Masterarbeit, 2018
49 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Biografischer Einfluss
3 Ein Versuch zur Gattungsbestimmung
4 Bilderbücher in der Kinderliteratur
5 Le Petit Prince
5.1 Inhalt
5.2 Aufbau
5.3 Sprachgestaltung
5.4 Illustration
5.5 Figurencharakterisierung
5.5.1 Hauptcharaktere
5.5.1.1 Der Pilot
5.5.1.2 Der Kleine Prinz
5.5.1.3 Die Rose
5.5.1.4 Der Fuchs
5.5.1.5 Die Schlange
5.5.2 Nebencharaktere/ Stereotypen
5.6 Interpretationen des Handlungsablaufs
5.6.1 Die Figur des Kleinen Prinzen als Ideal der Menschlichkeit
5.6.2 Die Einsamkeit und Fluchtwelten der Erwachsenen
6 Unterrichtsideen
7 Fazit
10 Anlagen
Die Arbeit untersucht den Einsatz des literarischen Werks „Le Petit Prince“ von Antoine de Saint-Exupéry im Fremdsprachenunterricht. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, inwiefern das Buch, trotz seiner mehrschichtigen und teils komplexen Struktur, als pädagogisches Mittel für den Unterricht – von der Grundschule bis zur Sekundarstufe – genutzt werden kann und welche didaktischen Möglichkeiten es bietet.
5.1 Inhalt
Das Märchen « Le Petit Prince » von Antoine de Saint-Exupéry erzählt von einem, in der Wüste Sahara abgestürzten, Piloten. Der Ich-Erzähler, war immer allein „jusqu'à une panne dans le désert du Sahara, il y a six ans. “ Da keine Passagiere im Flugzeug waren, „[il se] prépara à essayer de réussir, tout seule, une réparation difficile.“ Dort trifft er auf ein menschenähnliches Wesen von einem anderen Stern, welches er im Laufe der Geschichte einen „kleinen Prinzen“ nennt. Bevor der Flieger von seiner Begegnung mit diesem berichtet, setzt er den Leser über Ereignisse aus seiner Kindheit in Kenntnis. Im Alter von sechs Jahren fertigte er eine Zeichnung einer Riesenboa, welche einen Elefanten verschlungen hatte, an. Die Erwachsenen hielten die Abbildung für einen Hut und erkannten nicht die wahre Darstellungsabsicht. Dieses Erlebnis hält den Erzähler davon ab, den Beruf des Malers zu ergreifen.
Er stellt sich dem Leser im Erwachsenenleben als Flieger vor. Anschließend beginnt der Pilot mit seiner Erzählung über den kleinen Prinzen: Der Ich- Erzähler versucht seinen defekten Motor zu reparieren und wird während einer kurzen Schlafpause durch „une drôle de petite voix“, die ihn darum bittet, „un mouton“ zu zeichnen. Der stark kritisierende Prinz lehnt alle entstandenen Abbildungen eines Schafes ab und gibt sich letzten Endes mit einer gezeichneten Kiste zufrieden. Der Flieger versichert ihm, das Tier würde sich darin befinden. Der Erzähler lernt den Besucher von einem fernen Stern nun Schritt für Schritt durch seine Berichte kennen und verstehen. Der kleine Prinz stammt von dem « astéroïde B 612 », welchen er mit der Hilfe von einem Schwarm Vögel verlässt. Anlass für die Abkehr von seiner Heimat waren die Schwierigkeiten mit seiner eitlen, stolzen « rose », die «est bien compliquée... », welche ihm gegenüber undankbar war. Beide fingen an, am Wert füreinander zu zweifeln. Außer dieser Rose befinden sich auf dem Planeten drei Vulkane und die Samen von Affenbrotbäumen, deren Stauden er jedoch jeden Morgen herauszureißen pflegt. Diese Bäume drohen den kleinen Planeten durch ihre Ausmaße unbewohnbar zu machen. Aus diesem Grund benötigt der kleine Prinz das Schaf zur Vernichtung der Stauden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Leseverhalten von Kindern und Jugendlichen und leitet die Forschungsfrage ab, ob „Le Petit Prince“ als typisches Märchen zu klassifizieren ist.
