Diplomarbeit, 2003
69 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Alterssicherungssysteme in Deutschland
2.1 Die gesetzliche Rentenversicherung
2.1.1 Begünstigter Personenkreis
2.1.2 Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung
2.1.3 Die Grundrentenarten
2.1.4 Voraussetzungen und Varianten der Altersrenten
2.1.5 Die Höhe des Rentenniveaus der Altersrente
2.1.6 Die Höhe des Beitragsniveaus
2.2 Die betriebliche Altersversorgung
2.2.1 Begünstigter Personenkreis
2.2.2 Die Direktzusage
2.2.3 Die Direktversicherung
2.2.4 Die betriebliche Unterstützungskasse
2.2.5 Die betriebliche Pensionskasse
2.2.6 Der betriebliche Pensionsfonds
2.3 Die private Altersvorsorge
2.3.1 Begünstigter Personenkreis
2.3.2 Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge
2.3.2.1 Problem der begünstigen Personenkreise
2.3.2.2 Versorgungslücke in der gesetzlichen Rentenversicherung
2.3.2.3 Problem der demographischen Entwicklung
2.3.2.4 Problem der Rentabilität
2.3.3 Wirtschaftliche und psychologische Bedeutung der privaten Altersvorsorge
2.3.4 Anlagemöglichkeiten im Rahmen privater Altersvorsorge
3 Investmentfonds
3.1 Allgemeines
3.1.1 Definition von Investmentfonds
3.1.2 Charakteristika von Investmentfonds
3.1.3 Geschichtliche Entwicklung
3.1.4 Die wirtschaftliche Bedeutung des Investmentwesens
3.2 Funktionsweise von Investmentfonds
3.2.1 Die Organisation von Investmentfonds
3.2.2 Anteilswertberechnung
3.3 Allgemeine Unterscheidung von Investmentfonds
3.3.1 Vorbemerkung
3.3.2 Publikumsfonds und Spezialfonds
3.3.3 Ausschüttende und thesaurierende Fonds
3.3.4 Fonds mit und ohne Ausgabeaufschlag
3.3.5 Offene und geschlossene Fonds
3.4 Ausgewählte Fonds - Konzepte
3.4.1 Dachfonds
3.4.1.1 Definition
3.4.1.2 Aufbau und Anlagegrenzen von Dachfonds
3.4.1.3 Staatliche Förderung von Dachfonds
3.4.2 Altersvorsorge - Sondervermögen
3.4.2.1 Definition
3.4.2.2 Aufbau und Anlagegrenzen von AS – Fonds
3.4.2.3 Zwei – Phasen - Konzept der AS – Fonds
3.4.2.3.1 Ansparphase
3.4.2.3.2 Auszahlphase
3.4.2.4 Staatliche Förderung von AS - Fonds
3.4.3 Fonds – Konzepte mit „Riester-Förderung“
3.4.3.1 Grundlagen
3.4.3.1.1 Allgemeines
3.4.3.1.2 Definition „Riester – Fonds“
3.4.3.1.3 Definition Altersvorsorgeverträge
3.4.3.1.4 Zertifizierung
3.4.3.2 Zwei – Phasen - Konzept der Altersvorsorgeverträge
3.4.3.2.1 Ansparphase
3.4.3.2.2 Auszahlphase
3.4.3.3 Staatliche Förderung
4 Würdigung der Fonds - Konzepte unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken
4.1 Definition Risiko und Chance
4.2 Allgemeine Risiken bei Investmentfonds
4.3 Spezielle Risiken bei den ausgewählten Fonds - Konzepten
4.3.1 Dachfonds
4.3.2 AS – Fonds
4.3.3 Fonds – Konzepte mit „Riester – Förderung“
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die finanzielle Altersvorsorge in Deutschland unter Berücksichtigung der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Säulen, mit einem besonderen Fokus auf ausgewählte Investmentfonds-Konzepte als Mittel zur Schließung der Rentenlücke.
