Bachelorarbeit, 2018
125 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1 Problem- und Aufgabenstellung
1.2 Ziel der Arbeit und Forschungsfrage
1.3 Arbeitshypothese und methodischer Ansatz
2. Grundlagen
2.1 Verkehrsprobleme
2.2 Erfolgsfaktoren (E)Carsharing
2.2.1 Definition Sharing Economy
2.2.2 Definition Carsharing
2.2.3 Elektro Carsharing
3. Ist-Situation in Berlin
3.1 Verkehrssituation in Berlin
3.2 Marktanalyse des Car- und (E)Carsharing Angebots in Berlin
3.3 Vergleich zwischen Theorie und Ist-Analyse
4. Empirische Erhebung
4.1 Definition und Durchführung des Experteninterviews
4.2 Definition PESTEL-Analyse und Fragenkatalog
4.3 Durchführung der Analyse
4.4 Auswertung der Umfrage
5. Fazit
5.1 Handlungsempfehlung
5.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von E-Carsharing (E-CS) zur langfristigen Reduzierung von verkehrsbedingten Problemen wie Stau, Lärm und Abgasen in der Großstadt Berlin, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Bürger abzuleiten.
2.2.1 Definition Sharing Economy
Uber, das amerikanische Ride-Sharing Unternehmen mit Sitz in San Francisco mit über acht Millionen Benutzern weltweit, ist in vielen Hauptstädten allgegenwertig. Zusammen mit Air-BnB, einer Online Plattform für Ferienwohnungen, ist Uber das prominenteste Beispiel der Sharing Economy (vgl. Rowe 2016, S. 2f).
Die Sharing Economy erlaubt einzelnen Personen oder Personengruppen ungenutzte Werte oder Gegenstände zu verwenden, um diese in monetäre Mittel umzuwandeln. Vereinfacht gesagt lässt sich Geld durch Teilen oder Ausleihen von ungenutzten Ressourcen oder Dienstleistungen erwirtschaften. Ein Beispiel hierfür ist die Zurverfügungstellung eines Fahrzeuges durch den Besitzer für andere Personengruppen, während der eigenen Nicht-Nutzung. Ebenfalls denkbar ist die Vermietung bei Abwesenheit oder Urlaub einer Wohnung an dritte Personen (vgl. Price/Belk 2016, S. 194f). Diese Grundidee lässt sich auf nahezu jedes bewegliche Objekt und jede Dienstleistung übertragen und stellt somit wirtschaftlich und sozial gesehen einen großen Mehrwert dar.
Der Versuch den Wortlaut „Sharing-Economy“ genau zu definieren, verursacht bei der Deutschen Bundesregierung Probleme. Zusätzlich können Fragen über die Auswirkungen selbiger nicht klar definiert werden. Das liegt zum einen daran, dass die Sharing Economy ein relativ junges Phänomen darstellt. Zum anderen besteht die Tatsache, dass es an abgeschlossenen Studien mangelt, die aufgestellte Hypothesen belegen können (vgl. Deutscher Bundestag et al. 2016, S. 4f).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, definiert das Forschungsziel sowie die Hypothese und erläutert den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Verkehrsprobleme, Sharing Economy und Carsharing theoretisch fundiert und in den Kontext der Elektromobilität gesetzt.
3. Ist-Situation in Berlin: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Berliner Verkehrsverhältnisse sowie das existierende Angebot an Carsharing-Diensten und vergleicht diese mit den theoretischen Ansätzen.
4. Empirische Erhebung: Es wird die methodische Herangehensweise der Experteninterviews mittels PESTEL-Analyse beschrieben, durchgeführt und die gewonnenen Daten ausgewertet.
5. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Hypothese und bietet Handlungsempfehlungen sowie einen Ausblick auf künftige Forschungsfelder.
E-Carsharing, Elektromobilität, Berlin, Sharing Economy, Straßenverkehrsprobleme, Verkehrswende, PESTEL-Analyse, Experteninterview, Mobilitätskonzepte, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Ladeinfrastruktur, Verkehrsplanung, Klimaschutz, urbane Mobilität.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie E-Carsharing dazu beitragen kann, die spezifischen Straßenverkehrsprobleme in Berlin zu reduzieren und welche Faktoren hierfür entscheidend sind.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Elektromobilität, Sharing Economy, urbane Verkehrsplanung und die spezifische Marktsituation in Berlin.
Ziel ist es, Anforderungen an Mobilitätsunternehmen zu definieren und infrastrukturelle Voraussetzungen in Berlin zu identifizieren, um eine langfristige Entlastung des Straßenverkehrs durch E-Carsharing zu ermöglichen.
Es wurde ein zweistufiger Ansatz gewählt: Zunächst eine theoretische Literaturrecherche, gefolgt von einer qualitativen empirischen Erhebung mittels Experteninterviews und einer PESTEL-Analyse.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Ist-Situation in Berlin, eine empirische Erhebung bei Branchenexperten sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen E-Carsharing, Berlin, urbane Mobilität, Nachhaltigkeit und Infrastruktur.
Berlin dient aufgrund seines hohen Bevölkerungswachstums seit 2011 und seiner Rolle als bedeutender Start-Up-Hub in Europa als ideales Beispiel für eine moderne Großstadt mit wachsendem Mobilitätsbedarf.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Politik eine zentrale Rolle spielt, insbesondere durch die Bereitstellung von Ladeinfrastruktur, Subventionen und die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen wie Sonderrechte für Carsharing-Fahrzeuge.
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