Masterarbeit, 2017
87 Seiten, Note: 1,7
Die Masterarbeit analysiert das Werk "tanbīhu al-ġāfilīn" von Abū Layt al-Samarqandī (gest. 373/983) und untersucht die Verbindung zwischen islamischem Recht und religiöser Ethik in der frühen islamischen Zeit. Dabei werden die ethischen Prinzipien, die in Samarqandīs Werk zum Ausdruck kommen, in ihren historischen Kontext eingeordnet und im Hinblick auf ihre Relevanz für die gegenwärtige Diskussion über Islam und Moderne beleuchtet.
Die Einleitung stellt die Relevanz des islamischen Rechts für die ethische Diskussion und die Bedeutung von Samarqandīs Werk "tanbīhu al-ġāfilīn" vor. Im zweiten Kapitel wird der islamische Ethikbegriff erläutert und das Verhältnis zwischen islamischem Recht und religiöser Ethik dargestellt. Die Kapitel drei und vier beleuchten den historischen Kontext des Werkes und stellen das Leben und Werk des Autors vor. Das fünfte Kapitel analysiert die Struktur und den Inhalt des Werkes "tanbīhu al-ġāfilīn" und beleuchtet verschiedene Kapitel aus dem Werk.
Islamisches Recht, religiöse Ethik, Abū Layt al-Samarqandī, tanbīhu al-ġāfilīn, Koran, Sunna, Hadith, Transoxanien, Samanidendynastie, Hanafiya, ethische Prinzipien, historische Kontext, Islam und Moderne.
Abū Layṯ Samarqandī (gest. 983 n. Chr.) war ein bedeutender Gelehrter der Hanafiya-Rechtsschule in Transoxanien, dessen Werke tiefen Einblick in die religiös-ethischen Grundsätze seiner Zeit bieten.
Das Werk, übersetzt als „Aufwecken der Sorglosen“, behandelt die religiöse Ethik und das islamische Recht. Es liefert moralische Handlungsanweisungen für den Alltag eines gläubigen Muslims.
Samarqandī ging es primär um die moralische Unterweisung und das semantische Feld der Ethik. Daher legte er mehr Wert auf die pädagogische Wirkung als auf die strikte formale Klassifizierung der Prophetenüberlieferungen.
Die Arbeit untersucht die begriffliche Unterscheidung zwischen der göttlichen Scharia und der menschlichen Rechtsfindung (Fiqh) sowie die moralische Begründbarkeit von Rechtsnormen.
Zu den Themen gehören Aufrichtigkeit (al-iḥlās), die Rechte der Eheleute, das Handeln nach Wissen, Gottvertrauen (tawakkul) und der Umgang mit der Sunna.
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