3.1.1 Definition von Investmentfonds
Das KAGG definiert einen Investmentfonds wie folgt: „Das bei der Kapitalanlagegesellschaft gegen Ausgabe von Anteilscheinen eingelegte Geld und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein sog. Sondervermögen.“ Dieses Sondervermögen wird als Investmentfonds bezeichnet. Investmentfonds sind eine Form von Beteiligungspapieren, doch verbriefen sie keine Eigentumsrechte gegenüber der Kapitalanlagegesellschaft, sondern ein Miteigentumsrecht an einem Sondervermögen. Dieses Sondervermögen hat in Deutschland keine eigene Rechtsform und ist getrennt vom Unternehmensvermögen der Kapitalanlagegesellschaft zu führen, was folglich den Ausschluss als Haftungssumme der jeweiligen Kapitalanlagegesellschaft bedeutet und so den Anlegern eine Schutzfunktion bei Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft bietet.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Altersvorsorge ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Rolle ausgewählter Investmentfonds-Konzepte bei der finanziellen Absicherung im Alter zu untersuchen.
2 Alterssicherungssysteme in Deutschland: Dieses Kapitel beschreibt die drei Säulen der Altersvorsorge sowie die Notwendigkeit, insbesondere die private Vorsorge aufgrund demographischer Entwicklungen und Versorgungslücken zu stärken.
3 Investmentfonds: Hier werden Definitionen, Funktionsweisen und spezifische Konzepte von Investmentfonds wie Dachfonds, AS-Fonds und Riester-Fonds detailliert erläutert.
4 Würdigung der Fonds - Konzepte unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken: Dieses Kapitel analysiert die verschiedenen Investmentfonds-Konzepte kritisch im Hinblick auf ihre spezifischen Chancen sowie ihre Markt- und Managementrisiken.
5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass kein Konzept eine absolute Sicherheit bietet und die individuelle Entscheidung des Anlegers angesichts drohender Rentenlücken weiterhin zentral bleibt.
Altersvorsorge, gesetzliche Rentenversicherung, private Altersvorsorge, Investmentfonds, Rentenlücke, Dachfonds, AS-Fonds, Riester-Rente, Sondervermögen, Risikostreuung, KAGG, Kapitalanlagegesellschaft, Rendite, demographische Entwicklung, Altersvorsorgeverträge.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten der privaten finanziellen Altersvorsorge in Deutschland unter Nutzung verschiedener Investmentfonds-Konzepte als Reaktion auf bestehende Rentenlücken.
Im Mittelpunkt stehen die drei Säulen der Altersvorsorge, die Funktionsweise von Investmentfonds und die spezifische Eignung von Dachfonds, AS-Fonds und Riester-Konzepten zur Altersabsicherung.
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Risiken ausgewählter Fondskonzepte für den Einzelnen aufzuzeigen, um eine Unterstützung bei der finanziellen Alterssicherung zu bewerten.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, den Vergleich bestehender Anlagekonzepte sowie die Auswertung von Statistiken zu Fondsvermögen und Alterssicherung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Alterssicherungssysteme, die grundlegende Funktionsweise von Investmentfonds, die detaillierte Vorstellung spezieller Fondskonzepte und eine kritische Würdigung von Chancen und Risiken.
Wichtige Begriffe sind insbesondere die Altersvorsorge, die Riester-Rente, das Sondervermögen, die Rentenlücke und die Risikostreuung bei Kapitalanlagen.
Investmentfonds bieten durch ihre Risikostreuung und den Zugang zum Kapitalmarkt eine Alternative oder Ergänzung zu klassischen Sparformen, um der demographisch bedingten Problematik der gesetzlichen Rentenversicherung zu begegnen.
Neben der komplexen Bürokratie und den Beratungsanforderungen wird kritisiert, dass ein signifikanter Teil der investierten Gelder durch Verwaltungsgebühren und Provisionen verloren geht, was die Wertentwicklung mindert.
Dachfonds dienen der breiten Risikostreuung, indem sie in mehrere Zielfonds investieren, sind jedoch teilweise intransparent und können durch Fehlentscheidungen des Managements die geplante Rendite gefährden.
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