Magisterarbeit, 2002
136 Seiten, Note: Sehr gut
1. Einleitung
2. Kundenbindung
2.1 Programmbindung
3. Die Entwicklung der Fußball-Bundesliga-Berichterstattung im Deutschen Fernsehen
4. ”ran”
4.1 Die Geschichte, Entwicklung und früheren Quoten von ”ran”
4.2 Die Redaktion von ”ran”
4.3 Die aktuellen Reichweiten und Marktanteile von ”ran”
4.3.1 Allgemeines zur Datenerhebung
4.3.2 Die aktuellen ”ran”-Quoten
5. Alle Spiele, alle Tore (”ASAT”)
5.1 Die Geschichte des Senders/der Sendung
5.2 Die Redaktion ”ASAT”
5.3 Die Premiere-Abonnenten
5.4 Die Reichweiten und Marktanteile von ”ASAT”
5.4.1 Zur Methode der Datenerhebung
5.4.2 Die ”ASAT”-Quoten
6. Die Kirch-Krise
6.1 Chronologie der Ereignisse
6.2 Die Auswirkungen der Krise auf Premiere und Sat.1
7. Vergleich der Sendungen im Einzelnen
7.1 Die Grobstruktur
7.1.1 Die Grobstruktur von ”ran” (120-Minuten-Format)
7.1.2 Die Grobstruktur von ”ran” (75-Minuten-Format)
7.1.3 Die Grobstruktur von ”ASAT”
7.1.4 Die Sendungen vom 15. September 2001
7.2 Die Konzepte
7.2.1 Das Konzept von ”ran”
7.2.2 Das Konzept von ”ASAT”
7.3 Die Dramaturgie beider Sendungen im Vergleich
7.3.1 Das Bild
7.3.1.1 Die Kameras bei ASAT und ran
7.3.1.2 Die Zeitlupe
7.3.1.3 Der Aufbau der Spielberichte/Auswertung der Szenenanteile
7.3.2 Die Grafik
7.3.3 Der ”(it)-Sound”
7.3.4 Der Kommentar
7.3.5 Die genauen Platzierungen der Spiele
7.4 Die Werbung
7.4.1 Die Werbung bei ”ran”
7.4.1.1 Die Zielgruppe der ”ran”-Werbung
7.4.2 Die Werbung bei Premiere
7.4.3 Die Interessen der Wirtschaft
8. Fazit
9. Anhang
9.1 Abbildungen
9.1.1 Die Struktur des ”ASAT”-Sendungen
9.1.2 Die Struktur der ”ran”-Sendungen
9.2 Interviews
9.2.1 Interview mit Rainer Bartels vom 15. August 2002
9.2.2 Interview mit Dirc Seemann vom 15. August 2002
9.2.3 Interview mit Benno Neumüller vom 20. August 2002
9.3 Die Abläufe der einzelnen Sendungen
9.3.1 ”ran”
9.3.1.1 ”ran” vom 18. August 2001
9.3.1.2 ”ran” vom 08. September 2001
9.3.1.3 ”ran” vom 15.September 2001
9.3.1.4 ”ran” vom 22. September 2001
9.3.2 ”ASAT”
9.3.2.1 ”ASAT” vom 18. August 2001
9.3.2.2 ”ASAT” vom 08. September 2001
9.3.2.3 ”ASAT” vom 15. September 2001
9.3.2.4 ”ASAT” vom 22. September 2001
10. Literatur/Quellen
10.1 Bücher/Aufsätze
10.2 Internet
10.3 Periodika
10.4 Sendereigenes Informationsmaterial Premiere
10.5 Sendereigenes Informationsmaterial Sat.1
10.6 Zeitungen/Zeitschriften
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die beiden Fußball-Sendungen ”ran” (Sat.1) und ”Alle Spiele, alle Tore” (Premiere) Kundenbindung erzeugen. Dabei werden die unterschiedlichen Konzepte und dramaturgischen Ansätze im Kontext einer zunehmenden Übersättigung mit Fernsehfußball kritisch analysiert.
7.1.1 Die Grobstruktur von ”ran” (120-Minuten-Format)
Die 120-Minuten-Sendung wurde insgesamt vier Mal ausgestrahlt (27.07., 04./11./18.08.), begann jeweils zur scheinbar besten Sendezeit, nämlich um 20.15 Uhr („Fußball wird den Primetime-Ansprüchen gerecht“103) und dauerte 120 Minuten. Das ”Herzstück” der untersuchten Ausgabe vom 18. August bildeten die insgesamt sieben Spielberichte, die mit knapp 50 Prozent der Sendezeit den mit Abstand größten Teil ausmachten.104 Die Netto-Sendezeit (ohne Werbeunterbrechungen) betrug dabei ca. 97 Minuten.
