Bachelorarbeit, 2018
59 Seiten, Note: 2,25
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 GRUNDLAGEN
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Definitionen Anforderungen und Anforderungsprofil
2.1.2 Definitionen Controlling und Controller
2.2 Wesentliches zur Organisation des Controllings
2.2.1 Hierarchische Eingliederung des Controllings
2.2.2 Abgrenzung zentrales und dezentrales Controlling
2.2.3 Abgrenzung operatives und strategisches Controlling
2.3 Darstellung wesentlicher Aufgaben des Controllers
2.3.1 Planung, Kontrolle und Steuerung
2.3.2 Informationsbereitstellung
3 DARSTELLUNG WESENTLICHER ANFORDERUNGEN AN EINEN CONTROLLER
3.1 Anforderungen aus ausgewählten Rollenbildern
3.1.1 Analyst
3.1.2 Kontrolleur
3.1.3 Business Partner
3.1.4 Change Agent
3.2 Wesentliche Anforderungen an ausgewählte Kompetenzen
3.2.1 Fachkompetenz
3.2.2 Methodenkompetenz
3.2.3 Geschäftskompetenz
3.2.4 Soziale und personale Kompetenz
3.3 Ausgewählte zukünftige Anforderungen
3.3.1 Anforderungen im Zuge der Digitalisierung
3.3.2 Anforderungen im Zuge der Echtzeitsteuerung
3.3.3 Anforderungen im Zuge der künstlichen Intelligenz
3.3.4 Anforderungen im Zuge von Big Data
3.3.5 Anforderungen im Zuge von Business Analytics
4 ERGEBNISDARSTELLUNG UND ENTWICKLUNG VON HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN IM BEZUG AUF DIE WESENTLICHEN ANFORDERUNGEN AN EINEN CONTROLLER AUF BASIS EINER UMFRAGE
4.1 Vorgehensweise
4.2 Darstellung der Ergebnisse
4.2.1 Ausprägung der Kompetenzen aktueller Stelleninhaber
4.2.2 Einschätzung heutiger und zukünftiger Anforderungen
4.2.3 Rolle des Controllers im Unternehmen
4.2.4 Stand des Weiterbildungsbedarfes
4.3 Handlungsempfehlungen
4.3.1 Empfohlenes Anforderungsprofil für zukünftige Stellenausschreibungen
4.3.2 Empfohlene Weiterbildungsmaßnahmen für aktuelle Stelleninhaber
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
Das Hauptziel dieser Bachelor-Thesis besteht in der Analyse der aktuellen Anforderungen an den Berufsstand des Controllers in der heutigen Geschäftswelt sowie der Identifikation zukünftiger Kompetenzanforderungen unter Berücksichtigung technologischer Transformationen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie Controller ihr Anforderungsprofil im Wandel der Zeit – insbesondere durch Digitalisierung und Echtzeitsteuerung – anpassen müssen.
3.1.2 Kontrolleur
In der eher negativ belegten Rolle als Kontrolleur wird der Controller als einseitig kontrollorientiert wahrgenommen. Um die Aufgaben der Planung und Kontrolle durchzuführen, ist jedoch genau diese Eigenschaft eine unabdingliche Anforderung. Gleichzeitig wird von einem Kontrolleur eine hohe Verhaltenssensibilität gefordert, um negative Folgen der Kontrolle zu vermeiden. Beispielsweise darf sich der Kontrollierte nicht fühlen, als würden seine Fehler zur Schau gestellt werden. Dafür ist Sozialkompetenz bzw. Wissen über das menschliche Verhalten nötig. Der Kontrolleur arbeitet eng mit dem operativen Management zusammen, arbeitet mit Abweichungsanalysen, überwacht die operative Leistung und versucht diese zu optimieren. Er ist das ökonomische Gewissen des Unternehmens, prüft Entscheidungsvorlagen und überwacht und misst Ziel- und Strategieerreichung.
