Bachelorarbeit, 2018
26 Seiten
1. Einleitung
2. Begriffsdefinition von Kreativität
2.1. Aspekte der Forschung von Kreativität und die kreative Person
2.2. Methoden zur Messung von Kreativität und Kreativitätstests
3. Begriffsdefinition von Multikulturalismus
3.1. Verschiedene Aspekte des Multikulturalismus
3.2. Methoden zur Messung von multikulturellen Erfahrungen
4. Zusammenhang zwischen Multikulturalismus und Kreativität
4.1. Einfluss einer multikulturellen Umgebung auf die Kreativität
4.1.1. Die allgemeine Rolle der multikulturellen Erfahrungen in der kreativen Leistung
4.1.2. Das Leben im Ausland
4.1.3. Die kulturellen Differenzen
4.2. Die Bedingungen vom Nutzen der multikulturellen Erfahrungen
4.2.1. Auflösung der Konflikte
4.2.2. Die Persönlichkeitsmerkmale
4.2.3. Die Zeit
4.2.4. Konfrontation mit der Sterblichkeit
4.2.5. Die gesellschaftlichen Konditionen
4.3. Auswirkungen der multikulturellen Erfahrungen der Individuen auf die kollektive Kreativität
4.4. Multikulturalismus und Kreativität bei Kinder und Jugendlichen
5. Resümée und Diskussion
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Begriff Multikulturalismus in einem positiven Kontext zu betrachten und aufzuzeigen, wie multikulturelle Erfahrungen die menschliche Kreativität fördern können. Die Forschungsfrage untersucht dabei, welche Bedingungen erforderlich sind, damit Diversität und ein bikultureller Hintergrund zu einer Steigerung der kreativen Leistung bei Individuen und in Gruppen führen.
Die allgemeine Rolle der multikulturellen Erfahrungen in der kreativen Leistung
Die Beziehung zwischen der multikulturellen Erfahrung und der Kreativität wurde schon früher vorausgesetzt und angenommen, aber es gab lange Zeit keine Studie und keinen Beweis. Aber die Menschen haben sich schon früh mit der Idee beschäftigt und in der Praxis in den Schulen und in der Arbeit eingesetzt (Bassett-Jones, 2005; Leung et al., 2008).
Multikulturelle Erfahrung erhöht die kreative Leistung und die Verwendung von einigen kognitiven Prozessen, die Kreativität unterstützen. Zwei kognitiven Prozesse sind dabei sehr wichtig: die Rekrutierung der Ideen aus unbekannten Kulturen für die Expansion von kreativen Ideen und die spontane Wiederauffindung von unkonventioneller Kenntnis aus dem Gedächtnis. Es wurde bewiesen, dass die multikulturellen Erfahrungen die kognitive Flexibilität verbessern und das kreative Denken steigern (Antonio et al. 2004; Cheng, Sanchez-Burks, & Lee, 2008; Leung et al., 2008; Maddux & Galinsky, 2009; Maddux, Leung, Chiu, & Galinsky, 2009; Storme et al., 2016; Çelik, Storme & Forthmann, 2016). Die multikulturellen Erfahrungen fördern außerdem die kreative Leistung (Crisp & Turner, 2011; Leung et al., 2008; Chang, Hsu, Shih, & Chen, 2014).
Die Verbindung mit Menschen aus anderen Kulturen macht es möglich, um die Ecke zu denken und die Gewohnheiten aufzugeben, welche Kreativität behindern (Maddux, Leung, Chiu, & Galinsky, 2009; Dziedziewicz, Gajda, Karwowski, 2014). Aus der kognitiven Perspektive aktiviert die Begegnung (oder auch nur die Vorstellung davon) mit verschiedenen Kulturen die kreative Geisteshaltung und erweitert die Grenzen von typischen kognitiven Kategorien sowie den Bereich der Konzepte und Assoziationen, die zu kreativeren Lösungen führen (Dziedziewicz et al., 2014).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Migration und Multikulturalismus ein und skizziert die wissenschaftliche Zielsetzung der Arbeit bezüglich der positiven Effekte kultureller Diversität auf kreative Prozesse.
2. Begriffsdefinition von Kreativität: Das Kapitel definiert den Kreativitätsbegriff aus psychologischer Sicht, beleuchtet die Rolle divergenten Denkens und erläutert gängige Messmethoden sowie Kreativitätstests.
3. Begriffsdefinition von Multikulturalismus: Hier wird Multikulturalismus als komplexes Phänomen beschrieben und erörtert, wie multikulturelle Erfahrungen operationalisiert und gemessen werden können.
4. Zusammenhang zwischen Multikulturalismus und Kreativität: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die positiven Auswirkungen multikultureller Erfahrungen, beleuchtet notwendige Rahmenbedingungen und untersucht spezifische Effekte bei Kindern und Jugendlichen.
5. Resümée und Diskussion: Das abschließende Kapitel fasst die wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen, reflektiert die Bedeutung interkultureller Kompetenz und diskutiert die Grenzen sowie das Potenzial des aktuellen Forschungsstandes.
Multikulturalismus, Kreativität, Divergentes Denken, Multikulturelle Erfahrung, Kognitive Flexibilität, Bikulturalität, Interkulturelle Kompetenz, Persönlichkeitsmerkmale, Wertekonflikt, Kulturelle Diversität, Kreativitätsförderung, Bildungsforschung, Migrationshintergrund, Psychologie, Innovation.
Die Arbeit untersucht den positiven Zusammenhang zwischen Multikulturalismus bzw. multikulturellen Erfahrungen und der menschlichen Kreativität.
Die zentralen Felder umfassen die Definitionen von Kreativität und Multikulturalismus, kognitive Flexibilität, Einflussfaktoren wie Persönlichkeit und Zeit sowie die Anwendung auf Bildungskontexte.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen kulturelle Vielfalt kreative Leistungen fördert und wie dieser Prozess wissenschaftlich erklärt werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Diskussion psychologischer Studien, die kognitive Prozesse und Experimente zum Thema Kreativität beleuchten.
Der Hauptteil analysiert, wie multikulturelle Umgebungen kreative Leistung steigern, welche Rolle Faktoren wie Auslandserfahrungen spielen und wie diese Erkenntnisse bei Kindern und Jugendlichen zum Tragen kommen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Multikulturalismus, kreative Leistung, divergentes Denken, interkulturelle Kompetenz und kognitive Flexibilität.
Das Kerzenproblem dient als Beispiel für eine kreative Leistung, die durch das Überwinden von funktionaler Fixiertheit und durch eine breitere, multikulturell geprägte Perspektive besser gelöst werden kann.
Die erfolgreiche Integration konkurrierender Werte und kultureller Identitäten fordert und fördert kognitive Fähigkeiten, was wiederum das kreative Denken stärkt.
Schulen können durch interkulturelle Programme und die Förderung einer wertschätzenden Haltung dazu beitragen, dass kulturelle Diversität die kollektive Kreativität der Schülerinnen und Schüler steigert.
Die Arbeit legt nahe, dass insbesondere die Offenheit für Erfahrungen und das bewusste Auseinandersetzen mit anderen Kulturen, selbst durch Simulationen oder Priming, kreative Prozesse anstoßen kann.
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