Examensarbeit, 2018
40 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Beweggrund
1.2 Thesen
1.2.1 Hauptthese
1.2.2 Unterthese
1.3 Vorgehensweise/ genutzte Literatur
1.3.1 Recherche
1.3.2 Aufbau Facharbeit
1.4 Ziel der Auseinandersetzung
2 Begriffsbestimmungen
2.1 Arbeitsbelastung, psychische Belastung
2.1.1 Arbeitsbelastung
2.1.2 psychische Belastung
2.2 Fort- und Weiterbildungen, Fachweiterbildungen
2.2.1 Fortbildung
2.2.2 Weiterbildung
2.2.3 Fachweiterbildung
2.3 kognitive Einschränkungen
2.4 kognitive Einschränkungen in der gerontopsychiatrischen Pflege
2.5 Pflegekraft
3 Die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung
3.1 Forschungsergebnisse
3.2 Auswirkung mangelnder Kompetenzen auf die psychische Belastungvon Pflegekräften
3.3 Fort- und Weiterbildung zur Kompetenzerweiterung
3.3.1 Kompetenzerweiterung von Pflegekräften in der Pflege von Menschen mit Demenz
3.3.2 Kompetenzerweiterung in der Selbstpflege
3.4 Auswirkungen von Kompetenzerweiterung durch Fort- und Weiterbildung auf die psychische Belastung von Pflegekräften in der gerontopsychiatrischen Pflege
4. Eigene Erfahrungen
5. Kritische Auseinandersetzung
6. Zusammenfassung
7. Fazit
Das Hauptziel dieser Facharbeit ist es aufzuzeigen, dass gezielte Fort- und Weiterbildungen von Pflegekräften in der gerontopsychiatrischen Pflege die Handlungskompetenz erhöhen, die Arbeitszufriedenheit steigern und somit die psychische Arbeitsbelastung reduzieren können.
1.1 Beweggrund
Als Pflegekraft sowie als Wohnbereichsleitung eines Wohnbereiches für Menschen mit Demenz sehe ich für mich eine besondere Verantwortung, die durch die besonderen Beanspruchungen in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen bei Pflegekräften auftretenden Belastungen, insbesondere der psychischen Belastungen, zu erkennen und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu minimieren. Dazu gehört neben anderen auch das Stärken und Fördern von vorhandenen Ressourcen, Potenzialen, Kenntnissen und Kompetenzen, welche es den Pflegekräften ermöglichen, mit den an sie gestellten Anforderungen und Belastungen umzugehen.
Im Rückblick auf die Fachweiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft bemerke ich bei mir eine positive Veränderung meiner Arbeitszufriedenheit in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Beispielsweise der Umgang mit bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen immer wieder auftretenden Verhaltensauffälligkeiten war vor der Fachweiterbildung geprägt von Bauchgefühl, Halbwissen, Versuch, Irrtum und erneutem Versuch. Dies führte nicht selten zur Verstärkung von Verhaltensauffälligkeiten. Dadurch bedingt konnte ich neben der beim Menschen mit kognitiven Einschränkungen auftretenden Verunsicherung auch bei mir belastende Faktoren feststellen. Zum einen war mir daran gelegen, dass es dem mir anvertrauten Menschen so gut wie möglich geht, zum anderen traten Situationen auf, in denen die von mir gewählten Maßnahmen nicht den gehofften Erfolg zeigten, was eine Unzufriedenheit meinerseits zur Folge hatte. Außerdem spielte auch der Zeitfaktor eine nicht zu unterschätzende Rolle, Versuch, Irrtum und neuer Versuch benötigten mehr Zeit, welche mir für andere Tätigkeiten fehlte. Diese Kriterien verursachten rückblickend einen latenten, jedoch stetig vorhandenen Stresspegel im Umgang mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen.
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation der Autorin, die Arbeitsbelastung in der Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen durch Weiterbildung zu reduzieren.
2 Begriffsbestimmungen: Definiert die zentralen Begriffe Arbeitsbelastung, psychische Belastung, verschiedene Bildungsformen sowie kognitive Einschränkungen im Kontext der Pflege.
3 Die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung: Analysiert Forschungsergebnisse zur psychischen Belastung und zeigt auf, wie Kompetenzerweiterungen und Selbstpflege zu einer Entlastung beitragen.
4. Eigene Erfahrungen: Reflektiert die persönliche Kompetenzsteigerung der Autorin und die praktische Umsetzung in einem Fortbildungsprojekt für Auszubildende.
5. Kritische Auseinandersetzung: Beleuchtet kritisch den "Fast-Food-Charakter" vieler Fortbildungsangebote und die Herausforderungen bei deren Umsetzung im Arbeitsalltag.
6. Zusammenfassung: Fasst die Kernargumente der Arbeit zur Notwendigkeit von Fort- und Weiterbildungen zur Belastungsreduktion zusammen.
7. Fazit: Zieht den Schluss, dass der Erfolg von Bildungsmaßnahmen im Zusammenspiel von individuellen Kompetenzen und strukturellen Faktoren der Einrichtung liegt.
Pflegekräfte, psychische Belastung, Arbeitsbelastung, Fortbildung, Weiterbildung, kognitive Einschränkungen, Demenz, Handlungskompetenz, Selbstpflege, Supervision, Fachweiterbildung, Stressprävention, Arbeitszufriedenheit, Validation, personenzentrierte Pflege.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Fort- und Weiterbildungen auf die Reduzierung der psychischen Belastung von Pflegekräften, die Menschen mit kognitiven Einschränkungen betreuen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von psychischen Belastungsfaktoren, der Bedeutung von Fachkompetenz und der Förderung von Selbstpflegekompetenzen bei Pflegekräften.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass gezielte Bildungsmaßnahmen nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch die Arbeitszufriedenheit steigern und dadurch die Arbeitsbelastung nachhaltig senken können.
Es handelt sich um eine fachliche Literaturanalyse und Auseinandersetzung mit einschlägigen Studien und Rahmenempfehlungen zum Thema.
Der Hauptteil befasst sich mit Begriffsdefinitionen, der Analyse von psychischen Belastungen, dem Wert der Kompetenzerweiterung (insbesondere durch Ansätze wie Validation) und Strategien zur Selbstpflege.
Zentrale Begriffe sind psychische Belastung, Kompetenzerweiterung, gerontopsychiatrische Pflege, Selbstpflege und Arbeitszufriedenheit.
Sie dient als konkretes Praxisbeispiel für eine Methode, die die Handlungskompetenz stärkt, das Verständnis für Menschen mit Demenz verbessert und so die Belastung der Pflegekräfte reduziert.
Die Supervision wird als Instrument vorgestellt, das im Teamkontext zur Konfliktlösung, Reflexion und persönlichen Entlastung der Pflegenden beiträgt.
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