Bachelorarbeit, 2018
61 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen der Personaleinsatzplanung
2.1 Einordnung und Definition
2.2 Schichtarbeit
2.2.1 Einsatzgebiete
2.2.2 Vorteile
2.2.3 Nachteile
2.3 Stundenbezogene Personaleinsatzplanung
2.4 Ziele
2.5 Unternehmensexterne und -interne Einflüsse
2.6 Gesetzliche Rahmenbedingungen
3 Planungsprozess
3.1 Allgemein
3.1.1 Personalbedarfsermittlung
3.1.2 Festlegung der Arbeitszeitmodelle
3.1.3 Erstellung eines Personaleinsatzplans
3.1.4 Controlling und Feinplanung
3.2 Darstellung als Prozesskette
4 Prozessoptimierung einer Schichtarbeit
4.1 Ist-Analyse
4.1.1 Manuelle Bedarfsermittlung
4.1.2 Manuelle Personaleinsatzplanung
4.2 Automatisierung der Schichtarbeit
4.2.1 Automatisierte Bedarfsermittlung
4.2.2 Schnittstellen zu externe Systemen
4.2.3 Automatische Personaleinsatzplanung
4.2.4 Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse
5 Wirtschaftliche Betrachtung
5.1 Bedarfsdeckung
5.2 Nutzwertanalyse
6 Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Potenziale zur Prozessoptimierung in der Personaleinsatzplanung durch eine automatisierte Schichtarbeitsplanung zu evaluieren und aufzuzeigen, wie ein hybrider Planungsansatz die Effizienz in Unternehmen steigern kann.
4.2.1 Automatisierte Bedarfsermittlung
Um eine qualifizierte Grundlage für die Personaleinsatzplanung zu ermitteln, werden in der computergestützten Personalbedarfsermittlung die Vergangenheitswerte berücksichtigt. Mit Hilfe dieser Daten können die Bedarfe für die Zukunft prognostiziert werden.
In Handelsunternehmen können beispielsweise die Umsatzdaten einer vergangenen Periode herangezogen werden und auf die Planungsperiode prognostiziert werden. Mit Hilfe des Trendverfahrens oder der Kennzahlenmethode kann der Bedarf methodisch berechnet werden. In der Praxis sind unterschiedliche Betrachtungen und Berechnungen des Bedarfs vorhanden. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit, ein sogenanntes Stundenbudget, wie viele Stunden in der Planungsperiode vom Planer geplant werden darf, durch das Verhältnis von Umsatz zur Stundenleistung zu ermitteln. Neben dem nachfrageorientierten Bedarf wird auch ein Mindestbedarf einer Qualifikation definiert, der in der Personaleinsatzplanung zwingend eingeplant werden muss. So kann sichergestellt werden, dass selbst wenn beispielsweise kein Umsatz für einen Zeitraum ermittelt wird, bestimmte Bereiche besetzt werden. Während im Handel viele Bedarfe nachfrageorientiert ermittelt werden können, werden gerade in Produktionsunternehmen viele Mindestbedarfe oder fixe Bedarfe ermittelt. Einige Bedarfe sind dabei abhängig von den Produktionsaufträgen und einige Produktionsmaschinen oder Aufgaben müssen durchgehend besetzt werden. Gerade letzteres führt dazu, dass die Bedarfe und damit die Personaleinsatzplanung sehr starr sind.
Durch die Unterstützung einer automatisierten Personalbedarfsermittlung, unter Berücksichtigung der tatsächlichen Vergangenheitsdaten, kann eine deutlich genauere Bedarfsermittlung auf kleinere Zeitintervalle durchgeführt werden. Neben der einmaligen Ermittlung ist außerdem sichergestellt, dass die Daten kontinuierlich auf Grundlage dieser Ist-Daten für die nächste Planungsperiode automatisch neu berechnet und der Bedarf damit zyklisch optimiert werden kann. Die Voraussetzung der Personalbedarfsermittlung auf Grundlage der Vergangenheitswerte ist die Anbindung an die notwendigen externen Systeme, sodass der Bedarf zeitnah ermittelt werden kann.
1 Einleitung: Beleuchtet die steigende Bedeutung einer effizienten Personaleinsatzplanung angesichts von Digitalisierung und Wettbewerbsdruck.
2 Grundlagen der Personaleinsatzplanung: Definiert die theoretischen Basisbegriffe der Personalplanung, Schichtarbeit und die relevanten Einflussfaktoren.
3 Planungsprozess: Beschreibt den zyklischen Ablauf der Personaleinsatzplanung, von der Bedarfsermittlung bis zum Controlling.
4 Prozessoptimierung einer Schichtarbeit: Vergleicht manuelle Planungsmethoden mit den Vorteilen der Automatisierung und unterstreicht arbeitswissenschaftliche Empfehlungen.
5 Wirtschaftliche Betrachtung: Führt eine Nutzwertanalyse durch, um den Mehrwert der automatisierten Planung gegenüber manuellen Verfahren zu quantifizieren.
6 Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont das Potenzial hybrider Modelle für eine zukunftsfähige Personaleinsatzplanung.
Personaleinsatzplanung, PEP, Schichtarbeit, Prozessoptimierung, Automatisierung, Personalbedarfsermittlung, Arbeitszeitmodelle, Nutzwertanalyse, Arbeitszufriedenheit, Workforce Management, Digitalisierung, Schichtarbeitsplanung, Mitarbeiterbindung, Wirtschaftlichkeit, Zeitwirtschaft
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung der Personaleinsatzplanung durch den Einsatz von Automatisierungstechnologien, insbesondere bei der Schichtarbeitsplanung.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Schichtarbeit, die Analyse des Planungsprozesses sowie die wirtschaftliche Bewertung automatisierter IT-Systeme.
Ziel ist es, die Potenziale einer automatisierten Schichtarbeitsplanung aufzuzeigen und durch eine Nutzwertanalyse den Nutzen für Unternehmen gegenüber manuellen Prozessen zu beweisen.
Es wird eine Literaturanalyse durchgeführt, ergänzt durch eine prozessorientierte Untersuchung der Planungsschritte sowie eine Nutzwertanalyse zur Bewertung verschiedener Kriterien.
Der Hauptteil behandelt den zyklischen Planungsprozess, die Herausforderungen manueller Planung, die Möglichkeiten der Automatisierung sowie die Integration arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse.
Wichtige Schlagworte sind unter anderem Personaleinsatzplanung (PEP), Automatisierung, Schichtarbeit, Prozessoptimierung und Workforce Management.
Ein hybrides Modell kombiniert feste Schichtzeiten für einen Grundbedarf mit dem Einsatz flexibler Teilzeitkräfte, um auf Bedarfsschwankungen effizient reagieren zu können.
Die Anbindung ermöglicht eine automatisierte Datenübernahme (z.B. aus Kassensystemen oder Produktionsplanungssoftware), was die Planung genauer macht und den manuellen Aufwand drastisch reduziert.
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