Masterarbeit, 2018
141 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
Einleitung
Theoriekapitel
1. Was ist Mentoring? Definition und Prinzipien
1.1. Abgrenzung der Methode
1.2. Arten des Mentorings
1.2.1. Entwicklungsbezogenes Mentoring: beziehungsorientierte Betreuung
1.2.2. Instrumentelles Mentoring: Zielorientierte Betreuung
1.3. Sozialformen
1.3.1. 1:1-Tandems
1.3.2. Gruppenmentoring
1.3.3. E-Mentoring
1.4. Beziehungen
1.4.1. Kaskadisches Mentoring
1.4.2. Peer-Mentoring
2. Mentoring für Kinder und Jugendliche
2.1. Programmplanung nach The Mentoring Center
2.1.1. Assistance Mentoring
2.1.2. Transformatives Mentoring
2.2. Anforderungen an MentorInnen
2.2.1. Wer wird zu einem/einer guten MentorIn und warum?
2.2.2. Voraussetzungen einer erfolgreicheren Mentoring-Tätigkeit
2.2.2.1. Begeisterung und Einsatz
2.2.2.2. Akzeptanz und Respekt
2.2.2.3. Zuverlässigkeit und menschliche Reife
2.3. Begleitung von Mentoringprogrammen
2.3.1. Recruiting
2.3.2. Zusammenstellung von Tandems
2.3.3. Schulung und Supervision der MentorInnen
2.3.3.1. Einschulung
2.3.3.2. Briefing vor dem Beginn des Programms
2.3.3.3. Das erste Tandem-Treffen
2.3.3.4. Reflexionstreffen, individuelle Supervision der schwierigen Fälle
2.3.3.5. Zusätzliche Workshops
2.3.4. Sicherstellung der angemessenen Mindestlaufzeit des Programms
2.4. Qualitätskriterien für Beurteilung eines Mentoringprogramms
2.4.1. Zielvalidität
2.4.2. Ökologische Validität
2.4.3. Antizipative Validität
2.4.4. Ersetzungsvalidität
3. Nightingale Mentoring
3.1. Nightingale in Österreich
3.1.1. Zielgruppe
3.2. Lernziele für die Mentees
3.2.1. Instrumentelle Ziele
3.2.1.1. Außerschulische Sprachenförderung
3.2.1.2. Vermehrung des kulturellen Kapitals
3.2.1.3. Erweiterung des Horizontes der Mentees
3.2.2. Entwicklungsbezogene Ziele
3.2.2.1. Steigerung des Interesses für Bildung
3.2.2.2. Steigerung des Selbstwerts durch Kompetenzerwerb
3.3. Lernziele für die MentorInnen
3.3.1. Kulturelle Kompetenz
3.3.2. Mentoring-Kompetenz
3.3.3. Pädagogische Kompetenz
3.4. Bisheriger Forschungsstand
3.4.1. Spracherwerb, Sprachstandsdiagnose
3.4.2. Migrationspädagogik
3.4.3. Programmbegleitung und -evaluierung
3.5. Fragestellungen
Methodenkapitel
4. Forschungsdesign
4.1. Forschungsfrage und Untersuchung
4.2. Gütekriterien
4.3.1. Intersubjektive Nachvollziehbarkeit
4.3.2. Ethische Verantwortung
4.3.2.1. Prinzip der Nichtschädigung
4.3.2.2. Gendersensible Schreibweise
5. Datenerhebung
5.1. Kontext und ProbandInnen
5.2. Forschungsinstrumente
5.2.1. Leitfadeninterview
5.2.2. Interviewtechnik
5.2.2.1. The Patton Model (Auswahl)
5.2.2.2. The Spradley Model (Auswahl)
6. Aufbereitung der Daten
7. Datenanalyse
7.1. Verfahren: Globalauswertung nach Legewie
7.1.1. Vorbereitungs- und Orientierungsphase
7.1.2. Text durcharbeiten
7.1.3. Einfälle ausarbeiten
7.1.4. Inhaltsverzeichnis anlegen
7.1.5. Konsequenzen für die weitere Arbeit
7.2. Kategorienbildung
7.3. Kategorienbeschreibung/Kodierleitfaden
7.3.1. Instrumentelle Ziele
7.3.1.1. Vielfalt der eigenen Sprachlichkeit, sprachenbiographische Arbeit
7.3.1.2. Sprachlernerfahrung, Spracherwerb
