Masterarbeit, 2018
97 Seiten, Note: 1,5
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen im Dritten Sektor. Ziel ist es, die Ursachen für diese Ungleichheit zu analysieren und Lösungsansätze aufzuzeigen. Die Arbeit stützt sich auf empirische Daten und verschiedene theoretische Ansätze.
Kapitel 2 beleuchtet die Arbeitsmarktpolitische Dimension des Dritten Sektors und analysiert die Beschäftigungsstruktur im Hinblick auf den Anteil von Frauen in Führungspositionen. Kapitel 3 präsentiert verschiedene theoretische Erklärungsansätze für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen, wie den Differenztheoretischen, Interaktionsorientierten, Betriebsbezogenen, Arbeitsmarktbezogenen und Umfeldbezogenen Ansatz. Kapitel 4 fokussiert auf die empirische Untersuchung, wobei die methodische Vorgehensweise der qualitativen Forschung erläutert und die Ergebnisse der Expert_inneninterviews ausgewertet werden. Dieses Kapitel analysiert die Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen im Kontext der Wohlfahrtsverbände, wobei Faktoren wie Organisationsstruktur, Netzwerkstrukturen, Geschlechtsstereotypen, traditionelle Rollenbilder, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie die fehlende Präsenz von weiblichen und männlichen Vorbildern beleuchtet werden. Die Ergebnisse werden anhand der Ergebnisse der Ursachenanalyse hinsichtlich der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen diskutiert.
Die Masterarbeit konzentriert sich auf die Themenbereiche Gender, Führung, Unterrepräsentanz, Frauen in Führungspositionen, Dritter Sektor, Wohlfahrtsverbände, empirische Forschung, qualitative Forschung, Expert_inneninterviews, Organisationskultur, Netzwerkstrukturen, Geschlechtsstereotypen, Rollenbilder, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Steuerungsmechanismen.
Ursachen sind unter anderem patriarchale Organisationsstrukturen, informelle männliche Netzwerke, Geschlechtsstereotypen und die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Es bezeichnet eine unsichtbare Barriere, die qualifizierte Frauen daran hindert, in die obersten Führungsebenen von Organisationen aufzusteigen.
Der weibliche Beschäftigungsanteil liegt im Dritten Sektor bei über 75 %, im Sozialwesen sogar bei 83 %, dennoch besetzen Frauen weit seltener Vorstandsposten.
Führung wird oft noch männlich konnotiert. Dieses klassische Rollenverständnis erschwert es Frauen, als kompetente Führungskräfte wahrgenommen zu werden.
Die Studie „Frauen in der Abseitsfalle?“ zeigt, dass in über 400 Nonprofit-Organisationen nur ca. 37,6 % der Frauen ein Vorstandsamt bekleiden.
Es werden differenztheoretische, interaktionsorientierte, betriebsbezogene, arbeitsmarktbezogene und umfeldbezogene Ansätze analysiert.
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