Bachelorarbeit, 2017
48 Seiten, Note: 1,30
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Logistik
2.2 Logistik 4.0
2.3 Industrie 4.0
2.4 Radio-Frequency Identification
2.5 Cloud Computing
2.6 Multiagentensysteme
3 Methodik
3.1 Auswahl des betrachteten Zeitraumes
3.2 Auswahl der Datenbanken
3.3 Auswahl der Publikationsarten
3.4 Auswahl der Artikel
3.5 Klassifizierung der Artikel
3.6 Auswertung der Klassifizierung
4 Auswertung der Ergebnisse
4.1 Interne Logistik
4.1.1 Informationssysteme
4.1.2 Materialtransport
4.1.3 Materiallagerung
4.1.4 Prozessänderungen
4.2 Unternehmensübergreifende Logistik
4.2.1 Horizontale Integration
4.2.2 Externer Transport
4.3 Auswirkungen auf Mitarbeiter
4.3.1 Arbeitsbedingungen
4.3.2 Arbeitsmarkt
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Themenbereiche
5.2 Zeitablauf
5.3 Geographisches Profil
6 Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Limitationen und weiterer Forschungsbedarf
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand zur "Logistik 4.0" systematisch abzubilden, bestehende Ansätze wissenschaftlich zu verknüpfen und Forschungslücken innerhalb produktionsnaher Logistikprozesse zu identifizieren.
2.3 Industrie 4.0
Der Begriff Industrie 4.0 bezeichnet ein Konzept industrieller Wertschöpfung und wird oftmals als vierte industrielle Revolution gesehen. Da die technischen Grundlagen, die zur Umsetzung benötigt werden, wie etwa Sensoren, Software oder Netzwerke, bereits seit einiger Zeit existieren, die praktische Umsetzung in der Industrie sich jedoch erst entwickelt, ist die Industrie 4.0 mehr als Evolution und weniger als Revolution anzusehen (Sendler, 2013, S. 7). Bauer et al. (2014, S. 20) definieren den Begriff Industrie 4.0, in Anlehnung an die Arbeitsdefinition der Plattform Industrie 4.0, welche als Kooperation durch die Branchenverbände BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.), VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) und ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V.) gegründet wurde, als die „echtzeitfähige, intelligente, horizontale und vertikale Vernetzung von Menschen, Maschinen, Objekten und IKT-Systemen zum dynamischen Management von komplexen Systemen".
Für die technische Realisierung dieser Vernetzungen sind eine Reihe neuer Technologien notwendig. Der Kernaspekt all dieser Technologien ist der Einsatz vernetzter Cyber-Physischer Systeme (CPS) (Spath, 2013, S. 22). Diese CPS beruhen auf Objekten, die wie beispielsweise Behälter, Materialien oder ganze Produktionsanlagen bisher hauptsächlich passive Aufgaben hatten und nun durch die Ausstattung mit Sensoren, Mikrocontrollern und Kommunikationssystemen zu sogenannten „Embedded Systems“ werden. Durch die Sensoren ist es nun möglich, Daten zu sammeln, welche durch den eingebauten Mikrocontroller auch gleich verarbeitet werden (Bauer et al., 2014, S. 21). Diese Möglichkeit der gleichzeitigen Informationsaufnahme und -verarbeitung zeichnet die Objekte als Smart Objects aus, die intelligent und autonom agieren können und sich durch die Verwendung der Kommunikationssysteme auch untereinander organisieren können (Hirsch-Kreinsen, 2014, S. 6; Spath, 2013, S. 22).
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der produzierenden Industrie in Deutschland, führt den Begriff der Logistik 4.0 ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Erläutert die zentralen Konzepte wie Logistik, Industrie 4.0, RFID, Cloud Computing und Multiagentensysteme als notwendiges Fundament für die weitere Analyse.
3 Methodik: Beschreibt den systematischen Prozess der Literaturanalyse, einschließlich der Auswahl des Zeitraums, der Datenbanken, der Publikationsarten und der Klassifizierung der gefundenen Beiträge.
4 Auswertung der Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der Auswirkungen der Logistik 4.0 auf die interne Logistik, die unternehmensübergreifende Logistik sowie auf die Arbeitssituation der Mitarbeiter.
5 Diskussion der Ergebnisse: Interpretative Analyse der Literaturergebnisse hinsichtlich der thematischen Schwerpunkte, der zeitlichen Veröffentlichungstrends und des geographischen Profils der Autoren.
6 Fazit: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen, kritisiert methodische Limitationen und benennt zukünftige Forschungsbedarfe im Bereich der Logistik 4.0.
Logistik 4.0, Industrie 4.0, Cyber-Physische Systeme, RFID, Cloud Computing, Multiagentensysteme, Intralogistik, Smart Factory, Supply Chain Management, horizontale Integration, Materialtransport, Arbeitsbedingungen, Automatisierung, Digitalisierung, Prozessmanagement.
Die Arbeit untersucht, wie die industrielle Vernetzung im Kontext der "Industrie 4.0" die Logistikprozesse in produzierenden Unternehmen transformiert und welche neuen Herausforderungen und Chancen sich daraus ergeben.
Die Kerngebiete umfassen interne Logistikprozesse, die unternehmensübergreifende horizontale Integration sowie die Auswirkungen dieser technologischen Wandlungen auf die menschliche Arbeit.
Das primäre Ziel ist eine systematische Abbildung des aktuellen Forschungsstands, die Verknüpfung bestehender Ansätze zur Logistik 4.0 und die Identifikation von Forschungslücken.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, bei der 56 Fachbeiträge nach einem strukturierten 6-Schritte-Prozess ausgewählt, klassifiziert und ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der internen Logistik (z.B. Informationssysteme, Transport, Lagerung), der unternehmensübergreifenden Logistik und der sozio-technischen Auswirkungen auf das Personal.
Zentrale Begriffe sind Logistik 4.0, Cyber-Physische Systeme, Smart Factory, RFID, Cloud Computing, horizontale Integration und die arbeitsweltlichen Implikationen der Automatisierung.
Diese intelligenten Behälter dienen der Echtzeit-Erfassung von Bestands- und Positionsdaten, wodurch Lagerprozesse autonom gesteuert, Fehler reduziert und die Intralogistik flexibler gestaltet werden kann.
Das Szenario beschreibt eine weitgehende Automatisierung der Prozesse, was zu sinkenden Freiräumen für Mitarbeiter führt und die Notwendigkeit für neue Sicherheitskonzepte und Motivationsmedien im Arbeitsumfeld erhöht.
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