Wissenschaftliche Studie, 1997
114 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Demokratietheorie von Fritz Vilmar und analysiert dessen prozesshaftes, geschichtssoziologisches Verständnis von Demokratie sowie sein konstruktiv-reformerisches Demokratisierungskonzept. Ziel ist es, die Komplexität und Triftigkeit dieser Ansätze kritisch zu beleuchten und dabei auch die normativen Prämissen Vilmars zu berücksichtigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Herangehensweise an die Analyse von Fritz Vilmars Demokratietheorie erläutert. Im weiteren Verlauf wird Vilmars ganzheitlicher, prozessualer und historisch-soziologischer Gesellschaftsbegriff vorgestellt, wobei die Bedeutung der sozialen Dimension von Gesellschaft und Politik hervorgehoben wird. Anschließend wird Vilmars Demokratiebegriff als historischer, gesamtgesellschaftlicher, politischer und ethischer Prozess der Emanzipation untersucht. In der Folge werden verschiedene demokratietheoretische Positionen im Lichte von Vilmars Ansatz reflektiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erörterung von Vilmars prozesshaft-reformerischem Demokratisierungskonzept, das auf strukturellen Herrschaftsabbau und sozialethischen Wandel zielt. Schließlich werden revolutionäre Positionen und deren Verkennung der sozialen Dimension von Gesellschaft und Politik kritisiert.
Demokratietheorie, Fritz Vilmar, Gesellschaftsbegriff, Demokratiebegriff, Demokratisierung, sozialethische Dimension, Herrschaftsabbau, prozesshaft, historisch-soziologisch, Reformtheorie, revolutionäre Positionen, Kritik.
Vilmar versteht Demokratie als einen ganzheitlichen, prozesshaften und historisch-soziologischen Akt der Emanzipation, der über rein institutionelle Strukturen hinausgeht.
Die sozialethische Dimension, insbesondere Solidarität als Basis für Herrschaftsabbau, ist zentral für Vilmars Verständnis von Gesellschaft und Politik.
Demokratisierung ist bei Vilmar ein struktureller Herrschaftsabbau, der sowohl die politisch-institutionellen Ebenen als auch die Ökonomie umfasst.
Er wirft ihnen einen reduktionistischen und statischen Gesellschaftsbegriff vor, der die prozesshafte und sozialethische Dimension von Politik verkennt.
Diese Methode versucht, Zusammenhänge zwischen der Biographie einer Person, ihrem Werk und ihrer politologischen Positionierung herzustellen.
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