Bachelorarbeit, 2018
55 Seiten, Note: 2,3
I. Zusammenfassung
1. Einleitung
1.1. Hinführung zum Thema
1.2. Biowissenschaftlicher Hintergrund
1.3. Zielsetzung und Fragestellung
2. Material und Methode
2.1. Kurzcharakteristik der geplanten Unterrichtsreihe
2.2. Bedingungsanalyse
2.3. Lernziele
2.4. Ausführliche Unterrichtsplanung – Der Unterrichtsentwurf
2.4.1. Erste Unterrichtsstunde
2.4.2. Zweite Unterrichtsstunde
2.4.3. Dritte Unterrichtsstunde
2.4.4. Vierte Unterrichtsstunde
2.4.5. Fünfte Unterrichtsstunde
2.4.6. Sechste Unterrichtsstunde
2.4.7. Siebte Unterrichtstunde
2.5. Evaluation
2.5.1. Verfahren zur Datenauswertung
2.5.2. Messinstrumente
3. Ergebnisse
3.1. Ergebnisse des Pretests
3.2. Ergebnisse des Posttests
3.3. Ergebnisse des Follow-up Tests
3.4. Reflexion der Unterrichtsdurchführung
4. Diskussion
4.1. Interpretation der Ergebnisse der Fragebögen
4.2. Theoriebezug
4.3. Weiterführende Überlegungen
Die Arbeit untersucht das Potenzial des Sachunterrichts zur Förderung fachsprachlicher Kompetenzen bei DaZ-Schülern (Deutsch als Zweitsprache) anhand einer konzipierten Unterrichtsreihe zum Thema Regenwurm. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen fachlichem Lernen und sprachlicher Entwicklung aufzuzeigen und Methoden zu evaluieren, die einen nachweisbaren Lernzuwachs erzielen.
1.2. Biowissenschaftlicher Hintergrund
Der Regenwurm ist eines der wichtigsten und unersetzlichsten Mitglieder im Ökosystem Boden. Er sorgt für eine bessere Durchlüftung der Erde und ist einer der Hauptproduzenten für Humus. Unser heimischer Regenwurm gehört zur Familie der Regenwürmer (Lumbricidae), welche zum Stamm der Ringelwümer (Annelidae) und zur Klasse der Gürterlwürmer (Citellata) zugezählt werden (vgl. Buch 1986:25). Alleine in Deutschland gehören zur Familie der Lumbricidae 39 verschiedene Arten (vgl. Graff 2003:1).
Betrachtet man den Regenwurm aus der fachwissenschaftlichen Perspektive, fällt sein besonderer Körperbau als erstes ins Auge. Der langgestreckte, drehrunde Leib des Regenwurms ist vom Vorder- bis zum Hinterende von zahlreichen Querfurchen umzogen. Sie vermitteln den Eindruck, dass der Regenwurmleib aus zahlreichen Ringen zusammengesetzt ist. Diese einzelnen Ringbereiche werden Segmente genannt. Die Anzahl der Segmente schwankt nach Art zwischen 80 und 500 Segmenten pro Wurm. Allerdings kann die Anzahl auch innerhalb einer Art schwanken (vgl. Graff 2003:2). Die einschichtige Haut (Epidermis) ist von der Cuticula umgeben, die den Wurmkörper vor Verletzungen schützt. Die äußere Ringmuskulatur liegt unter der Epidermis und ist eng mit ihr verbunden. Mithilfe der äußeren Ring- und der inneren Längsmuskulatur kann sich der Regenwurm fortbewegen. Da beim Regenwurm eine enge Verbindung zwischen der Haut und dem Muskelsystem besteht, spricht man auch von einem Hautmuskelschlauch. Neben dem äußeren Körperbau ist auch die innere Anatomie des Regenwurms beachtenswert.
