Bachelorarbeit, 2017
59 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Theoretische Grundlagen
3.1.1 Persönlichkeit
3.1.2 Persönlichkeitsmerkmale
3.1.2.1 Emotionsbezogene Persönlichkeitsmerkmale
3.1.2.2 Kontrollorientierte Persönlichkeitsmerkmale
3.1.3 Gesundheit
3.1.4 Stress
3.1.5 Persönlichkeitsmerkmale und Gesundheit
3.1.6 Stress und Gesundheit
3.1.7 Gesundheitsverhalten
3.2 Theoretische Modelle
3.2.1 Die ‚Big Five’ der Persönlichkeit
3.2.2 Das Anforderungs-Ressourcen Modell nach Becker
3.2.3 Resilienzforschung – Die resiliente Persönlichkeit
3.2.4 Coping – Stressbewältigungsstrategien nach Lazarus und Folkman
3.2.5 Das Typenmodell nach Meyer Friedmann und Ray Rosenman
3.2.6 Sensation Seeking – Konstrukt des optimalen Erregungsniveaus
4 METHODIK
4.1 Literaturrecherche
4.2 Quellenbewertung
4.3 Einbezogene Quellen
5 ERGEBNISSE
5.1 Persönlichkeitsmerkmale und deren Einfluss auf die Gesundheit
5.1.1 Gesundheitsfördernde Parameter
5.1.2 Gesundheitsgefährdende Parameter
5.2 Stress und dessen Einfluss auf die Gesundheit
5.3 Stressbegünstigende Persönlichkeitsmerkmale
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Das primäre Ziel dieser Bachelor-Thesis ist es, den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen, dem Umweltfaktor Stress und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit wissenschaftlich fundiert zu untersuchen. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Person-Umwelt-Konstellationen die Gesundheit positiv oder negativ beeinflussen können und ob es bestimmte stressbegünstigende Persönlichkeitsprofile gibt.
3.1.2 Persönlichkeitsmerkmale
„Persönlichkeitseigenschaften sind Konstrukte, die nicht beobachtbar sind, sondern aus dem Verhalten eines Menschen erschlossen werden“ (Faller & Lang, 2016, S.156). Die Kriterien der zeitlichen Stabilität und der transsituativen Konsistenz müssen erfüllt sein, um ein bestimmtes Merkmal zur Persönlichkeitseigenschaft eines Menschen zu zählen.
Innerhalb der zeitlichen Stabilität unterscheidet man zwischen ‚Trait-Merkmalen’, welche mittelfristig und zeitlich stabil sind und ‚State-Merkmalen’. ‚State-Merkmale’ definieren sich als instabile und kurzfristig wechselnde Merkmale, wie zum Beispiel eine Stimmung (Faller & Lang, 2016, S.156). Mit dem Fachausdruck ‚traits’ werden in der Psychologie „sämtliche zeitlich überdauernde Persönlichkeitsmerkmale“ (Hammelstein, 2006, S. 61) bezeichnet und grenzen sich klar von einem Zustand ‚states’ ab (Hammelstein, 2006, S. 61). Persönlichkeitsmerkmale stellen die Bereitschaft eines Verhaltens innerhalb einer bestimmten Situation dar und sind keine festen Charakterzüge. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person sich in einer ähnlichen Situation analog verhält, ist auf Grund von ‚traits’ entsprechend hoch.
Persönlichkeitstypen hingegen sind „klar umgrenzte Muster von Persönlichkeitscharakteristika, die dazu verwendet werden, ... Menschen zu kategorisieren“ (Zimbardo & Gerrig, 2002, S. 602).
Innerhalb der Alltagspsychologie werden fünf Merkmale aufgeschlüsselt. Extraversion, Neurotizismus, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit für Erfahrungen bilden die ‚Big Five’ und sind voneinander statistisch unabhängig (Hammelstein, 2006, S.62). Ein weiterer Ansatz ist die Unterteilung der Merkmale in funktionelle Bereiche von Jens Asendorpf.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik der Gesundheitswichtigkeit in der Gesellschaft und Darstellung der Forschungsrelevanz des Zusammenhangs von Persönlichkeit, Stress und Gesundheit.
2 ZIELSETZUNG: Formulierung der zentralen Forschungsfragen zur Beeinflussung der Gesundheit durch Persönlichkeitsmerkmale und Stressfaktoren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte theoretische Abhandlung über Persönlichkeitsdefinitionen, stressrelevante Modelle und die Mechanismen der Gesundheitsbeeinflussung.
4 METHODIK: Beschreibung der strukturierten Literaturrecherche und der Bewertungskriterien für die Einbeziehung wissenschaftlicher Primärquellen.
5 ERGEBNISSE: Zusammenfassende Auswertung der untersuchten Studien hinsichtlich gesundheitsfördernder und -gefährdender Parameter sowie der Wirkweise von Stress.
6 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Forschungsergebnissen, Validierung der Hypothesen und Reflexion der gewählten Untersuchungsmethoden.
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fazit der Arbeit und Aufzeigen von Möglichkeiten für präventive Maßnahmen und zukünftige Forschungsansätze im Kindes- und Erwachsenenalter.
Persönlichkeit, Persönlichkeitsmerkmale, Gesundheit, Stress, Stressbewältigung, Big Five, Neurotizismus, Gesundheitsverhalten, Resilienz, Optimismus, Risikoverhalten, Coping, Anforderungs-Ressourcen-Modell, Prävention, biopsychosoziales Modell.
Die Arbeit untersucht den komplexen Zusammenhang zwischen individuellen Persönlichkeitsmerkmalen, dem Auftreten von Stress und deren Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit des Menschen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie, verschiedene Stressmodelle, Coping-Strategien zur Stressbewältigung und die Rolle des Gesundheitsverhaltens.
Das Ziel ist es zu analysieren, wie spezifische Persönlichkeitseigenschaften und Umweltfaktoren Stress auslösen oder abpuffern können und welche Auswirkungen dies auf den Gesundheitszustand hat.
Es handelt sich um ein narratives Review, bei dem eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt und bestehende wissenschaftliche Primärstudien analysiert und zusammengefasst wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, wissenschaftliche Modelle (wie die Big Five) sowie eine Ergebnisdarstellung, in der empirische Erkenntnisse zu gesundheitsfördernden und -gefährdenden Faktoren diskutiert werden.
Zentrale Begriffe sind Persönlichkeitsmerkmale, Neurotizismus, Stress, Gesundheitsverhalten, Coping-Strategien und Resilienz.
Neurotizismus wird in der Arbeit als stressbegünstigendes Merkmal identifiziert, das signifikant mit negativen subjektiven Gesundheitsergebnissen und einer höheren Anfälligkeit für chronische Erkrankungen korreliert.
Optimismus wirkt zwar positiv auf das Wohlbefinden und die Stimmung, kann aber auch zu einer zu positiven Risikoeinschätzung führen, was wiederum ein erhöhtes Unfallrisiko nach sich ziehen kann.
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