Bachelorarbeit, 2017
79 Seiten, Note: 1,8
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Umweltbewusstsein in der Umweltpsychologie
2.1. Umweltwissen
2.2. Umwelteinstellung
2.3. Umweltverhalten
2.4. Motivation zum Umweltverhalten
2.4.1. Subjektive Motivation
2.4.2. Soziale Motivation
2.4.3. Rationale Motivation
2.4.4. Gewohnheiten
2.4.5. Emotionen
3. „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“
3.1. Inhaltsanalyse
3.1.1. Inhalt
3.1.2. Kontext
a. Kausaler Hintergrund des Films
b. Öffentlicher Diskurs
3.1.3. Zielgruppe
3.2. Formanalyse
3.2.1. Dramaturgie
a. Abschnitte
b. Argumentationslinie
3.2.2. Sprachlicher Diskurs
a. Ton
a.a. Sprache
a.b. Interviews
b. Musik
3.2.3. Filmbildlicher Diskurs
a. Licht
b. Farbe
c. Kamera und Perspektive
3.2.4. Kombination von sprachlichem und filmbildlichem Diskurs
4. Motivation zum Umweltverhalten durch „Tomorrow“
4.1. Rationale Motivation
4.2. Subjektive Motivation
4.3. Soziale Motivation
5. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den Dokumentarfilm „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ hinsichtlich seiner filmischen Gestaltungsmittel und deren Potenzial, das Publikum zu umweltgerechtem Verhalten zu motivieren. Dabei wird analysiert, wie der Film durch psychologische Anreize und spezifische Ästhetik versucht, die Kluft zwischen Wissen und tatsächlichem Handeln zu überbrücken.
3.1.2.b. Öffentlicher Diskurs
»Es dürfte inzwischen Grundkonsens der kulturphilosophisch ökologischen Diskurse sein, dass in der Tat die ökologische Krise im Kern vor allem auch eine Wahrnehmungskrise ist, (...) zu deren Bewältigung die von der Aufklärung konzipierte Ästhetik von Kant bis Adorno nicht reicht.«
Zur Lösung eines so komplexen Problems wie der Erhaltung des Planeten für zukünftige Generationen, braucht es die Teilhabe jedes Einzelnen. Dafür ist eine öffentliche Debatte essentiell, die sich an alle Menschen und nicht nur an ein Expertenpublikum richtet. Um mit Niklas Luhmann zu sprechen, existiert in sozialen Systemen nur das, was auch kommuniziert werden kann. Deswegen werden Umweltprobleme erst zum gesellschaftlichen Problem, wenn auch darüber gesprochen wird. Das Thema muss also Einzug in den gesellschaftlichen Diskurs finden. Jedoch erweist sich die Kommunikation über ökologische Themen als Schwierigkeit. Sie erscheinen dem Einzelnen als nahezu unsichtbar, aufgrund „ihrer räumlichen und zeitlichen Verschiebung, dem zeitlichen und geografischen Auseinanderfallen von umweltschädlichen Handlungen und ihren komplexen Auswirkungen.“
Um die ökologische Gesamtsituation nachhaltig zu verbessern, muss Kommunikation demnach mit gesicherten und umfassenden Informationen zur Umwelt dazu dienen, Einsicht und Verständnis für ökologische Zusammenhänge zu erzeugen und die Handlungsbereitschaft des Einzelnen zu fördern. Dabei spielen Medien als Kommunikationsmittel bei der Verbreitung der Informationen und ihrer Diskussion eine wesentliche Rolle. Vor allem Filme sind in der Lage, komplexe Sachverhalte mit einer Kombination aus Informationen, Bildern und Sprache anschaulich darzustellen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Klimawandels ein und erläutert die Relevanz der Kommunikation im Dokumentarfilm zur Motivierung von umweltgerechtem Handeln.
2. Umweltbewusstsein in der Umweltpsychologie: Dieses Kapitel differenziert die Begriffe Umweltwissen, Umwelteinstellung und Umweltverhalten und analysiert psychologische Faktoren, die das Handeln bestimmen.
3. „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“: Das Kapitel bietet eine umfassende inhaltliche und ästhetische Filmanalyse, die den kulturellen Kontext sowie die filmischen Mittel des Werks untersucht.
4. Motivation zum Umweltverhalten durch „Tomorrow“: Hier wird untersucht, wie der Film mittels rationaler, subjektiver und sozialer Motivationsstrategien das umweltgerechte Verhalten seiner Zuschauer gezielt beeinflusst.
5. Zusammenfassung: Das Fazit führt die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bestätigt, dass der Film durch eine geschickte Kombination von Inhalten und Gestaltungselementen ein breites Publikum für Nachhaltigkeit motivieren kann.
Tomorrow, Dokumentarfilm, Umweltpsychologie, Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitskommunikation, Filmanalyse, Motivation, Umweltverhalten, Dramaturgie, Bildgestaltung, Klimawandel, soziale Normen, Handlungsoptionen, Gestaltungskompetenz
Die Arbeit analysiert den Dokumentarfilm „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ unter dem Aspekt, mit welchen filmischen Mitteln das Werk Menschen zu einem umweltverträglichen Verhalten motivieren kann.
Die zentralen Themenbereiche umfassen die Umweltpsychologie, die Analyse der filmischen Gestaltung (Formanalyse) sowie die Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen in modernen Medien.
Das Ziel ist zu ergründen, welche spezifischen filmischen Mittel (Dramaturgie, Bild, Ton, Musik) dazu geeignet sind, die Zuschauer nicht nur zu informieren, sondern aktiv zur Auseinandersetzung mit dem Umweltschutz zu bewegen.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Fundierung durch umweltpsychologische Modelle (nach Hamann, Baumann und Löschinger) und einer filmwissenschaftlichen Filmanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Einordnung des Films, eine detaillierte Formanalyse der filmischen Gestaltung und die anschließende Untersuchung der psychologischen Motivationsmechanismen, die im Film angewendet werden.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Nachhaltigkeit, Umweltpsychologie, Dokumentarfilm, Filmanalyse, Motivation zum Umweltverhalten, Gestaltungskompetenz und soziale Normen.
Der Film betont seine Entstehung, um zu verdeutlichen, dass Nachhaltigkeit keine abgeschlossene Lösung ist, sondern ein stetiger gesellschaftlicher Prozess, an dem sich jeder Einzelne beteiligen kann.
Durch den Einsatz von spezieller Beleuchtung, Filtern und einer geringen Schärfentiefe wird eine Ästhetik erzeugt, die positiv, hoffnungsvoll und „hip“ wirkt, um die Botschaft attraktiver und emotionaler zu vermitteln.
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