Um die Lage der Organe innerhalb des Wurmkörpers besser anzugeben, werden die Segmente bei eins beginnend von vorn nach hinten durchnummeriert. Die von außen sichtbare Ringelung oder Segmentierung findet sich auch im inneren des Wurmleibes wieder. Im Innern ist somit ebenfalls eine Einteilung in Kammern wiederzufinden. Die einzelnen Kammern sind durch eine häutige Scheidewand voneinander getrennt. Am vorderen Körperdrittel befindet sich eine von ca. sechs bis zwölf durch Drüsenbildung angeschwollene Segmente. Diese Segmente nennt man das Klitellum (Clitellum). Sie sind auch von außen deutlich sichtbar von den anderen zu unterscheiden. Die Lage des Klitellum dient als Unterscheidungsmerkmal von Arten (vgl. Graff 2003:2). Um die Anatomie des Wurmleibes gut darstellen zu können, wird im Folgenden die Lage der verschiedenen Organe in jedem einzelnen Segment, beginnend beim ersten, erläutert.
I. Zusammenfassung: Diese Arbeit erforscht die Möglichkeiten der fachsprachlichen Förderung im Sachunterricht anhand einer Unterrichtsreihe zum Thema Regenwurm und evaluiert den Lernerfolg mittels Fragebögen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Sprachförderung im Sachunterricht für DaZ-Schüler und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie das Thema Regenwurm als Unterrichtsgegenstand.
2. Material und Methode: Dieses Kapitel detailliert die sieben Unterrichtsstunden, die Bedingungsanalyse der Seiteneinsteigerklasse, die Lernziele sowie das methodische Vorgehen der Evaluation.
3. Ergebnisse: Hier werden die Resultate der Pre-, Post- und Follow-up-Tests dargestellt und die Durchführung der Unterrichtsreihe reflektiert.
4. Diskussion: Dieser Teil interpretiert die Testergebnisse vor dem Hintergrund fachdidaktischer Modelle zum L2-Schreiben und leitet weiterführende wissenschaftliche Überlegungen ab.
Sachunterricht, Regenwurm, DaZ-Schüler, Sprachförderung, Zweitspracherwerb, Bildungssprache, Unterrichtsreihe, Evaluation, Fachsprachliche Kompetenz, Schreibprozess, Seiteneinsteiger, Schriftsprache, Lernziele, Unterrichtsentwurf, Fragebogenanalyse.
Die Arbeit untersucht, wie im Sachunterricht der Grundschule die fachsprachlichen Kompetenzen von Kindern, die Deutsch als Zweitsprache (DaZ) lernen, gezielt gefördert werden können.
Die zentralen Themen sind Sprachförderung, DaZ-Didaktik, der Einsatz der Methode des Schreibens im Fachunterricht sowie die Biologie des Regenwurms als motivierender Unterrichtsinhalt.
Das Ziel ist es zu klären, welchen Einfluss eine speziell konzipierte Unterrichtsreihe auf die fachsprachlichen Kompetenzen hat und welche Methoden dabei den höchsten Zuwachs an Kompetenzen erzielen.
Es wird eine empirische Studie durchgeführt, bei der ein standardisierter Fragebogen in drei Phasen (Pretest, Posttest, Follow-up Test) eingesetzt wird, um die individuelle Entwicklung der Schüler zu messen.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Planung und Durchführung von sieben Unterrichtsstunden zum Regenwurm sowie die anschließende Auswertung der Fragebogendaten im Vergleich mit fachdidaktischen Theorien.
Wichtige Begriffe sind Sachunterricht, DaZ-Förderung, Schreibprozess, Bildungssprache, Seiteneinsteiger und fachsprachliche Kompetenz.
Der Regenwurm wurde gewählt, da er als lebendiges Tier die natürliche kindliche Neugier anknüpft, das Interesse weckt und motivierend für den Unterricht wirkt.
Seiteneinsteiger bilden eine spezifische Gruppe von DaZ-Schülern, deren individueller Lernstand und sprachlicher Förderbedarf die Planung und Durchführung der Unterrichtsreihe maßgeblich beeinflusst haben.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Methode des Schreibens, insbesondere die Erstellung und Abschreiben von Zusammenfassungen aus Texten, den deutlichsten Lernzuwachs bei den fachsprachlichen Kompetenzen bewirkt hat.
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