Fachbuch, 2018
92 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Struktur der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Klärung zentraler Begriffe
2.2 Ziele des Recruiting
2.3 Instrumente der Personalbeschaffung
2.4 Kurze Übersicht der Generationen
3 Trendforschung
3.1 Was ist Trendforschung und wie wird ein Trend definiert
3.2 Trendarten
3.3 Methoden der Trendforschung
3.4 Übersicht bereits identifizierter Trends und ihr Einfluss auf HR-Trends im Mobile Recruiting
4 Besonderheiten des Recruiting im Internet
4.1 Das Social Web
4.2 Was wird unter E-Recruiting verstanden
4.3 Was ist unter Social Media Recruiting zu verstehen
4.4 Social Media Kanäle
5 Mobile Recruiting
5.1 Definition des Mobile Recruiting
5.2 Technische Voraussetzungen zur Nutzung mobiler Anwendungen
5.3 Vorstellung mobiler Anwendungen und Technologien zur Personalgewinnung über mobile Endgeräte mit Best Practice Beispielen
5.4 Methodik der Untersuchung
5.5 Vorstellung bisheriger Studien zum Thema Mobile Recruiting und die wichtigsten Ergebnisse
5.6 Auswertung der Umfrage unter Studenten/Absolventen
5.7 Auswertung der Umfragen/Interviews mit Personalverantwortlichen
5.8 Ergebnis der Untersuchung
6 Handlungsempfehlungen für kleine und Mittelstandsunternehmen
7 Fazit
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Potenziale des Mobile Recruiting zur Ansprache der Generation Y und analysiert, inwieweit Unternehmen mobile Technologien bereits in ihren Personalbeschaffungsprozess integriert haben. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, ob Unternehmen die Bedeutung des Smartphones als zentrales Medium erkannt haben und inwiefern sowohl Arbeitgeber als auch Bewerber zu einer digitalen, mobilbasierten Bewerbung bereit sind.
Innovative Entwicklungen in der Welt der Recruiting Apps
In der HR-Start-up Branche haben sich in den letzten Jahren einige innovative Ansätze zum mobilen Recruiting via App entwickelt. Die App truffls (engl. Trüffel) möchte den Recruitingprozess mittels des Swipe-Prinzips (engl. Wisch) verändern. Ein Fingerwisch nach rechts bekundet das Interesse am Unternehmen und der ausgeschriebenen Stelle; ein Wisch nach links zeigt Desinteresse. Erfolgt ein Match bedeutet das, dass auch das Unternehmen anhand der Profildaten Interesse äußert und es kommt sofort ein Kontakt zustande. Auf Nachfrage nach aktuellen Nutzerdaten war keine Antwort zu verzeichnen. Bei der Anwendung der App konnte man die Einfachheit und den Zeitsparfaktor deutlich merken. Das Profil ist sehr schnell angelegt und jederzeit veränderbar. Jedoch sind die Stellenausschreibungen nicht informativ genug und Ansprechpartner werden auch nicht genannt. Zudem verfällt man schnell in eine oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Unternehmen.
Die Entwickler der App Talentcube verfolgen ebenfalls das Ziel, den Bewerbungsprozess zu optimieren. Das Unternehmen muss seine Anzeige mit einem Code versehen, den der Bewerber in der App eingeben oder einscannen muss. Der Bewerber hat bereits vorher mittels App seinen Lebenslauf angelegt. Nach Eingabe des Codes werden dem Bewerber 3 Fragen gestellt, die er innerhalb von je 30 Sekunden beantworten kann. Diese Fragen wurden vorher von dem Unternehmen festgelegt. Das Video wird dem Recruiter übermittelt und soll einen authentischen Eindruck des Bewerbers wiedergeben.
Die App Mobilejob veröffentlicht gewerbliche Stellenangebote der Unternehmen mit einem 1-Click-Button, mit dem der Nutzer den Bewerbungsprozess startet. Im Vorfeld wurden zehn Interview-Fragen mit dem Unternehmen abgestimmt, die nach dem Klick den Nutzer per mobiler Nachricht erreichen und er direkt antworten kann. Mit Hilfe der Antworten entsteht ein erster Eindruck des Kandidaten und macht ihn vergleichbar mit anderen, da sie alle die gleichen Fragen gestellt bekommen. Das Unternehmen hat jederzeit Zugriff auf das Recruiting-Center, in dem die Stellenangebote, als auch die Interessenten übersichtlich dargestellt werden.
1 Einleitung: Einführung in die Problemstellung des demografischen Wandels und die Relevanz mobiler Technologien für die Personalgewinnung.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Kernfunktionen des Personalmanagements und Abgrenzung von Recruiting und Personalmarketing.
3 Trendforschung: Definition von Trends und Darstellung aktueller Entwicklungen wie dem demografischen Wandel und der Digitalisierung.
4 Besonderheiten des Recruiting im Internet: Analyse der Rolle des Social Web und E-Recruiting zur aktiven Bewerberansprache.
5 Mobile Recruiting: Detaillierte Untersuchung mobiler Technologien, Anwendungen sowie Auswertung eigener empirischer Studien.
6 Handlungsempfehlungen für kleine und Mittelstandsunternehmen: Praxisnahe Tipps für den Mittelstand zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität via Social Media und Mobile Recruiting.
7 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung mobiler Personalmarketing-Konzepte.
Mobile Recruiting, Personalmarketing, Generation Y, Digital Natives, Social Media, Recruiting-Apps, E-Recruiting, Personalbeschaffung, Employer Branding, Smartphone, Augmented Reality, Fachkräftemangel, Personalauswahl, Bewerbermanagement, Digitale Transformation.
Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Bedeutung des Mobile Recruiting für Unternehmen und analysiert die Chancen und Herausforderungen bei der Ansprache neuer Generationen von Arbeitskräften über mobile Endgeräte.
Die zentralen Themen sind Personalmarketing, E-Recruiting, Trendforschung, der Einfluss von Generation Y und Z auf den Arbeitsmarkt sowie die Anwendung mobiler Technologien im Bewerbungsprozess.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand des Mobile Recruiting zu ermitteln und herauszufinden, ob Unternehmen ihre Recruiting-Strategien bereits an mobile Endgeräte angepasst haben.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Untersuchung in Form von Online-Umfragen unter Studenten/Absolventen und Personalverantwortlichen.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Definition von Mobile Recruiting, die technischen Voraussetzungen, die Vorstellung innovativer Recruiting-Apps sowie den Vergleich bisheriger Studien mit den Ergebnissen der eigenen Umfragen.
Wesentliche Begriffe sind Mobile Recruiting, Generation Y, Employer Branding, Social Media, Personalbeschaffung und Digitalisierung.
Die Generation Y gilt als technologieaffine Zielgruppe, die Informationen vorzugsweise über digitale Kanäle bezieht, weshalb sie für das Personalmarketing besonders relevant ist.
Viele Unternehmen befürchten einen unpersönlichen Bewerbungsprozess, haben Sorge vor rechtlichen Unsicherheiten oder sehen den technischen Aufwand und die Kosten als zu hoch an.
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