Diplomarbeit, 2004
141 Seiten, Note: sehr gut (1,0)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der häuslichen Gewalt und untersucht die Ursachen, Hintergründe und Interventionsmöglichkeiten. Ziel ist es, die Problematik der häuslichen Gewalt in ihren vielfältigen Facetten zu beleuchten und die Wirksamkeit von Anti-Gewalt-Projekten für Männer, die in ihrer Beziehung Gewalt ausüben, zu evaluieren.
Kapitel 1 beleuchtet den Begriff der Gewalt und setzt sich mit der Frage auseinander, ob Gewalt ein männliches Phänomen ist. Es werden verschiedene Theorien zur Entstehung von Gewalt und die Rolle von Faktoren wie männlicher Sozialisation, biologischen Ursachen und sozioökonomischen Einflüssen untersucht.
Kapitel 2 widmet sich der Rolle der Strafverfolgungsbehörden im Kontext der häuslichen Gewalt und analysiert aktuelle Gesetzeslage und Interventionsmöglichkeiten für Betroffene. Es werden verschiedene Handlungsmöglichkeiten für Frauen und Männer, die Gewalt in ihrer Beziehung erleben, vorgestellt.
Kapitel 3 untersucht die Entstehung und Entwicklung von Anti-Gewalt-Projekten für Männer in Deutschland. Es werden verschiedene Projekte und Interventionsprogramme, wie EuGeT, ProMann und JederMann e.V., vorgestellt und deren Zielsetzung und Vorgehensweise erläutert.
Häusliche Gewalt, Aggression, Gewalt gegen Frauen, Männergewalt, Anti-Gewalt-Projekte, Täterberatung, Tätertherapie, Präventionsarbeit, Sozialisation, Psychologische Theorien, Interventionsmöglichkeiten, Strafverfolgungsbehörden, Gesetzeslage, Gewaltschutzgesetz, Evaluation, Fragebögen, Erfahrungsberichte, Teilnehmerperspektiven, Lerneffekt.
Die Arbeit nennt psychologische Theorien (Psychoanalyse, Lerntheorien), die männliche Sozialisation (Peer-Group, Medien), Alkoholmissbrauch und sozioökonomische Faktoren als Ursachen.
Es beschreibt die Dynamik in gewaltbesetzten Partnerschaften, bei der sich Spannungen aufbauen, in Gewalt entladen und oft eine Phase der Reue folgt, bevor der Kreislauf erneut beginnt.
Zentral sind das Gewaltschutzgesetz, das Platzverweisverfahren der Polizei sowie Änderungen im BGB, die den zivilgerichtlichen Schutz verbessern.
Ziel ist es, Tätern durch Beratung und Training (z.B. bei JederMann e.V.) Wege aus der Gewalt aufzuzeigen und die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
EuGeT ist ein Projekt, das unter anderem eine Hotline für häusliche Gewalttäter anbietet, um frühzeitig Interventionen zu ermöglichen.
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