Diplomarbeit, 2002
66 Seiten, Note: 2,8
1 Einführung
2 Die Personalbeschaffung und ihre Instrumente
2.1 Definition von Personalbeschaffung
2.2 Allgemeine Darstellung von alternativen Auswahlverfahren zur Personalbeschaffung
3 Das Assessment-Center
3.1 Definition des Assessment-Centers
3.2 Ursprung und Herkunft
3.3 Ziel des Verfahrens
3.4 Anforderungsprofil der Kompetenzen
3.4.1 Fachkompetenz
3.4.2 Methodenkompetenz
3.4.3 Sozialkompetenz
3.4.4 Humankompetenz
3.5 Durchführung
3.5.1 Bewertungsmaßstäbe
3.5.2 Verhaltensbeispiele
3.5.3 Beobachtertraining
3.5.4 Ablauf eines Assessment-Centers
3.5.4.1 Zeitplan
3.5.4.2 Rotationsplan
3.5.4.3 Durchzuführende Aufgaben
3.5.5 Auswertung und Abschlusskonferenz
3.5.6 Feedback-Gespräche
3.6 Bewertung des Auswahlverfahrens
3.6.1 Vorteile
3.6.2 Nachteile
3.6.3 Gültigkeit der Messungen
3.6.3.1 Reliabilität
3.6.3.2 Validität
3.6.3.3 Objektivität
4 Einsatz und Durchführung des Assessment-Centers in der Praxis – dargestellt am Beispiel der Barmenia Versicherungen
4.1 Einsatzbereich des Assessment-Centers
4.2 Beobachter
4.3 Übungen
4.4 Ausblick
5 Persönliche Einschätzung und Fazit
Die Arbeit untersucht das Assessment-Center als Instrument der Personalauswahl und -entwicklung. Ziel ist es, den theoretischen Hintergrund des Verfahrens darzulegen, dessen Anwendbarkeit in der Praxis zu bewerten und den Einsatz am Beispiel eines konkreten Versicherungskonzerns zu illustrieren.
3.5.4.3 Durchzuführende Aufgaben
In einem Assessment-Center sind von ihrem Typ her unterschiedliche Aufgaben zu absolvieren. Dieses begründet sich dadurch, dass unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen abgeprüft werden sollen.
Generell lassen sich in der Praxis vier verschiedene klassische Bereiche untergliedern, die durch Übungen abgedeckt werden:
Präsentation
Gruppendiskussion
Rollenspiel
Organisationsübung
Die Literatur sieht darüber hinaus Fallstudie, Disput und Konstruktionsaufgabe vor. Bis auf die Fallstudie finden diese in der praktischen Umsetzung jedoch eher untergeordnet Berücksichtigung, daher werden sie im Folgenden auch nicht detailliert beschrieben. Bei der Fallstudie wird ein Problem im betrieblichen Rahmen geschildert. Dieses kann ein Konflikt zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter sein. Es wird auf der kognitiven Ebene eine Lösung vorgeschlagen und begründet. Die Fallstudie findet ihren Einsatz besonders dann, wenn mit der zukünftigen Aufgabe komplexe Verknüpfungen verbunden sind und systematisches Handeln gefordert ist.
1 Einführung: Diese Einleitung beschreibt den Fokus auf die Personalauswahl von Führungskräften und Mitarbeitern und legt die methodische Vorgehensweise sowie die sprachliche Konvention der Arbeit dar.
2 Die Personalbeschaffung und ihre Instrumente: Dieses Kapitel definiert die Personalbeschaffung als qualitativen Prozess und stellt gängige, aber teilweise subjektive Auswahlmethoden wie das freie Interview vor.
3 Das Assessment-Center: Dieses zentrale Kapitel analysiert den Ursprung, das Ziel, das Anforderungsprofil und die detaillierte methodische Durchführung eines Assessment-Centers, einschließlich der Bewertungsskalen und Gütekriterien.
4 Einsatz und Durchführung des Assessment-Centers in der Praxis – dargestellt am Beispiel der Barmenia Versicherungen: Die Anwendung des theoretisch erläuterten Konzepts bei der Barmenia Versicherung wird hier praxisnah dargestellt und reflektiert.
5 Persönliche Einschätzung und Fazit: Der Autor bewertet das Assessment-Center auf Basis der theoretischen Erkenntnisse und seiner praktischen Erfahrung als wertvolles, aber in einen größeren Auswahlkontext einzubettendes Instrument.
Assessment-Center, Personalauswahl, Personalentwicklung, Führungskräfte, Personalreferent, Beobachtertraining, Anforderungsprofil, Potenzialfeststellung, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Validität, Reliabilität, Objektivität, Barmenia, Auswahlverfahren.
Die Arbeit behandelt das Assessment-Center als ein systematisches Auswahlverfahren für neue Mitarbeiter und Führungskräfte.
Neben den Grundlagen der Personalbeschaffung liegen die Schwerpunkte auf der theoretischen Struktur des Assessment-Centers, der praktischen Durchführung von Übungen und der Evaluation der Verfahrensgüte.
Das Ziel ist die theoretische Durchleuchtung des Assessment-Centers und die Überprüfung seiner Eignung zur validen Vorhersage beruflichen Erfolgs.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf eigene, über Jahre hinweg gesammelte Erfahrungen als Teilnehmer, Beobachter und Rollenspieler.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition und methodische Strukturierung des Verfahrens sowie dessen praktische Anwendung bei einem spezifischen Arbeitgeber.
Kernbegriffe sind Assessment-Center, Personalauswahl, Validität, Beobachter, Kompetenzfeststellung und Personalentwicklung.
Weil empirische Studien zeigen, dass das Verfahren eine höhere Korrelation zum späteren tatsächlichen Berufserfolg aufweist als traditionelle Auswahlinterviews.
Die Fachlaufbahn bietet qualifizierten Mitarbeitern ohne Führungspotenzial eine Perspektive, um ihre fachlichen Stärken einzubringen, ohne direkte Personalverantwortung zu tragen.
Es dient nicht nur der Ergebnisvermittlung, sondern als essenzielles Instrument der Personalentwicklung, um dem Teilnehmer Stärken und Defizite aufzuzeigen.
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