Examensarbeit, 2004
190 Seiten, Note: 1,0 (sehr gut)
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Die vorliegende Arbeit untersucht zwei Kinderbücher zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ und analysiert sie vergleichend. Ziel ist es, die verschiedenen Herangehensweisen der Autoren an die sensible Thematik aufzuzeigen und die Relevanz der Bücher für die Bewältigung von Trauer und Verlust im Kindesalter zu beleuchten.
Die Einleitung führt in das Thema „Sterben, Tod und Trauer“ ein und beleuchtet die Bedeutung der Thematik für die Bewältigung von Verlust und Trauer im Kindesalter. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Entwicklung des Todesverständnisses vom Säuglings- bis zum Jugendalter und thematisiert die Bedeutung von Familie und Geschwisterbeziehungen im Wandel der Zeit. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Krankheit Krebs und erläutert die unterschiedlichen Aspekte der Erkrankung, von der Entstehung bis hin zu den Behandlungsmöglichkeiten und dem Verlauf der Krankheit. Das vierte Kapitel untersucht den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer, insbesondere die verschiedenen Phasen des Trauerprozesses und die Besonderheiten der kindlichen Trauer. Das fünfte Kapitel betrachtet die Situation von Familien, die mit dem Tod eines Kindes konfrontiert sind, und analysiert die unterschiedlichen Herausforderungen für Eltern, Geschwister und das Umfeld. Das sechste Kapitel befasst sich mit der Kinderliteratur und ihrer Bedeutung für die Verarbeitung von Trauer und Verlust. Die beiden folgenden Kapitel analysieren die Kinderbücher „Max, mein Bruder“ von Sigrid Zeevaert und „Es sind die Wolken, die die Sterne bewegen“ von Torun Lian. Dabei werden die inhaltlichen und formalen Aspekte der Bücher sowie die Relevanz für das Kind untersucht. Das letzte Kapitel der Arbeit vergleicht die beiden Kinderbücher und betrachtet ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Die zentralen Schlüsselwörter der Arbeit sind Sterben, Tod, Trauer, Kinderliteratur, Familienbeziehungen, Geschwister, Krebserkrankung, Trauerbewältigung, Kinderbuch, vergleichende Analyse, literarische Gestaltung, Relevanz, Unterstützung, Verarbeitung.
Das Verständnis von Tod verändert sich drastisch von der Geburt bis zum Jugendalter. Während Kleinkinder den Tod oft als vorübergehend ansehen, entwickeln Grundschulkinder ein Verständnis für die Irreversibilität, und Jugendliche reflektieren die existenzielle Bedeutung.
Die Arbeit orientiert sich an klassischen Modellen, die Phasen wie das Nicht-wahrhaben-Wollen, aufbrechende Emotionen, Suchen und Sich-Trennen sowie den neuen Selbst- und Weltbezug umfassen.
Es werden die Werke „Max, mein Bruder“ von Sigrid Zeevaert und „Es sind die Wolken, die die Sterne bewegen“ von Torun Lian detailliert analysiert und gegenübergestellt.
Die Arbeit beleuchtet die spezifische Situation der Geschwister, deren Trauerprozess oft durch ihre Position in der Familie (Erstgeborene, Zwillinge etc.) und die veränderte Aufmerksamkeit der Eltern beeinflusst wird.
Ja, problemorientierte Kinderbücher dienen als wichtiges Medium, um Kindern Worte für das Unbegreifliche zu geben, Identifikationsfiguren zu bieten und den Austausch innerhalb der Familie zu fördern.
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