7.3.1.3. Sprache(n) und Identität(en) im Kontext von kultureller Vielfalt
7.3.1.4. Sprachen in der Institution Schule
7.3.2. Entwicklungsbezogene Ziele
7.3.3. Feedback zur Programmbegleitung
7.3.4. Wahrnehmung der Mentoringerfahrung
Analysekapitel
8. Auswertung und Interpretation der Forschungsergebnisse
8.1. Instrumentelle Ziele
8.1.1. Vielfalt der eigenen Sprachlichkeit, Sprachenbiographische Arbeit
8.1.1.1. Wert der Sprachenvielfalt
8.1.1.2. Sprachenverwendung, funktionale Mehrsprachigkeit
8.1.1.3. Sprachenlernen und Identitätsbildung in der eigenen Biographie
8.1.1.4. Zwischenfazit I
8.1.2. Sprachlernerfahrung, Spracherwerb
8.1.2.1. Eigene Erfahrungen mit Spracherwerb und Sprachenlernen
8.1.2.2. Fördernde und hemmungsbildende Faktoren beim Spracherwerb und Sprachenlernen
8.1.2.3. Potenzial der Mehrsprachigkeit
8.1.2.4. Zwischenfazit II
8.1.3. Sprache(n) und Identität(en) im Kontext von kultureller Vielfalt
8.1.3.1. Kulturkonzepte, Globalisierung und Diversität
8.1.3.2. Wertehaltungen in Bezug auf Sprachen und Sprachvarietäten
8.1.3.3. Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Kompetenz
8.1.3.4. Zwischenfazit III
8.1.4. Sprachen in der Institution Schule
8.1.4.1. Bildungssprachliche Kompetenz: Verständnis und Vermittlung
8.1.4.2. Reflexion der Rolle als sprachliches Vorbild
8.1.4.3. Sprachstandsdiagnostik und Fördermaßnahmen
8.1.4.1. Zwischenfazit IV
8.2. Entwicklungsbezogene Ziele
8.2.1. Kulturelle Kompetenz
8.2.1.1. Einfluss der Kulturkonzepte auf Tandem-Beziehungen
8.2.1.2. Rolle der gemeinsamen Sprache in Tandem-Beziehungen
8.2.1.3. Zwischenfazit V
8.2.2. Mentoring-Kompetenz
8.2.2.1. Perspektivenwechsel
8.2.2.2. Zwischenfazit VI
8.2.3. Pädagogische Kompetenz
8.2.3.1. Planung und Durchführung des Freizeitprogramms
8.2.3.1. Bedürfnisse der Kinder kennenlernen
8.2.3.3. Zwischenfazit VII
8.3. Feedback zur Programmbegleitung
8.3.1. Erwartungshaltungen, Motivation und Zielsetzung
8.3.1.1. Motivation und Zielsetzung der Mentorinnen
8.3.1.2. Zielsetzung für die Mentees
8.3.1.3. Zwischenfazit VIII
8.3.2. Vorbereitung und organisatorische Unterstützung
8.3.2.1. Vorwissen aus dem DaF/DaZ-Bereich
8.3.2.2. Gelungene Aspekte der Programmbegleitung
8.3.2.3. Verbesserungspotenzial
8.3.2.4. Zwischenfazit IX
8.4. Wahrnehmung der Mentoringerfahrung
8.4.1. Mentorin 1
8.4.2. Mentorin 2
8.4.3. Mentorin 3
8.4.4. Mentorin 4
9. Fazit und Ausblick für Forschung und Praxis
9.1. Forschungsfrage 1: Entwicklung der Kompetenzen im DaZ-Bereich
9.1.1. Instrumentelle Ziele im Bereich der Kompetenzen für sprachliche Bildung
9.1.2. Entwicklungsbezogene Ziele
9.2. Forschungsfrage 2: Gesamter Eindruck der Mentorinnen
9.3. Forschungsfrage 3: Programmbegleitung unter der Berücksichtigung der DaZ-bezogenen Themen
9.4. Reflexion des Forschungsprozesses, Konsequenzen für weitere Forschung
Die Masterarbeit untersucht den Beitrag des Projektes Nightingale Mentoring zur Ausbildung angehender DaZ-Lehrkräfte und analysiert, inwiefern Studierende durch ihr ehrenamtliches Engagement berufliche und persönliche Kompetenzen für ihre künftige Laufbahn erwerben können.
