Examensarbeit, 2005
62 Seiten, Note: 1
1 Vorwort
1.1 Einleitung
1.2 Problemstellung
1.2.1 Genuss durch Wissen
1.2.2 Wissen durch Genuss
1.3 Zieldefinition
2 Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss
2.1 Freizeitpädagogik
2.1.1 Definition Freizeit
2.1.2 Definition Pädagogik
2.1.3 Entwicklung und neuzeitliches Freizeitverständnis
2.1.4 Freizeittheoretische Ansätze
2.1.5 Freizeitbegriffe
2.1.5.1 Ökonomischer Freizeitbegriff
2.1.5.2 Politischer Freizeitbegriff
2.1.5.3 Sozialwissenschaftlicher Freizeitbegriff
2.2 Zielbestimmung von Freizeitpädagogik
2.2.1 Freizeitpädagogische Veranstaltungen
2.2.2 Kriterien freizeitpädagogischer Veranstaltungen
3 Die Bedeutung der Ernährung
3.1 Der Begriff Essen
3.2 Essen und Genuss
3.2.1 Wahrnehmung durch die fünf Sinne
3.2.1.1 Der Geruchssinn - olfaktorische Wahrnehmung
3.2.1.2 Der Geschmackssinn – gustatorische Wahrnehmung
3.2.1.3 Der Gesichtsinn – visuelle Wahrnehmung
3.2.1.4 Der Gehörsinn – auditive Wahrnehmung
3.2.1.5 Der Tastsinn – taktile Wahrnehmung
3.3 Food Trends
3.3.1 Sensual Food – die neue Lust am Geschmack
3.3.2 Convenience Cooking – die neue Art zu kochen
3.3.3 Fast Casual – gesund und schnell genießen
3.3.4 Hand Held Food – Häppchen für Eilige
3.3.5 Health Food – neue Strategien für bewusste Esser
3.3.6 Cheap Basics – Spar-Oasen der Wohlstandskonsumenten
3.3.7 Ethic Food – Essen mit gutem Gewissen
3.3.8 Slow Food – Produkte mit authentischem Charakter
3.3.9 DOC Food – Produkte mit Herkunftsgarantie
3.3.10 Nature Food – hedonistisch, frisch und politisch korrekt
3.3.11 Clean Food – Purismus nicht nur für Allergiker
3.3.12 Mood Food – Essen als Emotionsmanagement
3.3.13 Functional Food – Essen als Therapie
4 Fast Food und Slow Food
4.1 Fast Food
4.1.1 Entstehung und Entwicklung
4.1.2 Fast Food Gerichte und Risiken für die Gesundheit
4.2 Slow Food
4.2.1 Entstehung und Entwicklung
4.2.2 Slow Food Bewegung in Tirol
5 Konzeptioneller Teil
5.1 Projektplan
5.1.1 Hintergrund und Idee der Veranstaltung
5.1.2 Bedeutung des Events
5.2 Zielsetzung
5.3 SWOT-Analyse
5.3.1 Strengthes (Stärken)
5.3.2 Weaknesses (Schwächen)
5.3.3 Opportunities (Chancen)
5.3.4 Threats (Risiken)
5.4 Rechtliche Rahmenbedingungen
5.4.1 Steuern und Abgaben
5.4.2 AKM
5.5 Erfolgskontrolle
5.5.1 Prozesskontrolle
5.5.2 Prozesskontrolle Projekt „Super size me“
6 Operativer Teil
6.1 Teilnehmer – Management
6.1.1 Zielgruppendefinition
6.1.2 Werbe- und Medienkonzept
6.1.3 Teilnehmerbindung
6.1.3.1 Kundenzufriedenheit
6.1.3.2 Das Kano Modell
6.1.3.3 Kundenzufriedenheit im Rahmen des Projektes
6.2 Finanzmanagement
6.2.1 Budgetierung / Kostenplanung
6.2.2 Sponsorenkonzept
6.3 Programm-Management
6.4 Vor – Ort Management
6.4.1 Location – Anforderungsprofil
6.4.2 Personalmanagement
6.4.3 Briefing externer Dienstleistungen
7 Resümee
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Verbindung zwischen fundiertem Wissen und genussvollem Erleben in der Veranstaltungsplanung zu demonstrieren. Die Forschungsfrage untersucht, wie freizeitpädagogische Ansätze und Erkenntnisse über moderne Ernährungstrends genutzt werden können, um Veranstaltungen für Teilnehmer informativ, einprägsam und emotional wertvoll zu gestalten.
