Diplomarbeit, 2000
92 Seiten, Note: 3
0. VORWORT
1. EINLEITUNG
2. SYSTEMTHEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1. SYSTEMHIERARCHIEN
2.2. ARTEN VON SYSTEMEN
2.3. REGELVERHALTEN VON SYSTEMEN
2.4. FEHLERQUELLEN IN SYSTEMEN
3. TEILSYSTEME IM BETRIEB
3.1. PRODUKTIONSPLANUNG UND -STEUERUNG (PPS)
3.1.1. Produktionsprogrammplanung
3.1.2. Mengenplanung
3.1.3. Termin- und Kapazitätsplanung
3.1.4. Auftragsveranlassung
3.1.5. Auftragsüberwachung - BDE
3.2. TECHNISCHE STEUERUNG DER PRODUKTION
3.3. DAS BETRIEBLICHE RECHNUNGSWESEN
3.3.1. Kostenrechnung
3.3.1.1. Kostenartenrechnung
3.3.1.2. Kostenstellenrechnung
3.3.1.3. Kostenträgerrechnung
3.3.1.4. Kostenträgerzeitrechnung
3.3.2. Finanzbuchhaltung
3.3.3. Finanzplanung
4. INTEGRATION DER SYSTEME
4.1. ARTEN DER INTEGRATION
4.1.1. Der Mensch als Integrationselement
4.1.2. DV-technische Integration
4.1.2.1. Bridge-Programme
4.1.2.2. Übergabedateien
4.1.2.3. Gemeinsame Datei- und Datenbanksysteme
4.1.2.4. Programmintegration
4.1.2.5. Expertensysteme
4.1.3. Wertung der Integrationsalternativen
4.2. INTEGRATION DES BETRIEBLICHEN RECHNUNGSWESEN
4.2.1. Integration der Kostenrechnung
4.2.1.1. Integration der Kostenartenrechnung in PPS
4.2.1.1.1. Materialkosten (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe)
4.2.1.1.2. Löhne und Gehälter
4.2.1.1.3. Instandhaltung - Instandsetzung
4.2.1.1.4. Sonstige Kosten
4.2.1.2. Integration der Kostenstellenrechnung in PPS
4.2.1.3. Integration der Kostenträgerrechnung in PPS
4.2.1.4. Integration der Kostenträgerzeitrechnung in PPS
4.2.1.5. Regelungseinfluß der Kostenrechnung auf die Produktion
4.2.1.5.1. Regelverhalten der Kostenstellenrechnung auf die Produktion
4.2.1.5.2. Regelverhalten der Kostenträgerrechnung auf die Produktion
4.2.2. Integration der Finanzbuchhaltung
4.2.2.1. Zugänge von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen
4.2.2.2. Einlagerung von Halb- und Fertigerzeugnissen
4.2.2.3. Umsatzerlöse durch Fertigerzeugnisse
4.2.3. Integration der Finanzplanung
4.2.3.1. Integration der Liquiditätsplanung
4.2.3.2. Integration der Kapitalbedarfsrechnung
4.3. ZUSAMMENFASSENDE INPUT-OUTPUT ANALYSE DER MODULE
4.4. EINFLUß DER TECHNISCHEN STEUERUNG DER PRODUKTION AUF DIE INTEGRATION
4.5. ORGANISATORISCHE ABHÄNGIGKEITEN DER INTEGRATION
4.6. EINFLUß DER INTEGRATION AUF DAS RECHNUNGSWESEN
4.7. INTEGRATION DER PLANUNGSPROZESSE
4.8. EINFLÜSSE AUS DER ZWISCHENBETRIEBLICHEN INTEGRATION
4.9. PRAKTISCHE PROBLEME
5. PRAKTISCHE REALISIERUNGEN DER INTEGRATION
5.1. PS-SYSTEM DER PS-SYSTEMTECHNIK (SCS)
5.1.1. Die Kostenträgerrechnung im PS-System
5.2. KORAC-KOSTENRECHNUNGSSYSTEM DER ACI
5.3. VAX-PROFI
5.4. SYSTEM R/2 VON SAP
5.5. MFG/PRO DER QAD
5.5.1. Kostenträgerrechnung
5.5.2. Schnittstelle Verkaufsrechnungen
6. ZUSAMMENFASSUNG
7. LITERATURVERZEICHNIS
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Integration von Produktionsplanung und -steuerung (PPS) mit dem betrieblichen Rechnungswesen. Das primäre Ziel ist es, die Abhängigkeiten zwischen den technologischen Prozessen der Produktion und den ökonomischen Anforderungen der Kostenrechnung und Finanzbuchhaltung zu analysieren sowie Konzepte für einen integrierten Datenfluss aufzuzeigen.