Der Kontrolleur benötigt dafür erweiterte analytische Fähigkeiten und muss eigenverantwortlich Messverfahren und –instrumente entwickeln und einführen. Ein weiteres Aufgabengebiet des Kontrolleurs ist das Einhalten von Gesetzen, beispielsweise das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich. Auch wenn dies oftmals eine unbeliebte Aufgabe der Controller ist, ist diese wichtig und muss in Regelabläufe integriert werden. Beherrscht der Controller die Kontrollmechanismen so werden die Kosten für die weiteren Kontrollen durch Revision, Juristen und Wirtschaftsprüfer im Unternehmen möglichst niedrig gehalten. Der Controller führt eine prägnante rechtliche Prüfung von ökonomisch gut vorbereiteten Entscheidungen durch.
Für den Kontrolleur sind jedoch das Verständnis der Strategie oder die Unternehmensvision unbedeutender als beispielsweise für die Rolle des Business Partners.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert den Wandel des Controllers vom Erbsenzähler zum Managementpartner und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit.
2 GRUNDLAGEN: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die organisatorischen Aspekte des Controllings, wie die hierarchische Einordnung und die Abgrenzung von operativem und strategischem Controlling, dargelegt.
3 DARSTELLUNG WESENTLICHER ANFORDERUNGEN AN EINEN CONTROLLER: Dieses Kernkapitel analysiert detailliert die verschiedenen Rollenbilder, Kompetenzbereiche und die Auswirkungen zukünftiger Entwicklungen wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz auf den Controller.
4 ERGEBNISDARSTELLUNG UND ENTWICKLUNG VON HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN IM BEZUG AUF DIE WESENTLICHEN ANFORDERUNGEN AN EINEN CONTROLLER AUF BASIS EINER UMFRAGE: Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Online-Umfrage und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit und abschließendes Fazit zur zukünftigen Entwicklung des Berufsbildes.
Controller, Controlling, Anforderungsprofil, Digitalisierung, Business Partner, Change Agent, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Echtzeitsteuerung, Big Data, künstliche Intelligenz, Weiterbildung, Unternehmenssteuerung, Reporting, Analytische Fähigkeiten
Die Arbeit analysiert die essenziellen Anforderungen an Controller in der heutigen Zeit und beleuchtet, wie sich diese Anforderungen durch technologische Entwicklungen in der Zukunft verändern werden.
Zentrale Themen sind die Entwicklung des Controllings, die verschiedenen Rollenbilder (z. B. Business Partner), die notwendigen Kompetenzen (fachlich bis sozial) sowie die Auswirkungen von Digitalisierung, Big Data und KI auf das Berufsbild.
Das primäre Ziel ist es, die Anforderungen an Controller in der Gegenwart zu definieren und aufzuzeigen, auf welche veränderten Anforderungen sich Controller in der Zukunft einstellen müssen, um ihren Wert für das Unternehmen zu sichern.
Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Online-Umfrage unter 77 Controllern, um praxisnahe Ergebnisse zum Kompetenzstatus und Weiterbildungsbedarf zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Darstellung der Rollen und Kompetenzen eines Controllers sowie in die detaillierte Untersuchung zukünftiger Anforderungen durch technologische Treiber wie Echtzeitsteuerung und Business Analytics.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Controller-Rolle, Anforderungsprofil, Digitalisierung, Kompetenzentwicklung und Business Partner geprägt.
Der Analyst konzentriert sich primär auf die methodische und fachliche Aufbereitung von Zahlenmaterial, während der Business Partner als umfassender Begleiter des Managements fungiert, der aktiv an Entscheidungen mitwirkt und psychologisches Geschick beweist.
Die Digitalisierung erfordert von Controllern fundierte IT-Kenntnisse, ein Verständnis für Datenmanagement sowie die Fähigkeit, Prozesse zu automatisieren, um sich von der reinen Erstellung der Zahlen auf das Veredeln von Berichten und die strategische Beratung zu fokussieren.
Die Umfrage ergab, dass sich knapp die Hälfte der befragten Teilnehmer nicht optimal weitergebildet fühlt, um ihren heutigen Aufgaben gerecht zu werden, wobei viele Arbeitgeber das Thema nicht proaktiv fördern.
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