a. Erläuterung der Untersuchungsgegenstände
Es wird untersucht, was die MentorInnen aus dem Fachbereich DaF/DaZ mit der Teilnahme am Mentoringprogramm in Bezug auf ihre künftige Berufstätigkeit gewonnen haben, warum sie sich überhaupt angemeldet haben und ob sich die Teilnahme aus ihrer Perspektive gelohnt hat. Die ehemaligen Nightingale-MentorInnen werden zur Teilnahme am Programm und ihren persönlichen Erfahrungen und subjektiven Wahrnehmungen des Lerngewinns befragt. Da die Planung und Durchführung der Mentoring-Tätigkeit frei ist, sind auch die Tätigkeiten des Tandems im Rahmen des Programms unterschiedlich. Deshalb lautet die grundlegende Frage: Welche sprachbezogenen Aktivitäten haben die MentorInnen mit ihren Mentees durchgeführt und was konnten sie dadurch lernen? Die Studie sollte zur Orientierung von Möglichkeiten und Grenzen des Mentoringprogramms Nightingale dienen und eine Anregung zur weiteren Entwicklung der Programmbegleitung darstellen.
Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Motivation von Studierenden im Nightingale-Projekt und hinterfragt, ob das Programm einen nützlichen Beitrag zur Ausbildung angehender DaZ-Lehrkräfte leistet.
Theoriekapitel: Es werden Grundlagen des Mentorings, Sozialformen und spezifische Qualitätskriterien für Programme im Bereich Kinder- und Jugendarbeit dargelegt.
Nightingale Mentoring: Dieses Kapitel stellt das konkrete Programm Nightingale, seine Ziele, die Zielgruppe und den Forschungsstand in Wien vor.
Methodenkapitel: Der empirische Teil der Studie basiert auf einem qualitativen Design mit leitfadengestützten Interviews ehemaliger MentorInnen.
Analysekapitel: Die Ergebnisse zeigen, dass der Lerngewinn stark von der individuellen Zielsetzung der MentorInnen und der Qualität ihrer Reflexionsfähigkeit abhängt.
Fazit und Ausblick für Forschung und Praxis: Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein strukturierterer, klinischer Zugang zur Mentoring-Begleitung den Kompetenzerwerb gezielter fördern könnte.
Nightingale Mentoring, DaZ-Ausbildung, Spracherwerb, ehrenamtliches Engagement, MentorInnen, Mentees, Programmbegleitung, Kompetenzentwicklung, qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Sprachförderung, interkulturelle Arbeit, LehrerInnenbildung, Reflexion, Zielvalidität
Die Arbeit untersucht den Mehrwert des Nightingale Mentoring-Projekts für die daran teilnehmenden Studierenden, insbesondere im Hinblick auf ihre Ausbildung zur DaZ-Lehrkraft.
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf Mentoring-Konzepten, der Sprachförderung im außerschulischen Kontext, dem Erwerb von professionellen Trainerkompetenzen sowie der Wirksamkeit der Programmbegleitung.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie MentorInnen durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit Kompetenzen erwerben, die ihre Professionalität im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) stärken.
Die Autorin wählt einen qualitativen Forschungsansatz. Hierzu führt sie leitfadengestützte Interviews mit ehemaligen MentorInnen des Wiener Nightingale-Programms durch, die anschließend inhaltsorientiert analysiert werden.
Nach einer theoretischen Fundierung des Mentorings analysiert die Arbeit die Forschungsergebnisse in Bezug auf instrumentelle und entwicklungsbezogene Lernziele der MentorInnen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Nightingale Mentoring, DaZ-Ausbildung, Sprachförderung, LehrerInnenbildung und qualitative Forschung einordnen.
Es handelt sich um ein theoretisches Modell, das Mentoring-Settings anhand der Dimensionen Macht und Permanenz in einer Matrix klassifiziert, um die spezifische Rolle des Mentors gegenüber anderen Bezugspersonen abzugrenzen.
Die Arbeit betont, dass die Programmbegleitung essenziell für den Erfolg ist, da sie den MentorInnen durch Supervision und Austauschplattformen erst ermöglicht, aus ihren Erfahrungen gezielt Kompetenzen für ihren künftigen Beruf zu ziehen.
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