Die Grobstruktur der Spielberichte war immer gleich: Zu Beginn der Beiträge nahm der jeweilige Kommentator die Anmoderation von Moderator Jörg Wontorra auf und führte mit einer kurzen Sequenz, die eine einleitende Geschichte beinhaltete, auf die entsprechende Partie hin. Anschließend folgten die einzelnen Spielszenen der ersten Halbzeit, die durch thematisch bunte Bilder abgerundet wurden. Während der Spielberichte war am linken oberen Bildrand ständig das aktuelle Ergebnis eingeblendet. Fiel ein Tor, wanderte diese Anzeige kurz in die untere Bildmitte, und der Torschütze, sein Vereinslogo sowie die Anzahl seiner Saisontore wurden eingeblendet. Das Halbzeitbild, sofern beide Hälften nicht durch eine Werbepause unterbrochen waren, wurde meist durch kuriose Szenen vom Spiel oder dessen Umfeld geziert. Danach folgten die wesentlichen Szenen der zweiten Halbzeit. Diese wurden ebenfalls durch Randgeschichten ergänzt. Zum Ende eines jeden Berichtes wurde das Ergebnis zusammen mit dem Logo des Sponsors der Sendung, der HypoVereinsbank, im Bildsplit groß eingeblendet. Verbal endeten die Berichte meist mit einer Schlusseinschätzung durch den Kommentator. Bevor dieser an den Moderator übergab (Abnahme), wurden häufig noch Interviews und O-Töne gesendet. Bei besonders interessanten Spielen folgten diese aber auch, nach einer kurzen Übergabe zum Moderator ins Studio, abgesetzt vom eigentlichen Spielbericht.
1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage, Fußball als zentrales Medium im Fernsehen und die Relevanz der Kundenbindung.
2. Kundenbindung: Definition und theoretische Einordnung der Kundenbindung im Fernsehen, speziell unter dem Aspekt der Programmbindung.
3. Die Entwicklung der Fußball-Bundesliga-Berichterstattung im Deutschen Fernsehen: Historischer Überblick über die Entwicklung von der Sportschau bis hin zur Kommerzialisierung durch private Anbieter.
4. ”ran”: Detaillierte Analyse des Sat.1-Formats ”ran”, seiner Geschichte, Redaktionsstruktur und Quotenentwicklung.
5. Alle Spiele, alle Tore (”ASAT”): Untersuchung der Geschichte, Struktur und Zielsetzung des Premiere-Magazins.
6. Die Kirch-Krise: Chronologische Aufarbeitung der Insolvenz der KirchGruppe und deren Auswirkungen auf die Berichterstattung.
7. Vergleich der Sendungen im Einzelnen: Kernkapitel mit Inhaltsanalyse zu Struktur, Konzepten, Bildgestaltung, Zeitlupe, Kommentar und Werbestrategien beider Sendungen.
8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Zukunft der Fußballberichterstattung.
9. Anhang: Detaillierte Datenblätter, Interviewprotokolle und statistische Aufbereitungen der analysierten Sendungen.
10. Literatur/Quellen: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.
Kundenbindung, Fußball-Bundesliga, ”ran”, Alle Spiele alle Tore, Sat.1, Premiere, Kirch-Krise, Programmbindung, Sportberichterstattung, TV-Dramaturgie, Infotainment, Medienforschung, Quoten, Werbestrategie, Personalisierung.
Die Arbeit analysiert, wie die beiden Fernsehsendungen ”ran” (Sat.1) und ”Alle Spiele, alle Tore” (Premiere) Kundenbindung im Kontext des Fußballs erzeugen.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die inhaltliche und formale Gestaltung der Sendungen, die dramaturgische Inszenierung von Spielberichten sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, inklusive des Einflusses der Kirch-Krise.
Das Hauptziel besteht darin, die unterschiedlichen Konzepte der beiden Sender zu vergleichen und zu untersuchen, mit welchen Mitteln sie Zuschauer langfristig an ihre Sendungen binden.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine Inhaltsanalyse, in deren Rahmen vier Samstags-Sendungen beider Formate aufgezeichnet und nach verschiedenen Kriterien ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Struktur der Sendungen, dem Personalisierungstrend, der Rolle von Werbung und Sponsoring sowie der dramaturgischen Gestaltung mittels Bild, Grafik, Sound und Kommentar.
Kundenbindung, Fußball-Bundesliga, ”ran”, ”ASAT”, Kirch-Krise, TV-Dramaturgie und Infotainment sind die prägenden Begriffe dieser Untersuchung.
Die Krise wird als externer Einflussfaktor dargestellt, der die strategische Ausrichtung der Übertragungsrechte und die finanzielle Situation beider Sender maßgeblich beeinflusst hat.
Während ”ran” auf ein Unterhaltungskonzept (Infotainment) mit Elementen wie Gewinnspielen und einer stark auf Personalisierung ausgerichteten Dramaturgie setzt, versteht sich ”ASAT” als eher sachlich-informatives Magazin ohne Unterbrecherwerbung.
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