3.2.1 Wahrnehmung durch die fünf Sinne
"Oft wird mit Essen nur der Geschmack in Verbindung gebracht. Da Nahrung aber aus einer Vielfalt von Stoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften zusammengesetzt ist, werden alle sensorischen Systeme angesprochen. Die Wahrnehmung bei der Nahrungsaufnahme betrifft visuelle (sehende), olfaktorische (riechende), taktile (fühlende), auditorische (hörende), gustatorische (schmeckende) und andere Sinnesqualitäten. Diese ganzheitliche Empfindung wird "Flavor" genannt." (Gniech, 1995, S. 56)
Zusätzlich zu der Nutzung der fünf Sinne beim Essen, stellt die Ansprache der Sinne auch gerade bei einer Veranstaltung eine Möglichkeit dar, um diese bei den Besuchern besonders gut in das Gedächtnis einzuprägen. Bei der Organisation einer Veranstaltung sollte immer darauf geachtet werden, möglichst viele Sinne anzusprechen.
1 Vorwort: Dieses Kapitel führt in die Aufgaben eines Veranstaltungs- und Freizeitmanagers ein und erläutert die Beweggründe für die Durchführung dieser Projektarbeit.
2 Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss: Es werden die theoretischen Grundlagen der Freizeitpädagogik sowie verschiedene Freizeitbegriffe und deren Bedeutung für die Zielbestimmung von Veranstaltungen erörtert.
3 Die Bedeutung der Ernährung: Dieses Kapitel beleuchtet den Begriff Essen, die Rolle der Sinne bei der Wahrnehmung von Nahrung und beschreibt verschiedene zeitgenössische Food Trends.
4 Fast Food und Slow Food: Hier erfolgt eine Gegenüberstellung der Fast-Food-Kultur und der Slow-Food-Bewegung unter Berücksichtigung ihrer Entstehung, Ziele und Risiken.
5 Konzeptioneller Teil: Dieser Abschnitt beschreibt die theoretische Projektplanung, die Zielsetzung sowie die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen und Methoden der Erfolgskontrolle für die durchgeführte Veranstaltung.
6 Operativer Teil: Hier wird die praktische Umsetzung beleuchtet, inklusive Teilnehmer- und Finanzmanagement, Sponsoring sowie das konkrete Programm- und Vor-Ort-Management.
7 Resümee: Ein Rückblick auf die Entwicklung der Projektarbeit, die Verbindung von Theorie und Praxis sowie die gewonnenen Erkenntnisse zur Optimierung zukünftiger Veranstaltungen.
Freizeitpädagogik, Eventmanagement, Slow Food, Ernährung, Genuss, Veranstaltungsplanung, Kundenzufriedenheit, Food Trends, Projektmanagement, Erfolgskontrolle, Marketing, Sensorik, Prozesskontrolle, Zielgruppendefinition, Wissensvermittlung.
Die Arbeit befasst sich mit der Verbindung von Bildungsaspekten und genussvollen Erlebnissen im Rahmen der Veranstaltungsplanung, demonstriert am Beispiel eines Events für die Slow-Food-Bewegung.
Zentrale Themen sind die Freizeitpädagogik, die Analyse moderner Ernährungstrends (Food Trends) und die praktische Organisation von Kultur- und Marketingevents.
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Wissen genussvoll vermittelt werden kann und welche Mittel Veranstaltern zur Verfügung stehen, um Events für Besucher nachhaltig in Erinnerung zu rufen.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zu den Themen Freizeit und Ernährung mit einer praktischen Fallstudie, deren Erfolg mittels Prozesskontrolle und Besucherbefragungen evaluiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Freizeitpädagogik, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Ernährung und der Slow-Food-Bewegung sowie eine umfassende Dokumentation der Konzeption und operativen Durchführung des Projekts „Super size me“.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Freizeitpädagogik, Eventmanagement, Slow Food, Kundenzufriedenheit und Prozesskontrolle.
Die Zielgruppe bestand primär aus Mitgliedern der lokalen Slow-Food-Bewegung, regelmäßigen Besuchern des Kooperationskinos sowie allgemein an Ernährungsthemen Interessierten.
Das Kano-Modell wird genutzt, um die Erwartungshaltungen der Besucher bei der Veranstaltung zu analysieren und zwischen Grund-, Leistungs- und Begeisterungsanforderungen zu differenzieren.
Sie ist essenziell, um durch eine Ereignis- und Markendimension zu prüfen, ob die gesetzten Ziele – wie die Bekanntheitssteigerung und Wissensvermittlung – erreicht wurden und welche Rückschlüsse für zukünftige Events gezogen werden können.
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