Magisterarbeit, 2017
71 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Arbeit untersucht die Lebensumstände deutscher Flüchtlinge in Arno Surminskis Roman „Kudenow oder An fremden Wassern weinen". Der Roman beleuchtet die schwierige Situation von Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg, die in Kudenow eine neue Heimat finden wollen. Die Arbeit analysiert die sozialen, emotionalen und räumlichen Herausforderungen, denen die Flüchtlinge im Nachkriegsdeutschland begegnen.
Die Arbeit beginnt mit einer Analyse der Motive und Folgen der Flucht. Dabei werden die Push- und Pull-Faktoren, die zur Vertreibung der Deutschen führten, beleuchtet. Im Anschluss wird die emotionale Zone von Flüchtlingen in den Fokus gerückt, die in ihrer neuen Umgebung mit Unsicherheit, Verlust und Trauer konfrontiert sind.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Raumdiskurs und dem Konzept des Zwischenraumes. Der soziale Raum von Kudenow wird als Ort der Konfrontation und der Ungleichheit zwischen Einheimischen und Flüchtlingen dargestellt. Die Arbeit untersucht zudem das Konzept des Gedächtnisses und seine Rolle in der Verarbeitung der Vergangenheit.
Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die Figuren und ihre Beziehungen zueinander analysiert. Die Opposition zwischen Flüchtlingen und Einheimischen wird deutlich, ebenso wie die komplexen Beziehungen innerhalb der Flüchtlingsgemeinschaft. Die Arbeit beleuchtet dabei die Rolle des Gedächtnisses in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und die Herausforderungen der Integration in die neue Gesellschaft.
Flüchtlingsexistenz, Vertreibung, Nachkriegsdeutschland, Raumdiskurs, Zwischenraum, Gedächtnis, Integration, Einheimische, Flüchtlinge, Kudenow, Arno Surminski
Der Roman thematisiert das Schicksal deutscher Flüchtlinge, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in dem Ort Kudenow niederlassen und dort um ihr Überleben und die Integration kämpfen.
Er untersucht die Beziehung zwischen den Flüchtlingen und ihrer neuen, oft feindseligen Umgebung sowie das Gefühl der Heimatlosigkeit im „Zwischenraum“.
Es ist geprägt von Konflikten, Vorurteilen und einer sozialen Rangordnung, in der die Flüchtlinge oft am unteren Ende stehen.
Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen dem Erinnern an die verlorene Heimat und der Notwendigkeit des Vergessens, um in der neuen Realität zu überleben.
Im Fokus stehen Kurt und Ella Marenke sowie ihre Mutter, die als „Spielball der Geschichte“ die Härte der Vertreibung erlebt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

