Diplomarbeit, 2005
98 Seiten, Note: 1,5
1. ZUSAMMENFASSUNG
2. EINLEITUNG
3. THEORETISCHER HINTERGRUND
3.1 Das Selbst
3.2 Das Selbstkonzept
3.3 Die Selbstwertschätzung
3.3.1 Definition
3.3.2 Globale vs. bereichsspezifische Selbstwertschätzung
3.3.3 Messung der Selbstwertschätzung
3.4 Herleitung der Hypothesen zur Validierung der MSWS
3.4.1 Die MSWS
3.4.1.1 Itemkennwerte
3.4.1.2 Interne Konsistenz
3.4.1.3 Skaleninterkorrelation
3.4.1.4 Faktorenstruktur
3.4.1.5 Korrelationen zu demographischen Variablen
3.4.1.6 Konvergente Validität
3.4.2 Selbstwertschätzung erwerbsloser Personen
3.5 Mögliche Moderatorvariablen in der Erwerbslosigkeit
3.5.1 Alter
3.5.2 Geschlecht
3.5.3 Sozialer Status
3.5.4 Dauer der Erwerbslosigkeit
3.5.5 Familienstand
3.5.6 Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
3.6 Zusammenstellung der Hypothesen
4. METHODIK
4.1 Beschreibung der Untersuchungsstichprobe
4.2 Design und Durchführung der Untersuchung
4.3 Darstellung der Erhebungsinstrumente
4.3.1 MSWS
4.3.2 Rosenberg-Skala
5. ERGEBNISSE
5.1 Deskriptiver Vergleich der Gütekriterien der MSWS
5.1.1 Itemkennwerte
5.1.2 Interne Konsistenz
5.1.3 Skaleninterkorrelation
5.1.4 Faktorenstruktur
5.1.5 Korrelationen mit demographischen Variablen
5.1.6 Konvergente Validität
5.2 Vergleich der Selbstwertschätzung
5.2.1 Mittelwertsvergleich der Selbstwertschätzung der Norm- und der Untersuchungsstichprobe erwerbsloser Personen
5.2.2 Gruppenunterschiede innerhalb erwerbsloser Personen
6. DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.1.1 Anwendung der MSWS bei erwerbslosen Personen
6.1.2 Unterschiede in der Selbstwertschätzung
6.1.3 Selbstwertschätzung verschiedenen Gruppen erwerbsloser Personen
6.2 Limitierung der Untersuchung
6.2.1 Selektionseffekt und weitere Einschränkungen
6.2.2 Soziale Erwünschtheit
6.2.3 Ausschluss der Kausalität für die Ergebnisinterpretation
6.2.4 Validierungsmethode
7. AUSBLICK UND SCHLUSSBEMERKUNGEN
Ziel der Arbeit ist die Validierung der Multidimensionalen Selbstwertskala (MSWS) an einer Stichprobe erwerbsloser Personen, um deren Eignung für dieses spezifische Personenfeld zu prüfen und ein differenziertes Bild der Selbstwertschätzung in dieser Gruppe abzubilden.
3.3.1 Definition
Die Selbstwertschätzung als evaluative Komponente des Selbst beinhaltet die subjektive Bewertung des Bildes der eigenen Person. Baumeister definiert die Selbstwertschätzung „as the positivity of the person´s evaluation of self“ (1998, p. 694). Auch Coopersmith (1967) erwähnt den evaluativen Aspekt der Selbstwertschätzung und beschreibt hierzu:
„it expresses an attitude of approval or disapproval, and indicates the extent to which the individual believes himself to be capable, significant, successful, and worthy. In short, self-esteem is a personal judgement of worthiness that is expressed in attitudes the individual holds toward himself” (p. 5).
Aus dieser Definition geht hervor, dass Selbstwertschätzung vor allem mit der individuellen Wertigkeit, die sich eine Person zuspricht, in Verbindung steht.
1. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassung der Validierung der MSWS an erwerbslosen Personen, der methodischen Vorgehensweise, der Ergebnisse sowie der Diskussion methodischer Limitierungen.
2. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Validierung der MSWS an einer Extremstichprobe sowie Betrachtung der negativen Auswirkungen von Erwerbslosigkeit auf das Selbstkonzept.
3. THEORETISCHER HINTERGRUND: Erläuterung der Konstrukte Selbst, Selbstkonzept und Selbstwertschätzung sowie Herleitung der Hypothesen zur Validierung unter Berücksichtigung verschiedener Moderatorvariablen.
4. METHODIK: Beschreibung der Untersuchungsstichprobe, des Studiendesigns als Querschnittsstudie sowie der verwendeten Messinstrumente MSWS und Rosenberg-Skala.
5. ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der deskriptiven Gütekriterien der MSWS sowie der Vergleiche der Selbstwertschätzung zwischen Norm- und Erwerbslosenstichprobe.
6. DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen, Interpretation der Validierungsergebnisse sowie Erörterung von Limitierungen der Untersuchung.
7. AUSBLICK UND SCHLUSSBEMERKUNGEN: Zusammenfassung des Nutzens der MSWS und Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten zur weiteren Optimierung des Instruments.
Selbstwertschätzung, MSWS, Erwerbslosigkeit, Validierung, Psychologie, Selbstkonzept, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Moderatorvariablen, Arbeitslosigkeit, psychische Belastung, Reliabilität, Faktorenstruktur, Rosenberg-Skala, Querschnittsstudie, psychologische Diagnostik
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Validierung der Multidimensionalen Selbstwertskala (MSWS) an einer Stichprobe von 136 erwerbslosen Personen.
Zentral ist die Erfassung verschiedener Facetten der Selbstwertschätzung bei erwerbslosen Personen, verglichen mit einer Normstichprobe, sowie der Einfluss von Merkmalen wie Alter, Geschlecht und Dauer der Arbeitslosigkeit.
Das Ziel ist die Prüfung, ob die statistischen Kennwerte der MSWS auf erwerbslose Personen übertragbar sind und inwieweit das Instrument differenzierte Einblicke in deren Selbstwertschätzung ermöglicht.
Es handelt sich um eine Querschnittsstudie, bei der die Daten mittels Fragebögen erhoben und statistisch, unter anderem durch Faktorenanalysen und Mittelwertsvergleiche, ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden der theoretische Hintergrund zum Selbstwert, die Methodik der Stichprobenauswahl, die Ergebnisse der Validierung (Gütekriterien) sowie eine Diskussion der Einflussfaktoren auf die Selbstwertschätzung erwerbsloser Personen dargelegt.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Selbstwertschätzung, MSWS, Erwerbslosigkeit, Validierung und psychologische Diagnostik charakterisieren.
Die Studie untersuchte explorativ den Einfluss von ABM und stellte fest, dass Teilnehmer an solchen Maßnahmen teils geringere Werte in der leistungsbezogenen und physischen Selbstwertschätzung berichteten als Nicht-Teilnehmer.
Es wurden Unterschiede gefunden, bei denen erwerbslose Frauen in mehreren Bereichen (sozial, leistungsbezogen, physisch) eine niedrigere Ausprägung der Selbstwertschätzung zeigten als erwerbslose Männer.
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