Masterarbeit, 2014
73 Seiten, Note: 2,5
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit
2 Medienpädagogische Konzepte
2.1 Medienpädagogik
2.2 Handlungsorientierte Medienpädagogik
2.3 Medienkompetenz
2.4 Ziele der Medienkompetenz
3 Methodik der Evaluation
3.1 Evaluationsgegenstände und Evaluationsarten
3.2 Versuchsplan
3.3 Forschungsmethoden
3.4 Datenerhebung
3.5 Qualitative Inhaltsanalyse
3.6 Stufen der qualitativen Inhaltsanalyse
4 Evaluation am Beispiel des Projekts Hausradio
4.1 Das Projekt Hausradio
4.2 Durchführung der Evaluation
4.2.1 Konzeption der Untersuchung
4.2.2 Entwicklung von Interviewleitfaden und Fragebögen
4.2.3 Auswertung der Interviews
4.2.4 Erstellung des Kategoriensystems
4.2.5 Interpretation der Ergebnisse der Interviews
4.2.6 Auswertung der Fragebögen
4.2.7 Interpretation der Ergebnisse der Fragebögen
4.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
5 Praxisteil
6 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Wirksamkeit von medienpädagogischen Radioworkshops zu evaluieren und zu untersuchen, inwieweit diese Projekte zur Ausbildung oder Verbesserung spezifischer Medienkompetenzen bei teilnehmenden Schülern beitragen.
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
Unter dem Namen „Hausradio“ führe ich seit Jahren selbstkonzipierte Radioworkshops mit Schülern durch. Diese werden meist von Dritten (Medienanstalt, Stiftungen, Kulturinstitutionen) gefördert. Am Ende jeden Workshops stehen Radiobeiträge von Schülern, die zu einer Radiosendung zusammengefasst und auf Reboot.fm im UKW Radio in Berlin und Potsdam ausgestrahlt werden.
Projekte zur Förderung von Medienkompetenz haben jedoch ein Problem. Der Nachweis, ob und welche Fähigkeiten sich bei den Teilnehmern nach dem Besuch eines Workshops herausgebildet haben, ist schwierig und wird deshalb meist nicht geführt. So schreibt Ida Pöttinger, dass die meisten Wissenschaftler und Pädagogen wegen des komplexen Handlungsfeldes der Pädagogik davor zurückschrecken, einen Nachweis für behauptete Lernerfolge zu erbringen (vgl. Pöttinger 2002, S. 136).
Dies liegt daran, dass der Prozess der Medienaneignung von verschiedenen Kontexten beeinflusst wird, wie z. B. situative und sozio-kulturelle Unterschiede (vgl. Merz medien + erziehung 2009, S. 18-21). Deshalb sind Evaluationen im Medienbereich auch noch nicht so häufig anzutreffen. Ein bekanntes Beispiel in der Literatur ist die Arbeit von Pöttinger (vgl. Pöttinger 2002), die ein Projekt zur Förderung von Medienkompetenz im Hörspielbereich entwickelt und evaluiert hat. Hinzu kommt Karin Vach (vgl. Vach 2005), die ein eigenes Konzept des medienzentrierten Deutschunterrichts entwickelte und evaluierte.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage, die Zielsetzung der Masterthesis sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2 Medienpädagogische Konzepte: Erläutert theoretische Grundlagen der Medienpädagogik und definiert das zentrale Konstrukt der Medienkompetenz in seinen verschiedenen Dimensionen.
3 Methodik der Evaluation: Stellt wissenschaftliche Evaluationsmethoden, Versuchsdesigns und die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring als Grundlage der empirischen Analyse vor.
4 Evaluation am Beispiel des Projekts Hausradio: Detaillierte Beschreibung des Hausradio-Projekts sowie die Durchführung der Evaluation mittels Interviews und Fragebögen mit anschließender Interpretation.
5 Praxisteil: Skizziert praktische Überlegungen zur Weiterentwicklung von Radioworkshops basierend auf den gewonnenen Ergebnissen.
6 Fazit: Fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen, diskutiert die Bedeutung medienpädagogischer Interventionen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
Medienpädagogik, Medienkompetenz, Radio, Evaluation, Radioworkshop, Mediennutzung, Medienkritik, Mediengestaltung, Mixed Methods, qualitative Inhaltsanalyse, pädagogisches Projekt, Lernziel, Medienbildung, Handlungsorientierung, empirische Untersuchung
Die Arbeit untersucht, ob und wie medienpädagogische Radioworkshops zur Entwicklung und Verbesserung von Medienkompetenz bei Jugendlichen beitragen.
Die Studie beleuchtet die Bereiche Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung innerhalb des Projekts „Hausradio“.
Das primäre Ziel ist der Nachweis, welche spezifischen Fähigkeiten (z.B. technischer Umgang, journalistische Grundlagen) sich durch die Teilnahme am Radioworkshop tatsächlich bei den Schülern entwickeln.
Die Autorin verwendet einen Mixed-Methods-Ansatz, der problemzentrierte Interviews mit standardisierten Fragebögen kombiniert, um sowohl qualitative Einblicke als auch quantitative Trends zu erfassen.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung des „Hausradio“-Projekts, der Entwicklung der Messinstrumente sowie der Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten aus den Jahren 2013 und 2014.
Zentrale Begriffe sind Medienpädagogik, Medienkompetenz, Evaluation, Radioworkshop sowie der methodische Ansatz des Mixed-Methods-Verfahrens.
Die Trennungsregel dient als zentraler Indikator für den Wissenszuwachs: Die Fähigkeit der Schüler, diese fachliche Grundlage nach dem Workshop korrekt zu erläutern, belegt die Wirksamkeit der theoretischen Vermittlung.
Die Gruppenarbeit wird von der überwiegenden Mehrheit der Schüler positiv bewertet, da sie nicht nur zur erfolgreichen Erstellung der Radiobeiträge beiträgt, sondern auch die soziale Interaktion unter den Mitschülern fördert.
Die Untersuchung zeigt, dass organisatorische Faktoren wie der Zeitpunkt während einer Prüfungsphase die Motivation und Begeisterung der Teilnehmer dämpfen können, was auch die Ergebnisse der Evaluation beeinflusst.
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