Diplomarbeit, 2002
78 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG
1.1 MOTIVATION
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
2 ANALYSERAHMEN
2.1 TRANSAKTIONSKOSTENTHEORIE
2.2 WERTSCHÖPFUNGSKETTE
2.3 ERLÖSMODELLE
2.3.1 Entscheidungsraum Erlösform
2.3.2 Systematik der Erlösformen
2.3.3 Gestaltungsbeiträge
3 AKTEURE IN DER MUSIKBRANCHE
3.1 MUSIKER
3.2 VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN
3.2.1 Rechtliche Aspekte der Musikwirtschaft
3.2.2 GEMA
3.2.3 GVL
3.3 KÜNSTLERVERMITTLUNG UND KONZERTVERANSTALTER
3.4 MUSIKSCHULEN
3.5 MUSIKVERLAGE
3.6 TONTRÄGERINDUSTRIE
3.6.1 Tonstudios
3.6.2 Tonträgerhersteller
3.6.3 Tonträgerhandel
3.7 RUNDFUNK
3.8 MUSIKKONSUMENTEN
4 ARTEN DER LEISTUNGSERSTELLUNG EINES MUSIKERS
4.1 ASYNCHRONE CONTENTBEREITSTELLUNG
4.1.1 Traditionelle Wertschöpfungskette
4.1.2 Traditionelles Erlösmodell
4.2 SYNCHRONE CONTENTBEREITSTELLUNG
4.2.1 Traditionelle Wertschöpfungskette
4.2.2 Traditionelles Erlösmodell
4.3 PÄDAGOGISCHE CONTENTBEREITSTELLUNG
4.3.1 Traditionelle Wertschöpfungskette
4.3.2 Traditionelles Erlösmodell
5 VERÄNDERUNGEN DURCH DAS INTERNET
5.1 INTERNET-ÖKONOMIE
5.1.1 Grundlagen der Internet-Ökonomie
5.1.2 Konvergenz von Medien- und Kommunikationssektoren
5.1.3 Electronic Business
5.1.3.1 Aktivitäten des Electronic Business
5.1.3.2 Geschäftsmodelle und Erlösgenerierung im Electronic Business
5.1.4 Veränderte Rahmenbedingungen für Unternehmen
5.1.4.1 Wettbewerbsbedingungen im Wandel
5.1.4.2 Strategische Maßnahmen
5.2 AUSWIRKUNGEN AUF DIE MUSIKBRANCHE
5.2.1 Veränderungen beim Konsum von Musik
5.2.2 Erlösgenerierung im Spannungsfeld Urheberrecht und Musikpiraterie
6 VERÄNDERUNGEN FÜR MUSIKER DURCH DAS INTERNET
6.1 ASYNCHRONE CONTENTBEREITSTELLUNG
6.1.1 Veränderungen der Transaktionskosten
6.1.2 Veränderungen der Wertschöpfungskette
6.1.3 Veränderungen des Erlösmodells
6.1.3.1 Derzeitige Rahmenbedingungen und Entwicklungstendenzen
6.1.3.2 Langfristige Perspektiven
6.2 SYNCHRONE CONTENTBEREITSTELLUNG
6.2.1 Veränderungen der Transaktionskosten
6.2.2 Veränderungen der Wertschöpfungskette
6.2.3 Veränderungen des Erlösmodells
6.3 PÄDAGOGISCHE CONTENTBEREITSTELLUNG
6.3.1 Veränderungen der Transaktionskosten
6.3.2 Veränderungen der Wertschöpfungskette
6.3.3 Veränderungen des Erlösmodells
6.4 FAZIT: VERÄNDERUNGEN DER ERLÖSGENERIERUNG FÜR MUSIKER DURCH DAS INTERNET
7 ABSCHLIEßENDE BETRACHTUNG
Die Arbeit untersucht unter Anwendung betriebswirtschaftlicher Analyseinstrumente (Transaktionskostentheorie, Wertschöpfungskette, Erlösmodelle), wie das Internet die Erlösgenerierung für Musiker verändert. Dabei werden drei Leistungserstellungsformen differenziert betrachtet, um die Auswirkungen auf die ökonomische Situation von Musikern im Kontext der Digitalisierung und veränderter Marktstrukturen zu evaluieren.
6.1.1 Veränderungen der Transaktionskosten
Durch die Möglichkeit zur vollständigen Mediatisierung des Transaktionsprozesse durch das Internet bei direktem Vertrieb digitalisierbarer Güter ergeben sich vielfältige Veränderungen hinsichtlich der Transaktionskosten.
