Masterarbeit, 2017
77 Seiten, Note: 1,7
1. Einführendes zur Mode
2. Jugendliche und Mode
2.1. Markenkleidung
2.2. Die Greenpeace Umfrage
3. Das Down Syndrom
3.1. Die Ursachen des Down-Syndroms
3.2. Die drei Formen des Down-Syndroms
3.3. Merkmale des Down-Syndroms
3.3.1. Das Erscheinungsbild
3.3.2. Typische Erkrankungen
3.3.3. Die Entwicklung
3.3.4. Das Verhalten
4. Die Entwicklung des Selbst- und Körperbildes behinderter Menschen
5. Aktueller Forschungsstand
6. Empirische Untersuchung
6.1. Die Grounded Theory
6.2. Befragungsmethode
7. Probandensuche
8. Vorstellung der Probanden
9. Analyse der Interviews
9.1. Interview Proband a und a1
9.2. Interview Proband b
9.3. Interview Proband c und c1
9.4. Interview Proband d und d1
9.5. Interview Proband e und e1
10. Auswertung
10.1. Partizipation der Jugendlichen in Modebelangen
10.2. Problematiken der genormten Konfektionen
10.3. Markenbewusstsein
10.4. Modebewusstsein
10.5. Einkaufverhalten
10.6. Einschränkungen durch die Trisomie 21
11. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Modebewusstsein und die Partizipation von Jugendlichen mit Down-Syndrom an diesem Handlungsfeld. Dabei wird erforscht, ob und inwiefern diese Altersgruppe ein Bewusstsein für Mode entwickelt und welche Einschränkungen aufgrund ihrer genetischen Ausstattung bestehen.
3. Das Down Syndrom
Das Down-Syndrom ist keine Krankheit, sondern eine Anomalie des Erbguts. Das bedeutet, dass die genetische Ausstattung der Betroffenen vom "Normalzustand" abweicht. Es ist also eine besondere genetische Bedingung, die typische physische und psychische Veränderungen verursacht. Trotz vieler Syndrom bedingter Gemeinsamkeiten ist jeder Mensch mit dieser Behinderung als ein individueller Akteur zu betrachten, der alterstypische Wünsche, Bedürfnisse und Interessen sowie familientypische Vorlieben und Gewohnheiten besitzt. Grund dafür ist zum einen, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Art und Ausprägung differenziert sein können und zum anderen weisen die Betroffenen ein sehr individuelles Potential auf.
1. Einführendes zur Mode: Einleitende Betrachtung der Mode als kulturelles Ausdrucksmittel und zentrales Element der Identitätsbildung.
2. Jugendliche und Mode: Analyse des Einflusses von Peers, Medien und Marken auf die Identitätsfindung von Jugendlichen in der Adoleszenz.
3. Das Down Syndrom: Detaillierte medizinische und psychologische Definition des Down-Syndroms, seiner Ursachen, Formen und Merkmale.
4. Die Entwicklung des Selbst- und Körperbildes behinderter Menschen: Diskussion der gesellschaftlichen Wahrnehmung und der besonderen Herausforderungen bei der Identitätsentwicklung behinderter Menschen.
5. Aktueller Forschungsstand: Überblick über existierende Studien zu Jugendlichen mit Behinderung und Mode sowie ein Exkurs zu individuellen Lösungsansätzen.
6. Empirische Untersuchung: Darstellung des Forschungsdesigns unter Verwendung der Grounded Theory und Beschreibung der methodischen Vorgehensweise.
7. Probandensuche: Beschreibung des Auswahlprozesses und der Herausforderungen bei der Gewinnung von Teilnehmern für die Studie.
8. Vorstellung der Probanden: Vorstellung der fünf teilnehmenden Jugendlichen und ihrer Erziehungsberechtigten.
9. Analyse der Interviews: Detaillierte Auswertung der einzelnen Probandeninterviews anhand von Themenblöcken.
10. Auswertung: Synthese und Zusammenfassung der Ergebnisse zu den sechs zentralen Themenschwerpunkten.
11. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten.
Down-Syndrom, Trisomie 21, Modebewusstsein, Partizipation, Jugend, Markenkleidung, Identitätsbildung, Qualitative Forschung, Grounded Theory, Selbstbild, Körperbild, Adoleszenz, Konfektionsproblematik, Kleidung, Modekonsum
Die Arbeit analysiert das Verhältnis von Jugendlichen mit Down-Syndrom zum Thema Mode, ihre Selbstbestimmung in diesem Bereich und die Auswirkungen ihrer genetischen Ausstattung auf ihr Konsumverhalten.
Neben dem Modewissen und dem Einkaufsverhalten stehen die Themen Partizipation, Markenbewusstsein, die Problematik genormter Konfektionsgrößen und die Entwicklung eines Selbstbildes im Mittelpunkt.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob Adoleszente mit Trisomie 21 ein Bewusstsein für Mode haben und in welchem Maße ihnen eine Teilhabe an diesem sozialen Handlungsfeld ermöglicht wird.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf der Methodik der Grounded Theory basiert, ergänzt durch leitfadengestützte Interviews mit den Jugendlichen und ihren Erziehungsberechtigten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Mode und des Down-Syndroms, gefolgt von der empirischen Untersuchung, der Analyse der Probandeninterviews und einer abschließenden thematischen Auswertung.
Wichtige Begriffe sind Trisomie 21, Partizipation, Modekonsum, Identitätsfindung und qualitative Sozialforschung.
Die Studie zeigt auf, dass viele der Befragten sehr kleine und breite Füße haben, was in Verbindung mit orthopädischen Einlagen die Auswahl bei handelsüblichen Schuhmodellen stark einschränkt.
Die Eltern sind bei den meisten Probanden essenzielle Begleiter, die bei der Auswahl helfen, Preisentscheidungen kontrollieren und dezent steuern, um den Tragekomfort und die situationsgerechte Kleidung der Jugendlichen sicherzustellen.
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