2 Biografischer Einfluss: Dieses Kapitel verknüpft das Leben von Antoine de Saint-Exupéry, insbesondere seine Leidenschaft für das Fliegen und sein Exil, mit der Entstehung des Werks.
3 Ein Versuch zur Gattungsbestimmung: Es wird der Versuch unternommen, das Werk gattungstheoretisch zwischen Volks- und Kunstmärchen zu verorten und dessen spezifische Merkmale zu definieren.
4 Bilderbücher in der Kinderliteratur: Das Kapitel erläutert die pädagogische Bedeutung von Bilderbüchern und das Zweiebenenmodell von Peter Wenzel zur Analyse von Bild und Text.
5 Le Petit Prince: Dieser umfangreiche Hauptteil analysiert Inhalt, Aufbau, Sprachgestaltung, Illustrationen sowie die Charakterisierung der Figuren und bietet Interpretationsansätze.
6 Unterrichtsideen: Hier werden konkrete didaktische Methoden und Lehrmaterialien vorgestellt, um das Werk in verschiedenen Schulstufen im Fremdsprachenunterricht einzusetzen.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die zeitlose Relevanz des Werks als Ikone der Jugendliteratur und als wertvolles Unterrichtsobjekt.
10 Anlagen: Das Kapitel listet die verwendeten Abbildungen und Materialien auf.
Le Petit Prince, Antoine de Saint-Exupéry, Kinderliteratur, Fremdsprachenunterricht, Kunstmärchen, Bilderbuch, Figurenanalyse, Lesekompetenz, Fächerübergreifender Unterricht, Erziehungswissenschaft, Literaturdidaktik, Kindheit, Interpretation, Narratologie, Sprachgestaltung.
Die Arbeit analysiert das Werk „Le Petit Prince“ von Antoine de Saint-Exupéry im Hinblick auf seinen Einsatz als pädagogisches Medium im Fremdsprachenunterricht.
Die Themen umfassen die literaturwissenschaftliche Gattungsbestimmung des Werks, die Rolle von Bildern in der Kinderliteratur, die Charakterisierung der Figuren sowie didaktische Unterrichtskonzepte.
Das Ziel ist zu klären, wie das Werk „Le Petit Prince“ als didaktisches Mittel genutzt werden kann, um Lernenden einen Zugang zur französischen Sprache und Literatur zu ermöglichen.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, die Anwendung des Zweiebenenmodells von Peter Wenzel sowie die Auseinandersetzung mit fachdidaktischen Ansätzen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Aufbau, Sprache und Illustration des Werkes, die detaillierte Charakterisierung der Haupt- und Nebenfiguren sowie Interpretationen zum Handlungsablauf.
Wichtige Begriffe sind Kinderliteratur, Le Petit Prince, Literaturdidaktik, Fremdsprachenunterricht, Gattungstheorie und Bild-Text-Analyse.
Es dient als theoretisches Gerüst, um zwischen dem „Was“ (Geschichte, Handlung, Figuren) und dem „Wie“ (Struktur, Erzählmedium) des Textes zu unterscheiden und so eine strukturierte Analyse zu ermöglichen.
Die Arbeit zeigt auf, dass viele Elemente – wie der Absturz des Fliegers oder die Sehnsucht nach Heimat – autobiografische Bezüge haben, die das Werk als existenzielle Botschaft und Vermächtnis Saint-Exupérys erscheinen lassen.
Der Fuchs fungiert als Mentor für den kleinen Prinzen, vermittelt ihm das Geheimnis der Freundschaft und des "Zähmens" und liefert damit den zentralen philosophischen Kern der Geschichte.
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