Die Transaktionskosten in der Wissensphase können durch das Internet, respektive durch die Aktivitäten des Electronic Business, hier hauptsächlich Electronic Information, erheblich gesenkt werden. Die Möglichkeit der multimedialen und medienbruchfreien Präsentation von Musikangeboten im Internet mit allen notwendigen Informationen in Text, Bild, Video und Audio schafft Potenziale zur Reduktion von Informationskosten für Musikinteressierte. Die Möglichkeiten zur Individualisierung und Interaktivität sowie die Unmittelbarkeit des Zugriffs senken Kosten der Information und Kommunikation. Voraussetzung dafür ist allerdings eine benutzerfreundliche Bedienung innerhalb der zur Verfügung gestellten elektronischen Informationen. Daneben entstehen Potenziale zur Senkung der Kosten der Vervielfältigung und des Transports gegenüber traditionellen Formen der Präsentation in Form von Printmedien oder Tonträgern.
Außerdem können Rezipienten mittels verschiedener Arten der Electronic Communication von Musikanbietern kostengünstig ihren individuellen Präferenzen entsprechend über neue Veröffentlichungen und weitere nutzenstiftende Angebote informiert werden. Dadurch können Beratungs- und Recherchekosten vermindert werden.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung motiviert die Arbeit vor dem Hintergrund der Digitalisierung und des veränderten Musikkonsums und erläutert den strukturellen Aufbau der Untersuchung.
2 ANALYSERAHMEN: Dieses Kapitel führt die theoretischen Instrumente ein: die Transaktionskostentheorie, das Konzept der Wertschöpfungskette und eine Systematik der Erlösmodelle.
3 AKTEURE IN DER MUSIKBRANCHE: Hier werden die relevanten Akteure – von Musikern und Verwertungsgesellschaften bis hin zur Tonträgerindustrie und den Konsumenten – charakterisiert.
4 ARTEN DER LEISTUNGSERSTELLUNG EINES MUSIKERS: Dieses Kapitel differenziert drei Formen der Leistungserstellung (asynchron, synchron, pädagogisch) und deren traditionelle Wertschöpfungs- und Erlösstrukturen.
5 VERÄNDERUNGEN DURCH DAS INTERNET: Die Grundlagen der Internet-Ökonomie werden dargelegt und deren Auswirkungen auf die Medienkonvergenz sowie die Musikbranche diskutiert.
6 VERÄNDERUNGEN FÜR MUSIKER DURCH DAS INTERNET: Der Schwerpunkt der Arbeit analysiert die Auswirkungen des Internets auf Transaktionskosten, Wertschöpfungsketten und Erlösmodelle für Musiker, unterteilt nach Leistungserstellungsformen.
7 ABSCHLIEßENDE BETRACHTUNG: Die Ergebnisse werden zusammenfassend bewertet und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung sowie offene Fragen gegeben.
Musikbranche, Internet, Erlösgenerierung, Transaktionskosten, Wertschöpfungskette, Musiker, Tonträgerindustrie, Digitalisierung, Electronic Business, Urheberrecht, Musikpiraterie, Electronic Commerce, Musikunterricht, Online-Vertrieb
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Internets auf die wirtschaftliche Erlösgenerierung von Musikern unter Berücksichtigung verschiedener Leistungserstellungsarten.
Im Zentrum stehen die Transaktionskostentheorie, die Wertschöpfungsketten der Musikwirtschaft sowie moderne Erlösmodelle im Kontext der Internet-Ökonomie.
Das Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit das Internet als Medium den Transaktionsprozess beeinflusst und welche neuen Möglichkeiten oder Risiken sich für die Erlösgenerierung von Musikern ergeben.
Die Arbeit nutzt betriebswirtschaftliche Analyseinstrumente wie die Transaktionskostentheorie und die Wertschöpfungskette, um den Status Quo und die Veränderungen in der Musikbranche systematisch zu durchleuchten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse der Akteure, die Darstellung der Leistungserstellungsformen sowie die detaillierte Untersuchung der Veränderungen durch das Internet.
Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Musikbranche, Digitalisierung, Erlösmodelle, Musiker, Transaktionskosten und Musikpiraterie.
Das Internet ermöglicht Disintermediation, erfordert aber zunehmend Reintermediation durch neue Akteure, die als Navigationshilfe in einer unüberschaubaren Angebotsflut dienen.
Dies beschreibt eine langfristige Vision eines mobilen, abonnementbasierten Vertriebssystems, das Rezipienten jederzeit und überall Zugriff auf jegliche verfügbare Musik bietet.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Musiker nicht primär geschädigt werden, sondern durch das Internet erhebliche Entwicklungspotenziale und eine höhere Unabhängigkeit von traditionellen Intermediären gewinnen.
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