data-Snooping-Bias, Sharpe-Ratio, Aktienmarkt, Währungsmarkt, Rendite-Risiko-Vergleich, Signifikanz, Hypothesentest, Performance, Autokorrelation, Algorithmischer Handel.
Die Arbeit untersucht die Profitabilität und Effektivität technischer Handelsstrategien an den Finanzmärkten unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Analysemethoden.
Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der technischen Analyse, die Markteffizienzhypothese, statistische Validierungsverfahren sowie die empirische Untersuchung der Handelsperformance in Aktien- und Währungsmärkten.
Das Hauptziel ist zu bestimmen, ob technische Handelsstrategien durch die Ausnutzung historischer Preismuster systematisch profitabel gegenüber einer passiven "Buy and Hold"-Strategie sind.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse empirischer Studien und erläutert statistische Testmethoden wie t-Tests und Bootstrapping zur Vermeidung von Fehlern wie dem Data-Snooping-Bias.
Im Hauptteil werden verschiedene technische Instrumente vorgestellt und deren praktische Anwendung in empirischen Studien auf Aktienindices und Währungspaaren detailliert ausgewertet.
Die zentralen Begriffe sind technische Handelsstrategien, Markteffizienz, Sharpe-Ratio, Bootstrapping und Performance-Analyse.
Die Arbeit analysiert in Aktienmärkten primär Momentum- und Filterstrategien, während im Währungsmarkt zusätzlich die Auswirkungen von Zentralbankinterventionen auf die Profitabilität von Handelsregeln untersucht werden.
Der Zerfall bezeichnet das Phänomen, dass ein einst profitables System durch zunehmende Bekanntheit und Anwendung unter den Marktteilnehmern an Wirksamkeit verliert, da die Marktpreise die Signale antizipieren.
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