Diplomarbeit, 2018
77 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit und Vorgehensweise
2 Investitionsstandort: Volksrepublik China
2.1 Die VR China – wichtige Fakten
2.2 Ein geschichtlicher Rückblick
2.3 Allgemeine Rahmenbedingungen
2.3.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
2.3.1.1 Betrachtung einzelner Wirtschaftsstandorte
2.3.1.2 Infrastrukturelle Rahmenbedingungen
2.3.2 Sozio-kulturelle Aspekte
2.4 Deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen
2.5 Das China Engagement deutscher Unternehmen: Motive und Chance
2.6 Risiken
3 Markterschließungsstrategien
3.1 Theoretische Grundlagen
3.1.1 OLI-Paradigma
3.1.2 Ressourceneinsatz -. Ressource based View
3.1.3 Standort-Theorie
3.1.4 Produktlebenszyklus-Theorie
3.2 Internationalisierungsprozess
3.2.1 Timing-Strategien
3.2.2 Export
3.2.3 Kooperation: Joint Venture
3.2.4 Direktinvestition: Tochtergesellschaft
3.2.5 Resümee der Markteintrittsformen
4 Analyse wichtiger Branchen: Deutsche Unternehmen in China
4.1 Automobilindustrie
4.2 Die Chemieindustrie
4.3 Pharmaindustrie
4.4 Maschinenbauindustrie
5 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die wesentlichen Markterschließungsstrategien deutscher Unternehmen für den Fall der Volksrepublik China aufzuzeigen, verschiedene Branchen zu analysieren und zu klären, ob diese Strategien branchenspezifisch sind.
3.1.1 OLI-Paradigma
Einen maßgeblichen Beitrag zur Internationalisierungstheorie leistete Dunning mit seinem OLI- Paradigma. Das Modell ist in der Fachliteratur auch als „eklektischer Ansatz“ bekannt, da es auf verschiedene wirtschaftswissenschaftliche Theorien zurückgreift wie die Industrial-Organization-Theorie, die Internalisierungstheorie sowie die Neoklassische Außenhandels- und Standorttheorie (vgl. Kreikebaum/Gilbert/Reinhardt 2002, S. 91) und diese zusammenführt. Dunning definiert drei zentrale Variablen, die durch ihre Ausprägung und ihr Zusammenwirken einen Einfluss auf die Form der Auslandstätigkeit (Export, Kooperation, FDI) haben. Die Anwendung des OLI-Paradigmas soll insbesondere Aufschluss darüber geben, wann Direktinvestitionen zu tätigen sind (vgl. Dunning 1980, S. 9 ff.; Dunning/Lundan 2008, S. 101 ff.). Die Bedeutung der Buchstaben O, L und I wird nachfolgend geklärt.
• – Ownership Advantages (Eigentumsvorteile)
Zu den firmenspezifischen Eigentumsvorteilen, die ein Unternehmen auf einem ausländischen Marktnutzen kann, zählen z. B.Patente, technisches Know howsowie Management-Know-how.
• L – Locational Advantages (Standortvorteile)
Standortvorteile können sich in niedrigen Lohnkosten oder günstigerer Beschaffung von Rohstoffen im Zielland äußern, aber auch staatliche Anreize von Seiten des Gastlandes spielen hier eine wichtige Rolle.
• I – Internalization Advantages (Internalisierungsvorteile)
Ein Aspekt, der zu den Internalisierungsvorteilen gezählt werden kann, ist die Produktion von Gütern im eigenen Unternehmensverbund. Dadurch können Transaktions- und Verhandlungskosten minimiert oder Synergieeffekte im Rahmen des Aufbaus einer Tochtergesellschaft im Ausland genutzt werden. Zudem hat das Unternehmen ein hohes Maß an Kontrolle über seine Zuliefer- und Vertriebspartner und kann bei Veränderung externer Gegebenheiten schnell reagieren und sich strategisch neu ausrichten.
1 Einleitung: Diese Kapitel erläutert die Problemstellung der Arbeit sowie den Aufbau und die Vorgehensweise.
2 Investitionsstandort: Volksrepublik China: Dieses Kapitel analysiert China als Investitionsstandort, beleuchtet historische Hintergründe, Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Beziehungen sowie Motive, Chancen und Risiken.
3 Markterschließungsstrategien: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen wie das OLI-Paradigma, der Ressourceneinsatz und Internationalisierungsprozesse (Export, Kooperation, Direktinvestition) detailliert erörtert.
4 Analyse wichtiger Branchen: Deutsche Unternehmen in China: Dieses Kapitel untersucht die Markterschließungsstrategien in der Automobil-, Chemie-, Pharma- und Maschinenbauindustrie am Beispiel deutscher Unternehmen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur wirtschaftlichen Entwicklung Chinas und den Strategien deutscher Unternehmen zusammen.
Markterschließungsstrategien, Volksrepublik China, Internationalisierung, Direktinvestitionen, Joint Venture, Export, Automobilindustrie, Chemieindustrie, Pharmaindustrie, Maschinenbauindustrie, Globalisierung, Standortvorteile, OLI-Paradigma, Wirtschaftswachstum, Außenhandel
Die Arbeit analysiert die Markterschließungsstrategien deutscher Unternehmen bei ihrem Engagement in der Volksrepublik China.
Die Arbeit behandelt den Investitionsstandort China, theoretische Grundlagen der Internationalisierung sowie eine branchenspezifische Analyse ausgewählter deutscher Unternehmen.
Ziel ist es, die Markterschließungsstrategien für China aufzuzeigen, verschiedene Branchen zu beleuchten und zu klären, ob diese Strategien branchenspezifisch sind.
Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche und -analyse bestehender wissenschaftlicher Theorien (wie OLI-Paradigma, Standort-Theorie) sowie die Untersuchung von Branchenberichten und Unternehmensdaten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Rahmenbedingungen in China (Kapitel 2), die theoretische Fundierung des Internationalisierungsprozesses (Kapitel 3) und eine praktische Analyse wichtiger deutscher Wirtschaftssektoren (Kapitel 4).
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Markterschließungsstrategien, Volksrepublik China, Internationalisierung, FDI, Kooperationen und branchenspezifische Marktanalyse beschreiben.
Es dient als theoretische Grundlage, um zu analysieren, wann sich für Unternehmen Auslandstätigkeiten wie Export, Kooperation oder Direktinvestition (FDI) lohnen.
Aufgrund chinesischer Regulierungen wird das Joint Venture als besonders bedeutende Form der Markterschließung identifiziert, da es den Wissens- und Technologietransfer sowie den Zugang zum lokalen Markt unterstützt.
Produktpiraterie und der Schutz geistigen Eigentums sind in China zentrale Risikofaktoren, die bei der Wahl der Markterschließungsstrategie eine wichtige Rolle spielen.
Während früher primär der Export im Vordergrund stand, verlagern heute viele Maschinenbauer aufgrund des Wettbewerbsdrucks und der steigenden Anforderungen auch Produktion und Forschung direkt nach China.
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