Diplomarbeit, 2005
127 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Die Stellung der Messen im Marketing- Mix
3 Schritt für Schritt zum Erfolg
3.1 Messeziele/Messeauswahl
3.2 Die Vorabplanung des Messeauftrittes
3.3 Der Standentwurf, Standbau und Standausrüstung
3.4 Messebudget
3.5 Zuständigkeitsplan
3.6 Messewerbemaßnahmen
3.6.1 Maßnahmen der Aussteller
3.6.1.1 Vor der Messe
3.6.1.2 Während der Messe
3.6.1.3 Nach der Messe
3.6.2 Unterstützung der Messegesellschaft
3.7 Pressearbeit
3.8 Logistik
3.9 Rechtliche Vorschriften
3.10 Messepersonal
3.10.1 Auswahl des Messepersonals
3.10.2 Schulung des Standpersonals
3.10.3 Standorganisation
3.11 Durchführung und Ablauf
3.12 Die Erfolgskontrolle
3.12.1 Quantitative Erfolgskontrolle
3.12.1.1 Umsatzziele
3.12.1.2 Standbesucherzählungen
3.12.1.3 Kontaktkostenbewertung
3.12.1.4 Weitere Kennzahlen
3.12.2 Qualitative Erfolgskontrolle
3.12.2.1 Besuchererfassungsformulare
3.12.2.2 Wettbewerbsanalyse
3.12.2.3 Internes Feedback
3.12.2.4 Pressearbeit
3.12.2.5 Standanalyse
3.13 Nacharbeit
4 Das Messekonzept der BASF am Beispiel der Kunststoffmesse
4.1 Die Ziele der BASF
4.2 Die Termin- und Vorabplanung
4.3 Messewerbemaßnahmen der BASF
4.4 Pressearbeit
4.5 Transport und Handling
4.6 Standpersonal
4.7 Standentwurf/ -gestaltung und -betrieb
4.8 Budget und Kosten
4.9 Messenachbearbeitung
5 Rekrutierungsmessen
5.1 Rekrutierungsmessen als ein Instrument des Personal- Marketing
5.2 Das Messekonzept der BASF Rekrutierungsabteilung
5.3 Messeziele/Messeauswahl
5.4 Messebudget
5.5 Messewerbemaßnahmen und Presseaktivitäten
5.6 Transport und Handling
5.7 Standgestaltung und Standausrüstung
5.8 Messepersonal, Durchführung und Ablauf
5.9 Erfolgskontrolle und Nacharbeit
6 Marktforschung- Basis gezielter Messeplanung
6.1 Marktforschung
6.1.1 Konkurrenzanalyse
6.1.2 Benchmarking
6.2 Kundenorientierung
6.2.1 Kundenzufriedenheitsforschung
6.2.2 Beschwerdemanagement
6.2.3 Kommunikationsforschung
6.2.4 Besucherbefragungen
7 Trends und Ausblicke im Messewesen
8 Schlusswort
Die Diplomarbeit untersucht die Faktoren, die einen Messeauftritt erfolgreich gestalten, und analysiert dabei die Integration der Messe in das Marketing-Mix sowie die Bedeutung von Marktforschung für die Planung. Das primäre Ziel ist es, ein systematisches Vorgehen für Unternehmen zu definieren, um die Effektivität von Messebeteiligungen zu steigern.
3.3 Der Standentwurf, Standbau und Standausrüstung
Die Gestaltung des Standes ist entscheidend für Erfolg oder Misserfolg des Messeauftrittes, somit kommt diesem Planungspunkt größte Bedeutung zu.
Es müssen alle Eventualitäten bedacht, Termine eingehalten und neue Ideen eingebracht werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden alle Abteilungen und Mitarbeiter, die von der Messe betroffen sind, in die Vorbereitung und Gestaltung, in Form eines sogenannten „Briefings“, einbezogen. Dabei entsteht die Möglichkeit Ideen einzubringen, Meinungen zu äußern und Schwachstellen aufzudecken.
Der Vorteil der Messe, sich durch einen überzeugenden Auftritt des Unternehmens von den anwesenden Konkurrenten abzugrenzen, kann bei schlechter Planung und Gestaltung des Standes bzw. der Beteiligung schnell zum Eigentor werden. Potenzielle Kunden und Besucher entscheiden innerhalb von Sekunden, ob sie einen Stand besuchen. Ist der Stand nicht einladend, nicht ersichtlich welche Produkte der Aussteller vertreibt oder wirkt das Personal unfreundlich, wird der Besucher diesen Stand vernachlässigen und zur Konkurrenz gehen.
Vor Beginn der eigentlichen Gestaltung muss der Aussteller zunächst einmal grundsätzliche Entscheidungen bei der Standauswahl treffen:
1 Einleitung: Das Kapitel beleuchtet den historischen Ursprung des Messewesens sowie dessen Wandel von Waren- zu Fachmessen.
2 Die Stellung der Messen im Marketing- Mix: Es wird erörtert, wie Messen als zentrales Kommunikationsinstrument alle Bereiche des Marketing-Mix beeinflussen und warum sie für die Kundenbindung essenziell sind.
3 Schritt für Schritt zum Erfolg: Dieses Kapitel liefert einen Leitfaden für die operative Messeplanung, von der Zieldefinition über die Standgestaltung bis hin zur Erfolgskontrolle.
4 Das Messekonzept der BASF am Beispiel der Kunststoffmesse: Eine Fallstudie, die aufzeigt, wie ein global agierender Konzern seinen Messeauftritt professionell strukturiert und umsetzt.
5 Rekrutierungsmessen: Untersuchung von Messen als spezifisches Instrument des Personal-Marketings zur Gewinnung von Nachwuchskräften.
6 Marktforschung- Basis gezielter Messeplanung: Erläutert die Bedeutung von Marktforschung zur strategischen Entscheidungsfindung und zur Optimierung zukünftiger Messebeteiligungen.
7 Trends und Ausblicke im Messewesen: Analyse der aktuellen Marktentwicklungen wie der Globalisierung und der Nutzung neuer Medien im Messewesen.
8 Schlusswort: Fazit zur Notwendigkeit integrierter Kommunikationsstrategien und zum hohen Stellenwert von Marktforschung für langfristigen Markterfolg.
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Die Arbeit analysiert die kritischen Erfolgsfaktoren für eine professionelle Messebeteiligung von Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Messeplanung, der organisatorischen Durchführung, der Erfolgskontrolle und der Rolle der Marktforschung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen den Messeauftritt als zentrales Instrument im Marketing-Mix effektiv planen und nutzen können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse eines praktischen Fallbeispiels der BASF.
Der Hauptteil umfasst den gesamten Prozess der Messeplanung, von der Vorabplanung über das Personalmanagement bis hin zur qualitativen und quantitativen Erfolgskontrolle.
Die wichtigsten Schlagworte sind Messeplanung, Marketing-Mix, Marktforschung, Erfolgskontrolle und Personal-Marketing.
Das BASF-Konzept ist hochgradig strukturiert und auf internationale Kommunikation ausgelegt, während die Rekrutierungsabteilung einen deutlich kompakteren und erfolgsorientierteren Standardansatz verfolgt.
Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks und knapper Budgets müssen Unternehmen belegen können, dass ihre Messebeteiligungen einen tatsächlichen Nutzen bringen.
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