4.1.2.3. Gemeinsame Datei- und Datenbanksysteme
Grundelemente von Dateisystemen sind Sätze, die in Dateien abgespeichert sind. Ein Satz ist die Ansammlung von einzelnen Datenelementen. Mögliche Dateiorganisationen sind sequentielle, indexsequentielle und direkte Organisation. Bei den meist verwendeten indexsequentiellen Dateien kann auf den Datensatz über vorher definierte Schlüssel (maximal 4 bis 6) zugegriffen werden. Wenn Datensätze nach einem Nicht-Schlüsselwert gesucht werden, muß die ganze Datei durchgelesen werden. Im Programm muß die Datei genau bekannt sein, bei Dateiänderungen müssen diese verarbeitenden Programme ebenfalls angepaßt werden.
Bei einer Datenbank wird auf die Daten über die Datenbanksoftware, meist Datenbankmanagementsystem (DBMS) genannt, zugegriffen. Datenbank und Datenbanksoftware bilden zusammen das Datenbanksystem (DBS). Die Datenbanksoftware isoliert die Datenbank von den Anwendungsprogrammen, sie sorgt dafür, daß der Benutzer (Programmierer) die Details der Datenbank nicht kennen muß. (vgl. Schlageter, G. (1983), S. 6) Eine Datenbearbeitung wird mit einer Datenmanipulationssprache (Data Manipulation Language DML) möglich gemacht. Die DML kann als eigenständige Dialogsprache (z.B. SQL, Natural) oder eingebettet in eine konventionelle Programmiersprache, wie Cobol, Pascal oder C, im DBMS existieren.
1. EINLEITUNG: Darstellung der arbeitsteiligen Unternehmensstruktur und der Notwendigkeit, PPS-Systeme mit dem Rechnungswesen zur optimierten Steuerung zu verknüpfen.
2. SYSTEMTHEORETISCHE GRUNDLAGEN: Definition von Systemen, Strukturen und Hierarchien sowie die Bedeutung von Rückkopplungseffekten für die Unternehmenssteuerung.
3. TEILSYSTEME IM BETRIEB: Analyse der PPS-Funktionen und des Rechnungswesens als eigenständige Teilsysteme mit ihren spezifischen Datenanforderungen.
4. INTEGRATION DER SYSTEME: Zentrale Untersuchung der Integrationsmöglichkeiten, von technischen Schnittstellen bis hin zur gemeinsamen Datenbank, sowie deren Auswirkungen auf Planungsprozesse.
5. PRAKTISCHE REALISIERUNGEN DER INTEGRATION: Vorstellung konkreter Softwaresysteme wie PS-System, KORAC, VAX-ProFi, SAP R/2 und MFG/PRO und deren Integrationsgrad.
6. ZUSAMMENFASSUNG: Synthese der Erkenntnisse über die Notwendigkeit integrierter Systeme zur Überwindung von Insellösungen in modernen Industrieunternehmen.
Integration, PPS-Systeme, Betriebliches Rechnungswesen, Kostenrechnung, Finanzbuchhaltung, CIM, Datenbanksysteme, Schnittstellen, Auftragsabwicklung, Betriebsdatenerfassung, Datenredundanz, Unternehmensorganisation, Prozessintegration, Kalkulation, Systemtheorie.
Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen bei der informationstechnischen Integration von Produktionsplanung und -steuerung (PPS) mit dem betrieblichen Rechnungswesen in Industrieunternehmen.
Die Arbeit umfasst die systemtheoretischen Grundlagen, die Beschreibung der PPS- und Rechnungswesensmodule, die verschiedenen Integrationskonzepte (DV-technisch und organisatorisch) sowie die Analyse bestehender Softwaresysteme.
Ziel ist es, die Abhängigkeiten zwischen den technologischen Prozessen der Fertigung und den ökonomischen Abbildungen in der Kostenrechnung zu identifizieren und aufzuzeigen, wie integrierte Datenstrukturen zur Effizienzsteigerung beitragen können.
Es handelt sich um eine systematische Analyse und Literaturstudie, die durch den Vergleich verschiedener Softwarelösungen und deren Integrationsfähigkeiten (Marktübersichten) gestützt wird.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Systemintegration, die detaillierte Datenabhängigkeit zwischen PPS und Kostenrechnung/Finanzbuchhaltung sowie die praktische Umsetzung anhand von Fallbeispielen und Systembeschreibungen.
Wichtige Begriffe sind Integration, PPS, Rechnungswesen, Datenredundanz, CIM, Kostenrechnung und Schnittstellen.
Die Arbeit zeigt, dass die Vollkostenrechnung bei steigendem Fixkostenanteil durch moderne Fertigungstechnologien zu verzerrten Entscheidungsgrundlagen führen kann, während die Grenzkostenrechnung eine verursachungsgerechtere Auswahl von Kapazitätseinheiten ermöglicht.
BDE-Daten liefern die Ist-Werte für Materialverbräuche, Maschinenlaufzeiten und Personaleinsatz, die zwingend für eine mitlaufende Kalkulation und den Vergleich mit den Soll-Werten der Planung benötigt werden.
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