Masterarbeit, 2018
96 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung dieser Arbeit
1.3 Abgrenzung
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Menschliche Sprache
2.2 Spracherkennung
2.2.1 Spracherkennung mit Mustervergleich
2.2.2 Statistische Spracherkennung
2.2.3 Künstliche neuronale Netze
2.3 Mensch-Computer-Interaktion
2.4 Virtuelle Assistenten
2.5 Usability und Responsive Webdesign
2.6 HTML5 und CSS3
2.7 JavaScript und die Web Speech API
3 Visualisierung von Daten
4 Business-Intelligence-Plattform Qlik Sense
4.1 Allgemeine Informationen
4.2 In-Memory-Technologie und das assoziative Modell
4.3 Datenbeschaffung und Datenmodellierung
4.4 Übersicht Qlik Engine API und Capability APIs
5 Konzeption der Sprachsteuerungssoftware
5.1 Allgemeine Informationen
5.2 Funktionale und nichtfunktionale Anforderungen
5.3 Anbindung der Spracherkennungskomponenten
5.4 Prüfung der Genauigkeit des Web Speech API
5.5 Anbindung der Qlik-Sense-Applikation
5.6 Ermittlung und Darstellung der Chart-Objekte
5.7 Gestaltung der Webanwendung
5.8 Architektur der Webanwendung
6 Realisierung der Sprachsteuerungssoftware
6.1 Anbindung der APIs
6.2 Ermittlung und Darstellung der Chart-Objekte
6.3 Layout der Webanwendung
6.4 Bewertung der Webanwendung
7 Kritische Würdigung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Masterthesis ist die Konzeptionierung und die prototypische Realisierung einer Sprachsteuerungssoftware für die Business-Intelligence-Plattform Qlik Sense. Die Arbeit untersucht dabei, wie durch natürliche Spracheingaben die Interaktion mit BI-Daten effizienter gestaltet werden kann, um eine dynamische und intuitive Visualisierung zu ermöglichen.
1.1 Motivation
„Sprache ist der Schlüssel zur Welt.“ (Wilhelm von Humboldt)
Dieses Zitat von Wilhelm von Humboldt, Schriftsteller und Gründer der Universität in Berlin, zeigt die Wichtigkeit von Sprache auf. Menschen kommunizieren und tauschen sich hauptsächlich mit ihrer Hilfe untereinander aus. Dennoch findet Sprache erst nach der Tastatur und der Maus sowie den Touchscreens und Gesten Einzug in die Kommunikation mit Computern.
Wird die Entwicklung der Ein- und Ausgabemedien zur Kommunikation mit Maschinen bzw. Computern betrachtet, so lässt sich erkennen, dass die Durchdringung einer neuen Technologie mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte benötigt. Während die ersten Rechenmaschinen im 18. Jahrhundert mittels Lochkarten gesteuert wurden, konnte 1948 erstmals eine elektrische Tastatur zur schnelleren und besseren Datenerfassung beitragen. Doch erst mit einer Erfindung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) der Technischen Hochschule und Universität in Cambridge, USA, aus dem Jahr 1964 konnte sich die Tastatur durchsetzen. Das MIT kombinierte das Eingabegerät Tastatur mit einem Ausgabegerät, dem Röhrenbildschirm. Dadurch ließen sich die Eingaben direkt prüfen und verarbeiten.
Im Dezember 1968 wurde die Maus als Eingabegerät von ihrem Erfinder Douglas Engelbart vorgestellt. Doch erst mit der Weiterentwicklung der graphischen Anwendungen, der günstigeren industriellen Herstellung und einem darauf ausgelegten Betriebssystem konnte sich die Maus als Kommunikationsmittel etablieren. Ermöglicht wurde dies durch die Entwicklung des Macintoshs von Apple und dessen erfolgreiche Einführung im Jahr 1984.
1 Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung der Mensch-Computer-Interaktion, führt in das Thema der Sprachsteuerung in BI-Anwendungen ein und erläutert Zielsetzung sowie Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Erörtert theoretische Ansätze der Spracherkennung, Mensch-Computer-Interaktion und Webtechnologien wie HTML5, CSS3 und die Web Speech API.
3 Visualisierung von Daten: Untersucht verschiedene Methoden und Kataloge zur effizienten Visualisierung von Daten und zur Auswahl passender Diagrammtypen.
4 Business-Intelligence-Plattform Qlik Sense: Stellt die Architektur, die In-Memory-Technologie, das assoziative Modell sowie die spezifischen APIs der Qlik Sense-Plattform vor.
5 Konzeption der Sprachsteuerungssoftware: Definiert die Anforderungen, die Softwarearchitektur und das Konzept für die Anbindung der Spracherkennungs- und Qlik-Schnittstellen für den Prototyp.
6 Realisierung der Sprachsteuerungssoftware: Beschreibt die konkrete technische Umsetzung der Sprachsteuerung, die Anbindung der APIs, das Layout sowie die Bewertung der Anforderungen.
7 Kritische Würdigung und Ausblick: Reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung der Sprachsteuerung in der Business Intelligence.
Spracherkennung, Sprachsteuerung, Business Intelligence, Qlik Sense, Web Speech API, Mensch-Computer-Interaktion, Datenvisualisierung, Assoziatives Modell, Prototyp, Webanwendung, Responsive Webdesign, Benutzeroberfläche, Künstliche Intelligenz, Softwareentwicklung, Sprachassistent
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Entwicklung einer Softwarelösung, die es ermöglicht, Business-Intelligence-Anwendungen, speziell Qlik Sense, mittels natürlicher Sprache zu steuern und Daten dynamisch zu visualisieren.
Die zentralen Themen umfassen die Spracherkennung (Web Speech API), die Mensch-Computer-Interaktion, moderne Webtechnologien sowie die effiziente Datenvisualisierung im Kontext von BI-Plattformen.
Das Ziel ist die Realisierung eines Prototyps, der durch natürliche Sprachbefehle die Interaktion mit Daten ermöglicht, um die Bedienung von BI-Tools intuitiver und effizienter zu gestalten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und einer praktischen Implementierungsmethode, bei der ein Prototyp entwickelt und anschließend auf Basis definierter funktionaler und nichtfunktionaler Anforderungen evaluiert wurde.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Analyse von Visualisierungskatalogen, die Funktionsweise der Qlik-Sense-Plattform und detailliert die Konzeption sowie die technische Umsetzung der Sprachsteuerungssoftware.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Spracherkennung, Qlik Sense, Sprachsteuerung, Datenvisualisierung und Business Intelligence charakterisiert.
Die Web Speech API wurde gewählt, um eine Lösung zu konzipieren, die keine externe Internetanbindung oder Benutzeranmeldung bei Drittanbietern erfordert, was besonders für deutsche Unternehmen von Relevanz ist.
Das assoziative Modell dient als Grundlage, um Datenbeziehungen über mehrere Quellen hinweg zu analysieren, was für die dynamische Generierung von Visualisierungen auf Basis von Sprachabfragen essenziell ist.
Es wurde ein Testszenario mit zehn Personen durchgeführt, die jeweils zehn Wörter und Sätze vorgesprochen haben, um die Erkennungsraten sowohl für einzelne Begriffe als auch für vollständige Sätze statistisch zu erfassen.
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