Diplomarbeit, 2005
52 Seiten, Note: 1,8
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Auswirkung von Aktienrückkäufen auf den Unternehmenswert. Im Fokus steht die Analyse verschiedener Motive für Aktienrückkäufe und deren Einfluss auf den Aktienkurs sowie die Kapitalstruktur des Unternehmens.
Das erste Kapitel dieser Arbeit stellt die Problemstellung und das Ziel der Arbeit dar und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 erläutert die Rahmenbedingungen für Aktienrückkäufe, einschließlich der historischen Entwicklung, der aktuellen Rechtslage in Deutschland, der verschiedenen Rückkaufverfahren und der Bilanzierung eigener Aktien.
Kapitel 3 untersucht die Motive für den Rückkauf eigener Aktien. Es werden die Motive Abbau von Überschussliquidität, Optimierung der Kapitalstruktur und positive Beeinflussung des Aktienkurses im Detail analysiert. Darüber hinaus werden die Signalwirkung, Abwehrmaßnahmen gegen Übernahmeversuche und weitere Motive, wie Mitarbeiterbeteiligungsprogramme und Akquisitionsfinanzierung, beleuchtet.
Aktienrückkäufe, Unternehmenswert, Kapitalstruktur, Ausschüttungspolitik, Leverage-Effekt, Signalwirkung, Übernahmeversuche, Mitarbeiterbeteiligungsprogramme, Akquisitionsfinanzierung, Rechtslage, Bilanzierung
Häufige Motive sind die Ausschüttung überschüssiger Liquidität, die Optimierung der Kapitalstruktur, die Verwendung der Aktien als Akquisitionswährung oder die Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen.
Aktienrückkäufe können den Unternehmenswert positiv beeinflussen, indem sie Kapitalkosten durch eine optimale Kapitalstruktur senken und positive Signale an den Markt senden (Signalwirkung).
Aktienrückkäufe gelten oft als flexibleres Instrument zur Kapitalausschüttung und können steuerliche Vorteile für Aktionäre sowie positive Effekte auf den Gewinn pro Aktie (Earnings per Share) haben.
Unternehmen können Aktien über die Börse zurückkaufen, ein öffentliches Rückkaufangebot abgeben oder Rückkäufe privat aushandeln.
In Deutschland werden zurückgekaufte Aktien heute in der Regel als Eigenkapitalkorrektur (Abzug vom Eigenkapital) bilanziert.
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